Börsenbericht MDax
Kaum Bewegung im MDax - Salzgitter mit deutlichen Kursverlusten

Nach Handelsschluss registrieren die Aktionäre am Montag im MDax unwesentliche Rückgänge. Die Liste der Tops wird angeführt von Aurubis, Kuka und Südzucker.

FrankfurtDer MDax liegt derzeit bei 19.434 Punkten und damit 0,22 Prozent im Minus. Insgesamt sind 50 Prozent der Werte im Plus und 50 Prozent der Aktien im Minus. Auf der anderen Seite gewinnen sowohl der SDax mit 0,38 Prozent als auch der TecDax mit 0,49 Prozent. Die größten Handelsvolumina im MDax erzielen heute ProSiebenSat.1 Media mit 29,24 Millionen Euro Umsatz, Metro mit 26,31 Millionen Euro und Rheinmetall mit 18,13 Millionen Euro.

Am meisten freuen können sich die Anteilseigner des Rohstoffkonzerns Aurubis mit 3,12 Prozent, des Automatisierungsanbieters Kuka mit 2,34 Prozent und des Lebensmittelkonzerns Südzucker mit 1,58 Prozent Anstieg. Für wenig Begeisterung sorgen die Anteilsscheine des Stahlkochers Salzgitter mit 4,50 Prozent, des Chemieunternehmens Wacker Chemie mit 3,64 Prozent und des Lackiermaschinen-Produzenten Dürr mit 3,37 Prozent Rückgang.

Tops

Bergauf geht es heute mit dem Wert von Aurubis. Bis zur Stunde gewinnt die Aktie des Kuperproduzenten 1,17 Euro im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 37,54 Euro und macht damit deutliche 3,12 Prozent gut. Zuletzt wurde Aurubis mit 38,71 Euro gehandelt.

Freude bei den Anlegern von Kuka. Bisher kann die Aktie im Vergleich zu den anderen Werten im Index auch klar zulegen. Zuletzt erreicht der Wert den aktuellen Stand von 72,27 Euro und kann sich damit im Vergleich zum Vortagsstand um 2,34 Prozent verbessern.

Die Aktie des Zuckerproduzenten Südzucker, die beim letzten Börsenschluss mit 13,91 Euro notierte, zeigt mit deutlichen 1,58 Prozent Plus und einem aktuellen Kurswert von 14,13 Euro ebenfalls eine positive Entwicklung.

Flops

Bergab um 4,50 Prozent geht es mit dem Kurs von Salzgitter. Aktuell verliert der Wert des Stahlkochers, der am vorigen Börsentag mit 19,68 Euro aus dem Handel gegangen ist, 88,50 Cent (4,50 Prozent). Zuletzt wird Salzgitter mit 18,80 Euro notiert. Die NordLB hat Salzgitter AG nach vorläufigen Zahlen für 2015 auf " Kaufen" mit einem Kursziel von 27 Euro belassen. Wie geplant habe der Stahlkonzern erstmals seit 2011 einen Vorsteuergewinn erzielt und somit die Ertragswende einläuten können, schrieb Analyst Holger Fechner in einer Studie vom Montag. Positiv für Salzgitter könnte sich zudem die Bekanntgabe von möglichen Anti-Dumping-Zöllen der EU auf chinesische und russische Stahlimporte auswirken.

Die Aktie der Chemiefirma Wacker Chemie gehört mit einer negativen Entwicklung von 3,64 Prozent gleichfalls zu den klaren Verlierern des Tages. Im Vergleich zum gestrigen Handelsschluss von 67,06 Euro hat sie sich um 2,44 Euro auf 64,62 Euro verschlechtert. Das Analysehaus Warburg Research hat das Kursziel für Wacker Chemie nach vorläufigen Zahlen des Tochterunternehmens Siltronic von 90 auf 84 Euro gesenkt. Die Einstufung beließ Analyst Oliver Schwarz aber auf " Buy" . Er sieht weiterhin deutliches Kurspotenzial. Nach dem trüben Ausblick von Siltronic für die Silizium-Wafer-Nachfrage für das erste Halbjahr 2016 habe er seine Schätzung für das Chemieunternehmen für 2016 und 2017 überarbeitet, schrieb Analyst Oliver Schwarz in einer Studie vom Montag.

Nach unten geht es heute auch mit dem Wert von Dürr. Bis zur Stunde verliert der Wert des Spezialmaschinenbauers deutliche 2,09 Euro und notiert mit 3,37 Prozent Minus im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 62,06 Euro. Zuletzt wird Dürr mit 59,97 Euro gehandelt. Die Commerzbank hat die Einstufung für Dürr nach einem Treffen mit Homag-Chef Pekka Paasivaara auf " Buy" mit einem Kursziel von 85 Euro belassen. Er sei beeindruckt von den Management-Plänen der Dürr-Tochter, die Geschäftsentwicklung zu optimieren, schrieb Analyst Ingo-Martin Schachel in einer Studie vom Montag. Das Umsatzwachstumspotenzial des Herstellers von Holzbearbeitungsmaschinen sei intakt und werde vom Marktumfeld, vor allem in Asien und in den USA, gestützt.

Analysten-Report

01.02.2016 Berenberg belässt Deutsche Pfandbriefbank auf 'Buy'
Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Deutsche Pfandbriefbank auf " Buy" mit einem Kursziel von 13,10 Euro belassen. Die Anteilsscheine des Immobilienfinanzierers zählen für die Berenberg-Analysten zu den aussichtsreichsten europäischen Mittelstandsaktien 2016./edh/ck

01.02.2016 Deutsche Bank belässt Norma Group auf 'Buy' - Ziel 51 Euro
Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Norma Group vor Zahlen auf " Buy" mit einem Kursziel von 51 Euro belassen. Der Hersteller von Verbindungstechnik sollte im Jahr 2015 eher das untere Ende seiner eigenen organischen Wachstumsprognose erreicht haben, schrieb Analyst Tim Rokossa in einer Branchenstudie vom Montag. Dabei dürfte nach schwachen neun Monaten das vierte Quartal das höchste organische Wachstum des Gesamtjahres aufweisen. An der Erwartung einer überdurchschnittlichen Kursentwicklung ändere sich nichts./tav/ag

01.02.2016 UBS senkt Deutsche Euroshop auf 'Sell' und Ziel auf 36 Euro
Die Schweizer Großbank UBS hat Deutsche Euroshop von " Neutral" auf " Sell" abgestuft und das Kursziel von 42 auf 36 Euro gesenkt. Die anstehenden Unternehmenszahlen für 2015 dürften zeigen, dass die kontinentaleuropäische Gewerbeimmobilien-Branche mit kurzfristigen Risiken wie etwa einer schwachen Nachfrage sowie mit strukturellen Herausforderungen kämpfe, schrieb Analyst Charles Boissier in einer Sektorstudie vom Montag. Daher senkte er seine Schätzungen für die Nettoinventarwerte (NAV) und das Mietwachstum der Unternehmen sowie seine Kursziele für die Titel der Branche./gl/ck

01.02.2016 Lampe belässt Hannover Rück auf 'Halten' - Ziel 95 Euro
Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat die Einstufung für Hannover Rück auf " Halten" mit einem Kursziel von 95 Euro belassen. Da der Versicherungssektor sich im Januar unterdurchschnittlich entwickelt habe, sehe er nun ein deutliches Aufwärtspotenzial für die von ihm beobachteten Versicherungswerte, schrieb Analyst Andreas Schäfer in einer Branchenstudie vom Montag. Das höchste Aufwärtspotenzial offerierten Talanx und Generali. Für Allianz, Munich Re und Axa erwarte er höhere Dividenden./mzs/das

Weitere Analysten-Reports finden Sie im Analystencheck.

Dieser Text wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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