Handelsblatt

_

Basketball Bundesliga: Berlin verliert Verfolgerduell in Oldenburg

Alba Berlin hat das Verfolgerduell bei den EWE Baskets Oldenburg verloren. Der achtmalige deutsche Basketball-Meister unterlag 67:82 (32:41) und fiel auf Platz fünf zurück.

Rickey Paulding macht 22 Punkte gegen Berlin Quelle: SID
Rickey Paulding macht 22 Punkte gegen Berlin Quelle: SID

Köln (SID) - Vizemeister ratiopharm Ulm führt in der Basketball-Bundesliga das Verfolgerfeld von Spitzenreiter und Titelverteidiger Brose Baskets Bamberg an. Die Ulmer gewannen bei TBB Trier 86:82 (42:36), liegen mit 28:12 Punkten aber weiterhin deutlich hinter den spielfreien Bambergern, die 34:4 Zähler auf dem Konto haben. Bester Werfer der Gäste war Lance Jeter mit 17 Punkten.

Anzeige

Alba Berlin musste einen Rückschlag hinnehmen. Der achtmalige deutsche Meister unterlag bei den EWE Baskets Oldenburg mit 67:82 (32:41) und fiel mit 24:12 Punkten auf Platz fünf zurück. Matchwinner der Oldenburger (26:12 Zähler) war Rickey Paulding mit 22 Punkten.

Bayern München kam nach toller Aufholjagd zu einem 79:72 (31:40) gegen die Frankfurt Skyliners und bleibt mit 28:14 Punkten als Dritter in der Spitzengruppe.

Ohne die grippekranken Tyrese Rice und Brandon Thomas lagen die Münchner kurz vor der Halbzeit bereits mit elf Punkten zurück und taten sich vor allem aus der Distanz schwer. Vor der Pause landete lediglich einer von neun Dreiern im Korb. Erst in den letzten fünf Minuten der Partie drehten die Gastgeber auf und führten die Wende herbei. Erfolgreichster Werfer der Partie war Münchens Chevon Troutman mit 26 Punkten. Für Frankfurt brachte es Zachery Peacock auf 16 Zähler.

Bayern-Präsident Uli Hoeneß erteilte indes einer Verpflichtung von Superstar Dirk Nowitzki nach dessen NBA-Karriere eine Absage. "Dirk wird erst in der NBA aufhören, wenn er kaum noch laufen kann. Wir sind - ohne Nowitzki zu nahe zu treten - kein Altenheim für Basketballer", sagte Hoeneß im Interview mit Bild am Sonntag.

Die Telekom Baskets Bonn siegten derweil bei den Baskets Würzburg mit 74:58 (37:34) und eroberten den achten Rang, der noch die Qualifikation für die Play-offs bedeutet. Phoenix Hagen rang die Eisbären Bremerhaven mit 95:88 (31:47) nieder, die Artland Dragons gewannen gegen den Mitteldeutschen BC 90:86 (49:32).

Die Neckar Riesen Ludwigsburg verließen durch ein 70:69 (34:34) gegen den BBC Bayreuth die Abstiegsränge. Schlusslicht Giessen 46ers, das die Insolvenz vorerst abgewendet hat, kassierte gegen die Walter Tigers Tübingen nach den Abgängen von Ryan Brooks, Dijuan Harris und LaQuan Prowell eine 71:107 (38:59)-Pleite.

Quelle: SID
  • Die aktuellen Top-Themen
„German Endspiel“: Spieler und Trainer machen Königsk(l)asse

Spieler und Trainer machen Königsk(l)asse

Beim deutschen Finale in der Champions League geht es um den größtmöglichen sportlichen Erfolg – und jede Menge Geld: Die Klubs scheffeln Millionen. Aber auch Trainer und Spieler dürfen sich auf Rekordboni freuen.

ZDF und Sky: Das dicke Geschäft mit dem Finale

Das dicke Geschäft mit dem Finale

Zwei Gewinner stehen schon vor dem Finale fest: Sky und ZDF betreiben immensen Aufwand, kassieren aber gut. Doch während der eine Sender die hohen Ausgaben rechtfertigen muss, steht der andere unter Kostendruck.

Orakel: Tierische Tippmeister

Tierische Tippmeister

Wenn sie ihr Fresschen nehmen, halten Fußball-Fans den Atem an: Auch vor dem deutschen Champions-League-Finale sind wieder die Orakeltiere gefragt.