Wimpel am Auto vor schnellen Fahrten besser abnehmen
Der Fahrer haftet für sein Fähnchen

Wer während der Fußball-EM ein Nationalfähnchen am Auto anbringt, sollte es vor schnellen Fahrten besser abnehmen. Bei höheren Geschwindigkeiten können die Fähnchen leicht wegfliegen und andere Verkehrsteilnehmer gefährden. Der Fahrer haftet für alle Schäden, die sein Fähnchen verursacht.

dpa/tmn MÜNCHEN/KÖLN. Wer während der Fußball-EM ein Nationalfähnchen am Auto anbringt, sollte es vor schnellen Fahrten besser abnehmen. Bei höheren Geschwindigkeiten können die Fähnchen leicht wegfliegen und andere Verkehrsteilnehmer gefährden.

"Fliegen sie anderen Autos auf die Frontscheibe, dann erschrecken sich die Fahrer womöglich so sehr, dass schwere Unfälle passieren", sagte Hans Sander-Ulrich vom TÜV Rheinland in Köln.

Der Fahrer müsse zudem für alle Schäden haften, die sein Fähnchen verursacht. Das liegt laut Sander daran, weil die Fähnchen nicht fest am Auto befestigt, sondern nur zwischen Autofenster und Rahmen geklemmt werden. Und was nicht fest mit dem Fahrzeug verbunden sei, obliege der Verantwortung des Fahrers.

Auch Maximilian Maurer vom ADAC in München weist darauf hin, dass die Fähnchen bei höheren Geschwindigkeiten leicht abreißen oder sich verbiegen. Nur bis maximal 80 oder 90 Kilometer pro Stunde (km/h) seien Autofahrer mit den Fan-Accessoires noch sicher unterwegs. Und ganz abgesehen von der Müllproblematik wäre es für Fans ja auch keine schöne Vorstellung, wenn unzählige Deutschland-Fähnchen achtlos am Straßenrand liegen statt auf Autodächern im Wind zu flattern.

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