Überwiegend schlechte Noten im Crash-Test
Viele Kindersitze haben weiter Defizite

Seit dem 8. April gelten in Deutschland neue Anforderungen an Kindersitze, viele Hersteller kommen daher mit neuen Produkten auf den Markt oder haben ihre Sitze entsprechend weiterentwickelt. Doch nur die wenigsten bieten wirklich optimalen Schutz, wie ein aktueller Crash-Test der Zeitung "auto motor und sport" zeigt.

dpa/tmn STUTTGART. Acht der zehn ausgewählten Kindersitze sind nach Ansicht der Tester verbesserungswürdig und daher nur "bedingt empfehlenswert". Beruhigende Nachricht für alle Eltern: Keines der geprüften Produkte versagte komplett.

Uneingeschränkt empfahlen die Tester lediglich zwei Sitze in der Kategorie I für Kinder von neun Monaten bis vier Jahre. Beide Sitze verfügten über die sogenannte Isofix-Befestigung. Zwar macht das System die Sitze schwer und sperrig. Ist es aber erst einmal eingebaut, ist es optimal mit dem Auto verbunden.

Ein erhöhtes oder leicht erhöhtes Verletzungsrisiko ergab sich bei den bedingt empfehlenswerten Produkten zumeist im Hals-, Kopf- oder Brustbereich. Gerade bei den Sitzen für ältere Kinder lagen die Mängel aber zum Teil an allzu unnachgiebigen Autogurten, die den Brustbereich äußerst stark belasteten. Getestet wurden vier Produkte in der Kategorie I und sechs in der Kategorie II-III für Kinder von etwa drei bis zwölf Jahren. Die Sitze sind im Handel zwischen 90 und 349 Euro erhältlich.

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