VW Passat Variant
Das ultimative „Papa-Mobil“

Er ist der bürgerliche Traum vieler Familienväter und Firmenfahrer: der VW Passat. Im November kam die neueste Ausgabe des Papa-Mobils in den Handel – und die kann alles noch ein bisschen besser als früher. Kräftig aufgerüstet wurde der beliebte Lademeister vor allem mit hilfreicher Elektronik.
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dpa-infocom HAMBURG/DÜSSELDORF. In knapp 30 Jahren wurde der Passat über 15 Millionen mal gebaut. Damit ist der Bestseller aus Wolfsburg zu einer unverrückbaren Größe in der Mittelklasse geworden, die bei Privat- und Geschäftskunden gleichermaßen hoch im Kurs steht ­ vor allem als praktischer Kombi. Doch nichts ist so gut, dass man es nicht verbessern könnte, sagen die VW-Entwickler. Deshalb brachten sie Mitte November die siebte Generation des Passat an den Start. Das neue Papa-Mobil ist ein bisschen besser als früher - sparsamer, sicherer, nobler, komfortabler und ein bisschen billiger. Gegenüber dem Vorgänger wurde der Preis um 650 Euro auf 24 425 Euro für die Limousine und exakt 1 000 Euro mehr für den Kombi gesenkt.

Biedermann im neuen Blech

Technisch ist der neue Passat ganz der alte. Doch die Entwickler haben nahezu jedes Bauteil optimiert. Die Designer durften tief ins Blech greifen. Dennoch bleiben Limousine und Variant zurückhaltend, bodenständig und bieder. Lust und Leidenschaft sucht man vergebens.

Das gilt auch für den Innenraum, der im Streben nach dem minimalen Spaltmaß vollends zu einem Refugium der Spießer wird. Mutige Formen? Frische Farben? Fehlanzeige. Dafür ist der Passat wohl das einzige Auto, in dem sich selbst Blinde auf Anhieb zurecht finden können. Perfekt durchdacht bis ins Detail, fällt die Hand automatisch auf genau jenen Schalter, den man gerade braucht. Dazu gibt es eine Materialauswahl und eine Verarbeitungsgüte, die man nur von höheren Klassen kennt.

Der Praktiker wird praktischer

Weil der neue Passat auf der alten Plattform steht und sich die Abmessungen nur um Millimeter geändert haben, bleibt das Platzangebot beinahe identisch. Dass es innen trotzdem etwas luftiger zugeht, liegt vor allem an den neuen Sitzen, auf denen man vorne feudal und hinten noch immer sehr ordentlich reisen kann. Auch das Gepäckabteil haben die Niedersachsen nur im Detail optimiert. Deutschlands Lademeister Nummer 1 fasst deshalb bei voller Bestuhlung weiterhin 603 Liter.

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