VW Multivan
Ein Wagen wie ein Wohnzimmer

Er ist der Bus der Busse und der heimliche Traum aller Familienväter. Denn kaum ein anderes Auto bietet einerseits so viel Platz und Variabilität und andererseits trotzdem so viel Prestige wie der Erbe des legendären VW Bulli.

dpa-infocom HAMBURG. Er dient dem Handwerker als Mannschaftswagen, dem Hotelbesitzer als Shuttle-Limousine, dem Manager als rollendes Büro und der Großfamilie als Wohnzimmer auf Rädern. Sechs Jahre nach dem Modellwechsel hat VW die fünfte Generation jetzt so gründlich überarbeitet, dass die Verantwortlichen stolz von einer "Neuauflage" sprechen - wenngleich sich an Plattform und Karosserie nichts geändert hat.

Viel Technologietransfer aus der PKW-Palette

Während außen nur ein modifizierter Kühlergrill und kantiger geschnittene Scheinwerfer die Nähe zur aktuellen PKW-Palette betonen sollen, hat VW den Innenraum buchstäblich aufgemöbelt: Nicht nur die unverkleideten Bleche des Multivan-Basismodells sind verschwunden. Auch das nüchterne Cockpit und die harten Sitze wurden ausgetauscht. Vor allem der Fahrer sitzt nun weicher, greift in ein neues Multifunktionslenkrad aus Polo & Co. und blickt auf Instrumente aus dem Golf, die in einem hochwertigeren Cockpit stecken. Außerdem neu sind die Navigations- und Musikanlagen sowie der Assistent für den Blick in den Toten Winkel. Und wie es sich für ein ordentliches Wohnzimmer gehört, kann man im Multivan jetzt sogar fernsehen.

Geräumig und variabel

Was bleibt, sind die erhabene Sitzposition von gefühlten zwei Metern über der Straße und der Eindruck von Größe und Weite, der mit jedem Blick in den Rückspiegel aufkommt. Denn so viel Platz wie im Multivan gibt es in kaum einem anderen Auto. Ruft der Fahrer in den Fond, hört er beinahe sein Echo. Doch der Bulli ist nicht nur geräumig, sondern auch sehr variabel: Sowohl die Sitze in der zweiten als auch die Bank in der dritten Reihe lassen sich verschieben oder ausbauen. Außerdem können Lehnen umgeklappt oder ganze Sitzmöbel gedreht werden. Auf den Schienen in der Mitte gleitet auf Wunsch eine Turmkonsole mit Stauboxen und Tischplatte, und auch aus der Wand kann man einen Tisch ausklappen. Um alle Möglichkeiten auszuschöpfen, braucht es beinahe einen Architekten. Und ein Fundbüro wäre auch nicht schlecht. Denn neben seinem riesigen Kofferraum bietet der Multivan in den gehobenen Varianten so viele Ablagen, dass sich die Kleinigkeiten förmlich darin verlieren.

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