Während der Skoda Octavia neu aufgelegt wird, gibt es das alte Modell zum Alles-muss-raus-Preis
Skoda Octavia: Die tschechische Wahlrechtsreform

Wenn es ein Schlüsselauto in der jüngeren Geschichte der tschechischen Marke Skoda gibt, dann ist es der Octavia.

FRANKFURT. Erstmals lief dieses Modell 1959 mit den bis dato unbekannten Spiralfedern an den Vorderachsen in Mlada Boleslav vom Band. 38 Jahre später markierte der Octavia wieder einen Neustart: Mit dem Modell von 1997 wandelten sich Image und Auftritt der Marke grundlegend. Der Octavia war der erste Skoda auf VW-Plattform und wurde bisher in Deutschland mehr als 225 000-mal verkauft.

Daran wird sich auch nichts ändern, denn obwohl Skoda vor einigen Monaten den neuen Octavia vorstellte, der technisch auf dem neuen VW Golf basiert, bleibt das alte Modell im Angebot. Gleiches gilt für die Kombi-Variante, die ab 15. Januar bei den Händlern stehen wird.

Frank Brustmann, Skoda-Vertriebschef in Deutschland, begründet diese „einzigartige Strategie“ so: „Andere Hersteller räumen Rabatte ein, wir dagegen bieten zwei Autos zu festen und fairen Preisen an. Eines davon ist neu, das andere schon etwas älter, aber immer noch auf der Höhe der Zeit und eben viel günstiger.“ In Preisen ausgedrückt: Den alten gibt es ab 14 490 Euro, der neue Kombi kostet ab 16 740 Euro.

Was bekommt man für die Differenz von rund 2 200 Euro beim neuen Modell an Mehrwert? Vor allem mehr Platz. Der Octavia der zweiten Generation ist sechs Zentimeter länger (4,57 Meter), vier Zentimeter breiter (1,77 Meter), hat einen um sechs Zentimeter längeren Radstand (2,58 Meter) und einen größeren Kofferraum (580 bis 1 620 Liter). Mit diesen Maßen gehört der eigentlich vom Kompaktwagen Golf abgeleitete Kombi längst in die Mittelklasse. Das Raumgefühl ist prima, die Bewegungsfreiheit auf allen Plätzen immens, ebenso die Ladekapazität.

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