Vorbeugende Maßnahmen
GM ruft in China 1,5 Millionen Autos zurück

Der US-Hersteller General Motors und sein chinesischer Partner müssen rund 1,5 Millionen Autos in China zurückrufen. Probleme mit einer Benzinpumpe können zum Austritt des Kraftstoffs führen.
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SchanghaiGeneral Motors muss in China 1,46 Millionen Fahrzeuge zurückrufen. Grund seien Probleme mit den Benzinpumpen, teilte die zuständige chinesische Aufsichtsbehörde am Freitag mit. Betroffen seien rund 1,22 Millionen Wagen vom Typ Buick sowie 243.000 vom Typ Chevrolet. Sie würden von GMs Gemeinschaftsunternehmen mit dem chinesischen Hersteller SAIC Motor Corp zurück in die Werkstätten beordert.

Grund für die Rückrufaktion sind demnach Probleme mit den Benzinpumpen. Ein Fehler führe dazu, dass in extremen Fällen Benzin austreten könne, schrieb die Aufsichtsbehörde. Daher müssten die betroffenen Teile bei allen Fahrzeugen ausgetauscht werden. Die GM-Niederlassung in Shanghai bestätigte die Ankündigung.

Eine weitere Rückrufaktion geht der Behörde zufolge von dem Gemeinschaftsunternehmen von Ford Motor und Chongqing Changan Automobile aus. Es beorderte fast 81.000 Autos vom Typ Kuga wegen Lenkungsproblemen in die Werkstätten.

Der Chef der Shanghaier Beratungsfirma Automotive Foresight, Yale Zhang, sagte, die Zahl der Rückrufe bei GM sei zwar hoch, weil beide betroffenen Modelle Massenfahrzeuge mit hohen Verkaufszahlen seien. Der Fehler an den Fahrzeugen erscheine aber nicht sehr problematisch. Viele Hersteller reagierten aktiv und vorbeugend. Im konkreten Fall dürfte das Image von GM in China kaum Schaden nehmen.

GM verkaufte zwischen Januar und November 2,89 Millionen Fahrzeuge in China, ein Plus von 11,4 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Bei Ford waren es 840.975 Autos, was ein Plus von 51 Prozent ist.

GM und dessen Partner Shanghai Automotive (SAIC) errichten derzeit ein weiteres Autowerk in der zentralchinesischen Stadt Wuhan. Außer mit SAIC baut GM auch mit FAW Group Autos in der Volksrepublik.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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