Vergleichszahlen von Umweltschutzorganisation
Klima-Sieger kommen aus Italien und Frankreich

Die klimafreundlichsten Autos kommen aus Italien und Frankreich. Das geht aus einem in Brüssel veröffentlichten Bericht der Organisation Transport & Environment (Verkehr und Umwelt, T&E) hervor. Mit einem CO2-Ausstoß von durchschnittlich 138 Gramm pro Kilometer erreichten Fahrzeuge von Fiat im Jahr 2008 den besten Wert, dicht gefolgt von den Pkw von Peugeot-Citroen (139 Gramm pro Kilometer).

ap BRÜSSEL. Daimler landete mit durchschnittlich 175 Gramm CO2-Ausstoß pro Kilometer auf dem letzten Platz. Doch die deutschen Premium-Hersteller haben mit der Aufholjagd begonnen: Die größten Fortschritte bei der Verminderung der Abgase erzielte 2008 BMW. Gegenüber dem Vorjahr senkten die Münchener den CO2-Ausstoß ihrer Fahrzeuge um 10,2 Prozent, ohne dass das durchschnittliche Gewicht der verkauften BMWs nennenswert zurückgegangen wäre, wie T&E mitteilte.

Daimler reduzierte den durchschnittlichen CO2-Ausstoß seiner Fahrzeuge zwar nur um 3,8 Prozent, erzielte damit aber gemessen am Vorjahr größere Fortschritte als etwa Fiat (minus 2,9 Prozent).

CO2-Grenzwerte auch für Kleintransporter geplant

T&E sieht in den Bemühungen der Premium-Hersteller einen ersten Erfolg der im vergangenen Jahr beschlossenen CO2-Grenzwerte für Pkw. Um diese ab 2012 schrittweise in Kraft tretenden Grenzwerte zu erreichen, müssen alle Hersteller weitere Anstrengungen unternehmen: BMW etwa muss die CO2-Emissionen seiner Fahrzeuge um weitere 11 Prozent, Volkswagen um 17 Prozent und Daimler sogar um 23 Prozent reduzieren, um die EU-Vorgaben zu erreichen.

Die EU-Kommission arbeitet derzeit an Grenzwerten auch für Kleintransporter, ein Gesetzesvorschlag hierzu wird noch in diesem Herbst erwartet. In einem ersten Papier zu dieser Frage hatte die Kommission für Kleintransporter einen Grenzwert von 175 Gramm pro Kilometer ab 2012 angeregt, der bis 2015 auf 160 Gramm pro Kilometer sinken sollte. T&E-Direktor Jos Dings appellierte an die Brüsseler Behörde, sich von diesem Vorhaben nicht abbringen zu lassen und forderte zusätzlich die Einführung eines Grenzwerts von 125 Gramm pro Kilometer ab 2020.

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