BMW-Aktie - WKN 519000
BMW praktisch unverändert

Der Anteilschein des Automobilherstellers BMW zeigt wenig Änderung. Aktuell wird der Anteilschein mit 82,75 Euro gehandelt.

FrankfurtDie Aktionäre von BMW haben keinen großen Grund enttäuscht zu sein. Bisher gibt die Aktie des Automobilproduzenten im Vergleich zu den anderen Werten im Index minimal nach. Der Anteilschein erreicht den aktuellen Stand von 82,75 Euro und hat sich damit im Vergleich zum vorigen Schlusskurs um 0,23 Prozent verschlechtert.

Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für BMW auf "Hold" mit einem Kursziel von 83 Euro belassen. Die massive Erhöhung der britischen Kfz-Steuer für Fahrzeuge mit höherem CO2-Ausstoß sei ein unterschätztes Risiko, schrieb Analyst Alexander Haissl in einer Studie vom Dienstag. Deutsche Hersteller seien besonders von Belastungen betroffen - allen voran BMW mit einem Großbritannien-Anteil von 12,5 Prozent am Konzerngewinn.

Der Anteilschein gehört im Dax mit 0,23 Prozent Minus zu den Verlustbringern des Tages. Der Wert liegt auf Position 20 im Mittelfeld des Index. Der Dax liegt derzeit bei 11.548 Punkten (plus 0,33 Prozent). Daher entwickelt sich die BMW-Aktie schlechter als der Index.

Mit einem Preis von 82,81 Euro ist der Anteilschein am Dienstag in den Handel gegangen und erreichte zwischenzeitlich ein Tageshoch von 83,62 Euro.

Die BMW-Aktie liegt mit 9,8 Prozent deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch, das 91,76 Euro beträgt. Es war am 3. Januar 2017 erreicht worden. Das 52-Wochen-Tief stammt vom 6. Juli 2016 und beträgt 63,38 Euro.

Auf 67,24 Millionen Euro Umsatz kam die Aktie bis um 17:45 Uhr. Am vorausgehenden Handelstag wurden zur gleichen Zeit Papiere im Wert von 108,5 Millionen Euro gehandelt. Das Allzeit-Hoch der BMW-Aktie beträgt 123,75 Euro und war am 17. März 2015 erreicht worden. Das Allzeit-Tief seit dem Börsengang am 28. Oktober 2008 liegt bei 16,00 Euro.

Analystenkommentare (via dpa-AFX)

01.02.2017 UBS belässt BMW auf 'Neutral' - Ziel 79 Euro
Die Schweizer Großbank UBS hat BMW auf "Neutral" mit einem Kursziel von 79 Euro belassen. Die vom neuen US-Präsidenten Donald Trump angestrebten Einfuhrzölle könnten die Kosten für jedes importierte Fahrzeug im Schnitt um acht Prozent steigen lassen und den heimischen Herstellern General Motors (GM), Ford und Chrysler einen Vorteil verschaffen, schrieb Analyst Colin Langan in einer Studie vom Mittwoch. BMW exportiere zwar dank seines US-Werks in Spartanburg mehr Fahrzeuge aus den USA, als es dort importiere, sollte unter dem Strich aber dennoch unter der Steuer leiden./gl/tih Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

Dieser Börsenbericht wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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