Vorsicht Hochspannung
Xenon-Lampenwechsel besser der Werkstatt überlassen

dpa/gms STUTTGART. An den Austausch defekter Xenon-Lampen sollten sich Autofahrer nicht selbst heranwagen. Hochspannungen von bis zu 25 000 Volt an den Komponenten könnten lebensbedrohlich sein, warnt der Auto Club Europa (ACE) in Stuttgart.

Der Austausch sollte daher aus Sicherheitsgründen einer Fachwerkstatt überlassen werden. Aber auch Fahrer von Fahrzeugen mit herkömmlicher Lichttechnik kommen oft um den Werkstattbesuch nicht herum, wenn eine Glühlampe ausgefallen ist. Bei vielen Modellen sei der Lampenwechsel für Laien so gut wie unmöglich, kritisiert der Club. Die Scheinwerfer seien so unzugänglich montiert, dass mitunter die komplette Frontpartie abgebaut werden müsse, um an die Lampen heranzukommen. In vielen Betriebsanleitungen werde der Lampenwechsel zudem nicht mehr erklärt.

Ändern soll sich das laut ACE erst bei neuen Fahrzeugen. Eine neue EU-Regelung sehe vor, dass bei Autos, die von August 2006 an entwickelt wurden, der Lampentausch leichter sein muss. Leuchten und Scheinwerfer müssen demnach so eingebaut werden, dass die Lichtquelle anhand der Beschreibung mit Bordwerkzeug ausgetauscht werden kann.

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