VW Crosstouran: Nicht aus der Ruhe zu bringen
Offroad-Optik für Familienwagen

Aller guten Dinge sind drei. Das erste Modell der Cross-Reihe war 2006 der Crosspolo, im Januar 2007 kam mit dem Crossgolf die zweite Variante dieser Spezies. Nun folgt Nummer drei: der Crosstouran.

dpa-infocom HAAR. Der Namensanhang Cross wurde bei den kleineren Modellen der Baureihe oft missverstanden. Zwar sollen die Cross-Modelle durch ihr höheres Fahrwerk mehr Freiheit und Flexibilität bezüglich der Wahl der Fahrbahnbeschaffenheit bieten, keinesfalls sind sie aber für den ambitionierten Geländeeinsatz gedacht oder sollen Suvs Konkurrenz machen. Beim größten Vertreter der Cross-Reihe scheint zumindest das optische Konzept schlüssiger zu sein. Die robusten Seitenbeplankungen fallen deutlich kleiner aus und der Unterfahrschutz, der den Crossgolf ziert, fehlt gänzlich. Das gesamte Auftreten wirkt durch die verdunkelten Rückleuchten eleganter und sportlicher.

Der Sport-Crosser besitzt ein recht straffes Fahrwerk. Trotz der um zwölf Millimeter größeren Bodenfreiheit lässt sich der Crosstouran auch durch hektische Lenkbewegungen und zu hohe Kurvengeschwindigkeiten nicht aus der Ruhe bringen. Für einen Siebensitzer besitzt der Crosstouran relativ wenig Wank- und Neigedrang. Nicht weniger sportiv präsentieren sich Kupplung und Schaltung. Beide fallen für einen Van angenehm straff aus und vor allem die knackige Schaltung bereitet beim Hochschalten richtig Freude.

Flotte Stadtfahrten

Der Testwagen wird vom bereits bekannten 140 PS starken TSI-Motor angetrieben. Für den normalen Gebrauch reicht der Vierzylinder mit 1,4 Litern Hubraum aus. Flotte Stadtfahrten und auch Autobahntouren mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 194 km/h stellen den Crosstouran vor keine Probleme. Die Beschleunigung wirkt mit exakt 10,0 Sekunden von null auf Tempo 100 nicht gerade spritzig, ist aber vollkommen ausreichend, um im Verkehrsfluss locker mithalten zu können. Der Durchschnittsverbrauch von 7,6 Litern liegt noch 0,7 Liter unter dem des Einstiegsmodells mit 102 PS. Die CO2-Emissionen liegen bei 181 Gramm pro Kilometer.

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