Viel Druck unter der eleganten Karosserie
Im Test: Mercedes C 230 K

Manche mögens heiß: Der stärkste Vierzylinder in der Mercedes C-Klasse ist der Kompressor-beatmete 230 K. Sein Debüt feierte das mit 192 PS powernde Aggregat im Sportcoupé, mittlerweile werden auch Limousine und T-Modell angetrieben.

dpa HAAR. Wir haben den druckvollen Motor im Viertürer C 230 K Elegance ausprobiert. Über das Aussehen der Mercedes C-Klasse muss man nicht viele Worte verlieren, der Mittelklässler mit dem Stern sieht elegant aus, provoziert nicht mit Design-Experimenten und wirkt trotz des klassischen Auftretens recht sportlich. Im Modelljahr 2004 hat der beliebte Vertreter seiner Klasse eine leichte Überarbeitung bekommen. Auffälligstes Merkmal: Der Kühlergrill hat nur noch drei anstelle von vier Chrom-Streben. Außerdem wurde der Frontstoßfänger dynamischer gezeichnet.

Am Heck geben die Signets "C 230" und "Kompressor" den Kennern preis, dass hier die Verfolgung wohl Mühe machen dürfte. Wer hinter der "230" gemäß der jahrzehntelang gepflegten Mercedes-Nomenklatur allerdings einen 2,3-Liter-Motor vermutet, liegt daneben. Unter der Haube powert ein 1,8-Liter-Vierzylinder, der von einem Kompressor mächtig unter Druck gesetzt wird. Die Bezeichnung "230" stammt daher, weil sein Leistungspotenzial einem herkömmlichen 2,3-Liter-Motor entspricht.

Es gibt gegen Aufpreis ein DVD-Navigationssystem mit großem Farbdisplay, ein Harman-Kardon-Surround-Soundsystem mit zwölf Lautsprechern und einem wirklich brillanten Klang sowie eine Fülle weiterer Extras. Man wähnt sich vom Feeling her in einer E-Klasse.

Prima: Bei der Überarbeitung machte der antiquiert wirkende Halbkreis-Tacho, der dominant in der Mitte der Instrumente prangte, zwei klassischen Rundinstrumenten Platz. Das sieht elegant und schick aus. Was nicht fehlen darf, ist der markante Hebel vom Tempomat, der seit vielen Jahren den Mercedes-Fahrern die Gewissheit gibt, im richtigen Auto zu sitzen.

Beim Interieur zeigt sich der Mercedes von seiner besten Seite. Das Ambiente ist hochwertig. In unserem Testwagen verwöhnten Leder und Holz die Augen und die Tastsinne. Bei der Leistungscharakteristik des C 230 K könnte man sich durchaus auch Alu-Applikationen vorstellen, die in der Ausstattung Avantgarde dabei sind. Aber das ist Geschmackssache. Die Ledersitze sind bequem, lassen sich beheizen und bieten genügend Seitenhalt.

Doch kommen wir zum eigentlich Neuen an diesem Auto: dem 1,8-Liter- Motor. Der Vierzylinder ist ein leiser Geselle. Von der Geräuschentwicklung und vom Sound her könnte er auch als Sechszylinder durchgehen, so leise und kultiviert gibt sich das Aggregat. Die Maschine powert mit 192 PS und liefert ein Drehmoment von satten 260 Newtonmetern.

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