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Bittere Pleite: Berliner Offenbarungseid in Stuttgart

Hertha BSC hat bei der fünften Pflichtspiel-Pleite unter Trainer Michael Skibbe einen Offenbarungseid geleistet. Die Berliner kassierten eine 0:5 (0:4)-Packung beim VfB Stuttgart.

Martin Harnik machte für den VfB alles klar Quelle: SID
Martin Harnik machte für den VfB alles klar Quelle: SID

StuttgartHertha BSC hat bei der fünften Pflichtspiel-Pleite unter Trainer Michael Skibbe einen spielerischen Offenbarungseid geleistet. Die Berliner kassierten am 21. Spieltag der Fußball-Bundesliga eine 0:5 (0:4)-Packung beim VfB Stuttgart und stehen drei Tage nach dem bitteren Aus im DFB-Pokal gegen Borussia Mönchengladbach vor einem Scherbenhaufen. Dagegen hat der VfB nach dem blutleeren Auftritt im Pokal gegen den FC Bayern (0:2) die Wende eingeleitet und den ersten Sieg im Jahr 2012 gefeiert.

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Nur gut 20 Minuten hielt die Hertha vor 45.000 Zuschauern in Stuttgart mit, dann brachen nach dem umstrittenen Führungstreffer durch Neuzugang Vedad Ibisevic (24.) alle Dämme. Der überragende Martin Harnik mit einem Dreierpack (28./41./58.) und Shinji Okazaki (32.) schossen den Kantersieg der Schwaben heraus. Zudem kassierte Herthas Mittelfeldspieler Andreas Ottl die Rote Karte (30.) nach einem brutalen Tritt gegen Tamás Hajnal. Der VfB holte den ersten Dreier seit dem 13. Spieltag, als der FC Augsburg 2:1 bezwungen worden war.

Die erste gute Gelegenheit des Spiels hatte Harnik, der nach einem verunglückten Schuss von Christian Gentner am Fünfmeterraum aber freistehend nicht mehr an den Ball kam. Herthas Schlussmann Thomas Kraft konnte die Szene letztlich entschärfen (16.).

Stuttgarts Coach Bruno Labbadia stellte Gotoku Sakai, Hajnal und Harnik in die Startelf für den rotgesperrten Cristian Molinaro, Julian Schieber und Cacau. Bei der Hertha ersetzte Neuzugang Felix Bastians im Mittelfeld Fabian Lustenberger.

Die Führung der Stuttgarter durch Ibisevic war mehr als umstritten. Der Ex-Hoffenheimer traf mit einem Scherenschlag in Kopfhöhe im Berliner Fünfmeterraum, doch Schiedsrichter Deniz Aytekin (Oberasbach) entschied auf Tor. In der Pause sagte Aytekin, Torhüter Kraft habe sich nicht in Richtung Ball bewegt.

Während die Berliner anschließend in eine Schockstarre verfielen, gelang den bis dato auch nicht überzeugenden Schwaben auf einmal fast alles. Nach Pass von Ibisevic schob Harnik zum 2:0 für Stuttgart ein, ehe Okazaki mit einem Kopfball erfolgreich war. Harnik versenkte anschließend auch noch einen sehenswerten Rechtsschuss zu seinem 9. Saisontreffer.

Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Berliner jegliches Aufbäumen vermissen und versuchten nur noch, die Niederlage in erträglichen Grenzen zu halten. Das gelang nicht, stattdessen traf Kobiaschwili nach einer Gentner-Flanke ins eigene Netz und unterstrich damit das Chaos im Spiel der völlig verunsicherten Hertha.

Quelle: SID
  • 11.02.2012, 18:48 UhrAnonymer Benutzer: Nachwuchs

    Mein Vorurteil hat wurde wieder bestätigt. Herthaspieler haben die Anweisung, zu verlieren. Da nützt auch ein neuer Trainer nichts. Abhilfe schafft nur: Bei jedem Verlust müssen die Spieler 50% des Einkommens als Strafe an den Verein zahlen. Wann darf endlich der sogenannte, erfolgreiche Herthanachwuchs spielen?

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