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Basketball NBA: Nur noch Mitleid für Nowitzki: "Ich bedaure Dirk"

Nach den bislang gescheiterten Transferbemühungen hat die Konkurrenz in der NBA nur noch Mitleid mit den Dallas Mavericks um den deutschen Basketball-Superstar Dirk Nowitzki.

Die Situation für Nowitzki ist nicht einfach Quelle: SID
Die Situation für Nowitzki ist nicht einfach Quelle: SID

Dallas (SID) - Nach den bislang gescheiterten Transferbemühungen hat die Konkurrenz in der nordamerikanischen Profiliga NBA nur noch Mitleid mit den Dallas Mavericks um den deutschen Basketball-Superstar Dirk Nowitzki. "Ich bedaure Dirk und die Trainer aufgrund ihrer Situation. Vor allem für Dirk tut es mir an diesem Punkt seiner Karriere wirklich sehr leid", sagte Tyson Chandler von den New York Knicks, der im vergangenen Jahr an Nowitzkis Seite die erste Meisterschaft nach Texas geholt hatte.

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Eigentlich wollten die Mavericks in diesem Sommer einen großen Coup landen und Nowitzki 13 Monate nach dem Titelgewinn mindestens einen weiteren Superstar an die Seite stellen, um in der kommenden Saison erneut einen Angriff auf die Meisterschaft zu starten. Doch die Verpflichtung des Aufbauspielers Deron Williams ("Ich war kurz vor der Unterschrift in Dallas") platzte kurzfristig, zudem wechselte Routinier Jason Kidd überraschend zu den New York Knicks. Andere Verstärkungen sind nicht in Sicht. "Ich wusste, dass es Probleme geben wird, wenn sie Deron nicht bekommen", sagte Chandler.

Der 34 Jahre alte Nowitzki steht nach dem enttäuschenden Erstrunden-Aus in den diesjährigen Play-offs erneut vor einer schweren Saison. Der aktuelle Kader dürfte gerade so für das Erreichen der Play-offs reichen. Wie US-Medien berichten, will Klubbesitzer Mark Cuban die anstehende Spielzeit wohl erneut zur Überbrückung nutzen, um im nächsten Sommer einen weiteren Versuch zu unternehmen, wechselwillige Superstars wie Dwight Howard (Orlando Magic) oder Chris Paul (Los Angeles Clippers) zum Champion von 2011 zu locken.

Nowitzki besitzt in Dallas noch einen Vertrag bis 2014 und verdient in seinem letzten Jahr umgerechnet etwa 18,49 Millionen Euro. Eine "No-Trade"-Klausel, wie sie sonst nur Kobe Bryant von den Los Angeles Lakers besitzt, verhindert einen unkomplizierten Wechsel zu einem anderen NBA-Klub. Zuletzt hat Deutschlands Sportler des Jahres 2011 mehrfach versichert, seine Karriere in Dallas beenden zu wollen.

Quelle: SID
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