BMW-Aktie - WKN 519000
BMW fällt deutliche 2,2 Prozent

Mit einem Minus von 2,2 Prozent gehört der Wert des Automobilproduzenten BMW heute zu den Verlierern des Tages. Der Wert notiert zuletzt mit 75,22 Euro.

FrankfurtDie Anleger von BMW haben keinen Grund zur Freude. Bislang gibt die Aktie des Automobilproduzenten deutlich nach. Derzeit erreicht das Papier den aktuellen Stand von 75,22 Euro und hat sich damit im Vergleich zum letzten Schlusskurs um 2,22 Prozent verschlechtert.

Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für BMW nach einem Medienbericht über einen Strategieschwenk auf "Neutral" belassen. Er würde die Neuerungen insbesondere im Bereich Elektromobilität begrüßen, sollten sie wie berichtet kommen, schrieb Analyst Jose Asumendi in einer Studie vom Montag. Die Frage sei nur, wie viel die neue Strategie den Autobauer kosten würde. Das "Handelsblatt" hatte unter Berufung auf Konzernkreise berichtet, dass künftig eine ganze Reihe von Modellen bereits bestehender Baureihen mit Elektroantrieb angeboten werden sollen.

Im Dax gehört der Wert mit 2,22 Prozent Minus zu den Verlustbringern des Tages. Der Anteilschein liegt auf Platz 24 im unteren Drittel der Performance-Rangliste. Der Dax liegt derzeit bei 10.423 Punkten (minus 1,42 Prozent). Damit entwickelt sich die BMW-Aktie schwächer als der Index.

Am Montag ist die Aktie des Automobilherstellers zum Preis von 75,50 Euro in den Handel gestartet. Das Tageshoch beträgt 75,90 Euro.

Die BMW-Aktie liegt mit 28,3 Prozent erheblich unter dem 52-Wochen-Hoch, das 104,85 Euro beträgt. Es war am 1. Dezember 2015 erreicht worden. Das 52-Wochen-Tief stammt vom 6. Juli 2016 und beträgt 63,38 Euro.

Auf 106,51 Millionen Euro Umsatz kam die Aktie bis um 17:45 Uhr. Am vorausgehenden Handelstag wurden zur gleichen Zeit Papiere im Wert von 64,1 Millionen Euro gehandelt. Am 17. März 2015 wurde mit 123,75 Euro das Allzeit-Hoch der BMW-Aktie erreicht. Das Allzeit-Tief seit dem Börsengang am 28. Oktober 2008 liegt bei 16,00 Euro.

Analystenkommentare (via dpa-AFX)

06.09.2016 NordLB belässt BMW auf 'Kaufen'
Die NordLB hat BMW auf "Kaufen" belassen. Die staatlichen Kaufprämien in Deutschland für Elektroautos seien angesichts der geringen Nachfrage bisher kein Erfolgsmodell und wegen der wirtschaftlichen Stärke der hiesigen Hersteller auch nicht nötig, schrieb Analyst Frank Schwope in einer Branchenstudie vom Dienstag. Solange der Ölpreis niedrig sei, rechne sich der Kauf nicht. Der Siegeszug dieser wichtigen Zukunftstechnologie werde wegen der dortigen Umweltprobleme in China beginnen, wo die deutschen Autobauer beste Chancen hätten./gl/ajx Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

Dieser Börsenbericht wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%