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Verkehrssicherheit: Das Ende der Auffahr-Unfälle

Eine bessere Vernetzung von Fahrzeugen plus aktuelle Nachrichten über die aktuelle Verkehrssituation vor Ort, das ist das Ziel einer neuen Erfindung des Fraunhofer-Instituts. Das System hinter dem Projektnamen „Car-to-X-Kommunikation“ soll Autofahrer insbesondere vor Staus und Unfällen schützen.

A7 nahe Schweinfurt im Januar 2000: 110 Autos fuhren bei dichtem Nebel in eine Massenkarambolage. Moderne Fahrzeugtechnik soll das künftig vermeiden helfen. Quelle: ap
A7 nahe Schweinfurt im Januar 2000: 110 Autos fuhren bei dichtem Nebel in eine Massenkarambolage. Moderne Fahrzeugtechnik soll das künftig vermeiden helfen. Quelle: ap

Obwohl moderne Autos hohe Sicherheitsstandards erfüllen, sterben jedes Jahr in Deutschland immer noch fast 5.000 Menschen bei Verkehrsunfällen und über 400 000 werden verletzt. Um diese Zahlen weiter zu verringern, arbeiten Forscher an neuartigen Kommunikationskonzepten: Die Vernetzung von Fahrzeugen untereinander und mit der Infrastruktur soll den Fahrer permanent über den aktuellen Zustand von Verkehr und Straße informieren und ihn so bei seinen Entscheidungen unterstützen.

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Car-to-X, das ist der Grundgedanke, ermöglicht die Kommunikation zwischen einer elektronischen Einheit im Fahrzeug und der Außenwelt. Dazu setzen die Forscher ein speziell für Autos entwickeltes WLAN in Kombination mit dem Navigationssystem GPS ein. Position und Sensordaten der Fahrzeuge etwa zur Geschwindigkeit oder Beschleunigung werden an drahtlose Kommunikationsknoten am Straßenrand gemeldet. Im Gegenzug erhalten die Autos kontinuierlich aktuelle Nachrichten zurück.

So sollen Fahrer beispielsweise sofort Hinweise erhalten, wenn außerhalb ihrer Sichtweite viele Autos abrupt abbremsen und Auffahrunfälle drohen. Damit alle Autofahrer die Car-to-X-Kommunikation nutzen können, benötigen sie standardisierte Kommunikationsprotokolle. Daran arbeiten die Forscher zurzeit noch.

  • 08.02.2011, 11:45 UhrAnonymer Benutzer: Lacher gegen Blitzeis?

    Ja, ja, der Worte viele werden gemacht, über die jeder lacht, der das Wetter kennt. Auch ein reines kleines Abstandsradar wird nie erkennen können, ob der Vordermann gerade gegen die Wand fährt :-)

    Einer neuen Dimension der Fehlermöglichkeiten über sog. "Fahrerasistenzsysteme" wird damit Tür und Tor geöffnet.

    Also bitte, sowas immer abschaltbar halten beim Kfz!!!

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