Üppig geschwungene Pobacken ab 92 000 Euro
Wiesmann MF 3: Rasante Handarbeit

Der Europa-Chef des Festplatten-Produzenten Seagate testet den handverschraubten Wiesmann Roadster MF 3 mit 343 PS. Fazit: Hans-Dieter Blaser findet es gut, dass es ihn gibt.

DÜSSELDORF. Nur einmal gibt Hans-Dieter Blaser wirklich mit Wonne Gas – als ein klappriger Seat ihn auf der Landstraße bei Kochel überholt: „Das geht doch nicht“, sagt Blaser mit gespielter Entrüstung. „In seinem 10 000-Euro-Auto!“ Energisch zieht er am spanischen Mini vorbei und bläst ihm eine Portion verbranntes Super in die Nase.

Der Seat-Fahrer darf kurz das hübsche Hinterteil des Wiesmann Roadsters bewundern, die üppig geschwungenen Pobacken anschauen und acht Schlussleuchten wegfahren sehen.

Richtig wohl fühlt sich der Europa-Chef des Festplatten-Riesen Seagate nicht am Steuer dieses Edel-Cabrios aus der Sportwagen-Manufaktur Wiesmann. „Wenn er sich von draußen genauso anhört wie hier drinnen, dann ist das ja fast peinlich“, sagt Blaser, nur mühsam das Brüllen des 343-PS-Aggregats unter der Kunststoff-Haube übertönend. „So ein Auto kauft man sich doch nicht, weil es viel anders fährt als ein Porsche, sondern weil man weiß: Damit ist man was Besonderes.“

Ein Roadster aus dem Haus der Dülmener Auto-Freaks Martin und Friedhelm Wiesmann ist ein Unikat – und jeder sieht das sofort. Ein nackter, puristischer Rennwagen ohne Airbags oder Schalldämpfer, für jeden Kunden handgefertigt. Vor elf Jahren bauten die beiden Brüder den ersten Sportwagen, Marke „MF“ für Martin und Friedhelm.

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