Bayer-Aktie - WKN BAY001
Bayer praktisch unverändert

Der Anteilschein des Chemieunternehmens Bayer zeigt wenig Änderung. Aktuell wird der Anteilschein mit 110,20 Euro gehandelt.

FrankfurtLeichte Enttäuschung bei den Anlegern von Bayer. Bisher fällt die Aktie des Pharmaunternehmens geringfügig auf den aktuellen Stand von 110,20 Euro zurück und hat sich damit im Vergleich zum Vortag um 0,18 Prozent unbedeutend verschlechtert.

Die Deutsche Bank hat Bayer vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 124 Euro belassen. Das zweite Quartal des Pharma- und Agrochemiekonzerns dürfte angesichts der Gewinnwarnung Ende Juni sehr schwach ausgefallen sein, schrieb Analyst Tim Race in einer Studie vom Dienstag. Dies sollte die Aktie aber inzwischen einpreisen, so dass er mit Blick auf die Bewertung bei seiner Kaufempfehlung bleibe. Entscheidend bleibe ohnehin die Übernahme von Monsanto.

Das Wertpapier gehört im Dax mit 0,18 Prozent Minus zu den Verlustbringern des Tages. Der Wert liegt auf Position 15 im Mittelfeld des Index. Der Dax liegt derzeit bei 12.434 Punkten (unverändert 0,1 Prozent). Daher entwickelt sich die Bayer-Aktie unwesentlich schlechter als der Index.

Am Dienstag ist die Aktie des Chemiekonzerns zum Preis von 110,90 Euro in den Handel gestartet. Das Tageshoch beträgt 111,60 Euro.

Die Bayer-Aktie liegt mit 11,1 Prozent deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch, das 123,90 Euro beträgt. Es war am 19. Juni 2017 erreicht worden. Das 52-Wochen-Tief stammt vom 2. Dezember 2016 und beträgt 86,03 Euro.

Auf 115,45 Millionen Euro Umsatz kam die Aktie bis um 17:45 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt waren am Vortag Papiere im Wert von 113,4 Millionen Euro gehandelt worden. Das Allzeit-Hoch der Bayer-Aktie beträgt 146,45 Euro und war am 13. April 2015 erreicht worden. Mit 9,18 Euro wurde das Allzeit-Tief am 17. März 2003 erreicht.

Analystenkommentare (via dpa-AFX)

07.07.2017 Deutsche Bank belässt Bayer auf 'Buy' - Ziel 124 Euro
Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Bayer vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 124 Euro belassen. Nach der Gewinnwarnung des Pharma- und Agrarchemiekonzerns Ende Juni rechne er mit einem sehr schwachen Quartal, schrieb Analyst Tim Race in einer Studie vom Freitag. Die Pharmasparte durfte sich solide entwickelt haben, der Gesundheitsbereich Consumer Health sei ein Problem und in der wegen hoher Lagerbestände in Brasilien belasteten Pflanzenschutzsparte CropScience müssten Bereinigungen vorgenommen werden. Die zum Teil an die Börse gebrachte Kunststofftochter Covestro dürfte dagegen ein weiteres sehr starkes Quartal melden./ck/la Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

Dieser Börsenbericht wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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