Vortrieb
Schrankwand statt Garage

Mercedes-Modelle wie das 170er-Cabriolet wurden noch bis in die 50er-Jahre mit Holzrahmen gebaut. Der berühmte Flügeltüren-Benz 300 SL hingegen hatte schon einen Metallgitter-Rahmen und Türen aus Aluminium. Für Sammler gibt es das schnittige Designerstück aber auch komplett aus Holz: Im Maßstab 1:12.

Der Modellbauer Arcurio produziert den Mercedes 300 SL Coupé aus unbehandelter Erle, Esche oder Buche. Die 98 Teile des Holz-Autos sind indes so angeordnet, dass alle Jahresringe der verwendeten Bäume in einer Richtung verlaufen. Die Auflage ist limitiert, und entsprechend kostet der Schrankwand-Daimler 319 Euro.

Fernkurs für Nürburg-Renner: Mit der richtigen Software lassen Nordschleifen-Neulinge alle Mitbewerber stehen

Der Nürburgring war bis in die 20er-Jahre hinein eine ganz normale Eifel-Landstraße – und wurde erst nach und nach zur Rennstrecke ausgebaut. Das zeigt sich heute noch in den tückischen Kurven der „grünen Hölle“. Wer als Freizeitfahrer mit seinem Carrera, 350 Z oder S6 sicher durch die frei befahrbare Nordschleife finden will, ist mit dem „Ideallinie-Konzept“ der Scuderia Hanseat Fahrsicherheit bestens bedient.

In einem Buch sind alle wichtigen Einlenk-, Scheitel- und Kurvenausgangspunkte detailliert beschrieben. Außerdem enthält das Paket die genauen Streckenpläne – und die „Instruktionsrunde“ auf DVD: Ein erfahrener Nordschleifen-Pilot ist den Parcours mit 60 km/h abgefahren und hat jede Kurve kommentiert. Das können Anfänger während der Streckenbesichtigung im Autoradio abspielen und sich so an die haarigen Stellen herantasten. Preis: 109 Euro

Allrad für Anfänger: Audi erweitert seine Produkt-Linie um ein Modell für Söhne und Töchter der A8-Fahrer

Wer seinen Nachwuchs schon in jungen Jahren an den späteren Sinn des Lebens gewöhnen möchte, wird jetzt bei Audi fündig. Autobegeisterte Mütter und Väter können ihre Jungs und Mädels mit dem „Audi Kids Car“ beglücken. Der Kunststoff-Flitzer für Drei- bis Sechsjährige verfügt über Sportsitze, die mit den Fahrern mitwachsen, Tacho, Drehzahlmesser und stilecht fünfarmige Audi-Felgen.

Das Schmuckstück bringt dank seiner Kunststoff-Leichtbauweise nur elf Kilogramm auf die Waage. Und auch für die passive Sicherheit ist gesorgt: Der Mini-Audi ist TÜV-geprüft – muss aber nicht alle zwei Jahre wieder eine neue Plakette abholen. Preis: Audi-gemäße 179 Euro.

Dienst am Kunden: Ferrari schneidert einem amerikanischen Sammler ein extravagantes Einzelstück

Der amerikanische Börsenmogul James Glickenhaus lässt sich seinen ganz persönlichen Ferrari zusammenschrauben. Die Karosserie stammt von Pininfarina, die Optik orientiert sich am Ferrari 330 P4 von 1967.

Die Technik stammt allerdings aus dem Enzo und katapultiert den Fahrer im Stil eines Eurofighters über die Straße: 12-Zylinder V-Motor, 660 PS, 350 Kilometer pro Stunde. Rund drei Millionen Dollar soll sich Glickenhaus das Unikat kosten lassen. Im August hat der P4/5 in Pebble Beach (Kalifornien) Weltpremiere, Ende September ist er auf dem Pariser Autosalon zu sehen.

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