VW Golf GTI
Pionier auf der linken Spur

Vor 28 Jahren erfand VW den Golf GTI. Jetzt, fünf Generationen später, fährt der Ur-Ur-Enkel des Kultautos vor. Der Neue brilliert in fast allen Disziplinen.

FRANKFURT. Im Juni des Jahres 1976 wagte Volkswagen endlich auf der linken Spur der Autobahnen mehr Demokratie: Dort tauchte plötzlich ein Modell namens Golf GTI auf. Ein 110-PS-Motor trieb das rund 800 Kilo schwere Auto mit bis zu 182 Sachen voran – für damals 13 850 Mark ein echter Volkssportler und insofern durchaus ein Rebell im Schnellfahrer-Establishment. Klar, das die Karre Kult wurde.

Am 15. November, 28 Jahre und 1,5 Millionen Golf-GTI-Modelle später, soll ein neuer GTI das alte und immer noch wohl bekannte Klischee wiederbeleben. VW hat das bitter nötig. Nicht nur, weil die Geschäfte nicht mehr so laufen wie einst, sondern auch, weil das, was zuletzt unter dem Label GTI gebaut und verkauft wurde, ausgesprochen langweilige Autokost war. Jedenfalls weit entfernt von dem, was der Ahnherr dieser Autodynastie einmal darstellte.

Das neue Modell soll dies vergessen machen. Die Verantwortlichen bei VW werden deshalb nicht müde, den „Mythos GTI“ zu strapazieren. Doch werden sie dem Auto damit gerecht? – Nur zum Teil. Der neue GTI ist zweifellos ein fescher, flotter, fauchender Kompaktwagen. Das Auto ist schnell, hat eine Reibeisenstimme, lässt sich problemlos vorwärts scheuchen und bietet all jenen Komfort, von dem VW glaubt, er werde künftige GTI-Kunden glücklich machen. Serienmäßig gehören beispielsweise Klimaanlage, Bordcomputer, Regensensor, Reifendruckkontrolle, sechs Airbags und ESP zur Ausstattung.

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