Yes-Roadster
Hauptsache vorwärts

Für DWS-Chef Klaus Kaldemorgen ist der Yes-Roadster eine echte Alternative zum Motorradfahren. Als Wertanlage ist er ihm aber noch zu grün hinter den Ohren.

Für einen Moment ist da ein wenig Ehrfurcht in seinem Blick. Dann macht sie der Skepsis Platz. Eben noch hat der silberfarbene Sportwagen vor dem Bürogebäude in Frankfurt für einen kleinen Menschenauflauf gesorgt.

Doch Klaus Kaldemorgen wäre wohl daran vorbeigelaufen, wenn er das Auto nicht heute testen sollte. „Dieser Wagen spricht gegen die Vernunft“, sagt er in einem analysierenden Tonfall. Keine Frage: Diese beiden werden so schnell keine Freunde.

Daran ändert sich auch nichts, als sich der Star der Deutsche-Bank-Fondsgesellschaft DWS tief hinunter auf den Fahrersitz fallen lässt. Er dreht den Zündschlüssel, drückt nach kurzer Suche den Start-Knopf. Hinter ihm erwacht brüllend der 255-PS-Motor. Die Zaungäste treten beeindruckt einen Schritt zurück, doch Kaldemorgen lässt das Motorengeräusch äußerlich unbeeindruckt.

Kaldemorgen hat den richtigen Gang getroffen, doch mit der Schaltung des Yes-Roadsters stimmt etwas nicht. Die Monteure des Herstellers Funke & Will haben erst in der Nacht zuvor letzte Hand angelegt – und der Schaltung dabei offenbar etwas zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet. Mit bösen Folgen: Der dritte Gang fühlt sich an wie der erste. Und der Rückwärtsgang lässt sich gar nicht einlegen.

Aber Formel-1-Autos haben ja auch keinen – Kaldemorgen nimmt es gelassen: „Hauptsache, wir können vorwärts fahren“, sagt er, während er sich noch schnell den Sicherheitsgurt umlegt.

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