Börsenbericht MDax
Anleger haben deutliches Interesse an MDax-Werten - Kion Group im Höhenflug

Deutliche Gewinne verbuchen die Anteilseigner im MDax nach Handelsschluss des Montags. Die besten Kursentwicklungen zeigen heute Kion Group, Lanxess und Osram Licht.

FrankfurtDer MDax notiert derzeit bei 24.573 Punkten und hat damit 2,45 Prozent gewonnen. Sowohl der SDax mit 2,28 Prozent als auch der TecDax mit 2,30 Prozent verbuchen ebenfalls Gewinne. Bisher erzielen im MDax die größten Handelsvolumina Deutsche Wohnen mit 45,96 Millionen Euro Umsatz, Steinhoff International mit 34,16 Millionen Euro und Hannover Rück mit 32,04 Millionen Euro.

Die größten Gewinner sind die Aktien des Lagertechnik-Spezialisten Kion Group mit 5,34 Prozent, des Chemieunternehmens Lanxess mit 4,72 Prozent und des Leuchtenherstellers Osram Licht mit 4,70 Prozent Kursgewinn.

Tops

Die Aktie des Lagertechnik-Spezialisten Kion Group, die beim letzten Börsenschluss mit 59,23 Euro notierte, zeigt mit 5,34 Prozent Plus und einem aktuellen Kurswert von 62,39 Euro eine positive Entwicklung.

Um 4,72 Prozent nach oben geht es heute mit dem Kurs von Lanxess. Aktuell gewinnt der Wert des Chemieunternehmens klare 2,95 Euro im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 62,50 Euro. Zuletzt wird Lanxess mit 65,45 Euro gehandelt. Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Lanxess nach der abgeschlossenen Chemtura-Übernahme von 70 auf 71 Euro angehoben und die Einstufung auf "Halten" belassen. Mit dem Abschluss des Deals dürfte der bislang konservative und vage Ausblick auf 2017 nach oben angepasst und konkretisiert werden, schrieb Analyst Bernhard Weininger in einer Studie vom Montag. Der Experte erhöhte seine Gewinnprognosen (EPS) für den Spezialchemiekonzern der Jahre 2017 und 2018.

Die Anteilseigner von Osram Licht können sich freuen. Bis zur Stunde erreicht der Anteilschein des Beleuchtungsmittelherstellers den aktuellen Stand von 60,80 Euro und kann damit im Vergleich zum vorigen Schlusskurs 4,7 Prozent zulegen.

Flops

Die Aktie des Vermieters Deutsche Wohnen gehört mit einem Minus von 0,64 Prozent zu den Verlierern des Tages. Im Vergleich zum gestrigen Handelsschluss von 31,37 Euro hat sie sich um 20 Cent geringfügig auf 31,17 Euro geringfügig verschlechtert.

Unmerklich nach unten geht es andererseits mit dem Wert der INNOGY. Bis zur Stunde verliert der Anteilschein 6 Cent (0,17 Prozent) im Vergleich zum Schlusswert von 36,18 Euro des Vortages. Zuletzt wird INNOGY mit 36,12 Euro gehandelt. Das Analysehaus Jefferies hat die Einstufung für Innogy auf "Hold" mit einem Kursziel von 34 Euro belassen. Der RWE-Tochter dürfte es kurzfristig schwer fallen, den Gewinn je Aktie zu steigern, schrieb Analyst Ahmed Farman in einer Studie vom Montag. Farman zufolge steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die britischen Strompreise für Privatkunden nach oben gekappt werden könnten. Zudem könnte Innogy zukünftig nur mühsam im Bereich der erneuerbaren Energien wachsen.

Nur kaum spürbar geht es heute mit dem Wert der LEG Immobilien bergauf. Bis zur Stunde gewinnt der Anteilschein des Wohnungsunternehmens 15 Cent im Vergleich zum Schlusswert von 77,10 Euro des Vortages und macht damit 0,19 Prozent gut. Zuletzt wird LEG Immobilien mit 77,25 Euro gehandelt.

Analysten-Report

24.04.2017 Goldman senkt Ziel für K+S auf 20,40 Euro - 'Sell'
Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für K+S vor Zahlen zum ersten Quartal von 21,00 auf 20,40 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Sell" belassen. In Erwartung anhaltender Überkapazitäten im globalen Kalimarkt habe er seine Umsatz- und Gewinnprognosen (Ebit) für den Düngemittelkonzern der Jahre 2017 bis 2019 reduziert, schrieb Analyst Stephen Benson in einer Studie vom Montag./edh/zb Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

24.04.2017 Commerzbank belässt Rheinmetall auf 'Hold' - Ziel 67 Euro
Die Commerzbank hat die Einstufung für Rheinmetall vor Zahlen zum ersten Quartal auf "Hold" mit einem Kursziel von 67 Euro belassen. Der Autozulieferer und Rüstungskonzern dürfte stark abgeschnitten haben, schrieb Analyst Sebastian Growe in einer Studie vom Montag. Zudem sollte sich die Auftragslage normalisiert haben. Allerdings spiegele die Bewertung der Aktien operative Risiken zum Beispiel mit Blick auf große Rüstungsprojekte wider, so dass es bei dem aktuellen Votum bleibe./la/zb Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

24.04.2017 Commerzbank belässt Aareal Bank auf 'Buy' - Ziel 40 Euro
Die Commerzbank hat die Einstufung für Aareal Bank nach der Auflösung von Rückstellungen auf "Buy" mit einem Kursziel von 40 Euro belassen. Analyst Michael Dunst erhöhte in einer Studie vom Montag seine Prognose für den Gewinn je Aktie des Immobilienfinanzierers in diesem Jahr. Zudem rechnet Dunst nun mit einer etwas höheren, harten Kernkapitalquote./la/zb Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

24.04.2017 Commerzbank belässt Ströer auf 'Buy' - Ziel 64 Euro
Die Commerzbank hat die Einstufung für Ströer vor Zahlen zum ersten Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 64 Euro belassen. Der Außenwerbespezialist dürfte trotz schwieriger Vergleichswerte einen starken Jahresstart hingelegt haben, schrieb Analystin Sonia Rabussier in einer Studie vom Montag. Alles in allem sollten die Resultate deutlich ihre positive Sicht auf die Aktien stützen./la/zb Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

Weitere Analysten-Reports finden Sie im Analystencheck.

Dieser Text wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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