Börsenbericht MDax
Leichter Aufwärtstrend beim MDax - Salzgitter im Höhenflug

Nach Handelsschluss registrieren die Aktionäre am Dienstag im MDax unwesentliche Zuwächse. Die besten Kursentwicklungen zeigen heute Salzgitter, Leoni und Norma Group.

FrankfurtDer MDax notiert derzeit bei 25.283 Punkten und hat damit 0,54 Prozent gewonnen. Insgesamt sind 70 Prozent der Werte im Plus und 30 Prozent der Aktien im Minus. Sowohl der SDax mit 0,75 Prozent als auch der TecDax mit 1,27 Prozent verbuchen ebenfalls Gewinne. Bisher erzielen im MDax die größten Handelsvolumina K+S mit 41,74 Millionen Euro Umsatz, Covestro mit 26,50 Millionen Euro und Salzgitter mit 21,91 Millionen Euro.

Am meisten freuen können sich die Anteilseigner des Stahlproduzenten Salzgitter mit 4,72 Prozent, des Kabelspezialisten Leoni mit 4,64 Prozent und des Verbindungsteilespezialisten Norma Group mit 1,78 Prozent Zuwachs. Zu den größten Verlierern gehören die Aktien des Düngemittelherstellers K+S mit 0,66 Prozent, des Abfüllanlagenherstellers Krones mit 0,60 Prozent und des Verpackungsspezialisten Gerresheimer mit 0,52 Prozent Verlust.

Tops

Die Anteilseigner von Salzgitter können sich freuen. Bis zur Stunde erreicht der Anteilschein des Stahlunternehmens den aktuellen Stand von 34,82 Euro und kann damit im Vergleich zum vorigen Schlusskurs 4,72 Prozent zulegen. Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für die Aktien des Stahlherstellers Salzgitter auf "Underweight" mit einem Kursziel von 29 Euro belassen. Die europäischen Stahlpreise könnten im zweiten Halbjahr weiter deutlich nachgeben, schrieb Analyst Vladimir Sergievskiy in einer Studie vom Dienstag. Auch insgesamt dürften sich die Branchenbedingungen im Jahresverlauf verschlechtern.

Die Aktie des Automobilzulieferers Leoni gehört heute mit einem Anstieg von 4,64 Prozent zu den Erfolgreichen des Tages. Im Vergleich zum Vortagsstand von 47,21 Euro kann sich das Papier des Automobilzulieferers um klare 2,19 Euro auf 49,40 Euro verbessern. Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für Leoni von 60 auf 65 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Autozulieferer könnte von 2020 an beim Wachstum positiv überraschen, schrieb Analyst Fei Teng in einer Studie vom Dienstag. Teng verwies auf den jüngsten und anhaltenden Auftragseingang im Bereich der Elektromobilität. Zudem könnte sich der Gewinn auf kurze Sicht erholen, begründete der Experte sein höheres Kursziel.

Aufwärts geht es heute mit dem Wert von Norma Group. Bis zur Stunde gewinnt der Wert des Verbindungsteilespezialisten 84 Cent im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 47,04 Euro und macht damit deutliche 1,78 Prozent gut. Zuletzt wurde Norma Group mit 47,88 Euro gehandelt. Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Aktie der Norma Group auf "Hold" mit einem Kursziel von 52 Euro belassen. Der Trend in Richtung Elektromobilität gehe zunehmend rascher vonstatten und einige Zulieferer seien für diese Entwicklung besser als andere aufgestellt, schrieb Analyst Christian Glowa in einer Studie zu deutschen Autozulieferern vom Montag. Der Hersteller von Kühlsystemen und Produkten zur Emissionskontrolle zähle allerdings nicht dazu. Er dürfte eher unter der Entwicklung leiden, denn Elektrofahrzeuge benötigten 30 bis 40 Prozent weniger an Inhalten, die Norma produziere, als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor.

Flops

Leichte Enttäuschung bei den Anlegern von K+S. Bisher fällt die Aktie des Düngemittelherstellers unwesentlich auf den aktuellen Stand von 24,10 Euro zurück und hat sich damit im Vergleich zum Vortag um 0,66 Prozent minimal verschlechtert. Die Commerzbank hat die Aktie des Salz- und Düngemittelkonzerns K+S auf "Buy" mit einem Kursziel von 30 Euro belassen. Mit der Produktion der ersten ersten Tonnen verkaufsfähigen Kalis in der neuen kanadischen Kalimine habe K+S einen weiteren Meilenstein erreicht, schrieb Analyst Michael Schäfer in einer Studie vom Dienstag. Positiv hinzu kämen die jüngsten Berichte über Kooperationsgespräche zwischen der russischen Uralkali und dem weißrussischen Unternehmen Belaruskali.

Die Anleger von Krones haben gleichermaßen keinen großen Grund enttäuscht zu sein. Bisher gibt die Aktie des Abfüllanlagenherstellers im Vergleich zu den anderen Werten im Index unmerklich nach. Der Anteilschein erreicht den aktuellen Stand von 108,60 Euro und hat sich damit im Vergleich zum vorigen Schlusskurs um 0,6 Prozent verschlechtert.

Kaum spürbar abwärts geht es ebenso mit dem Kurs der Gerresheimer. Derzeit verliert der Wert des Glasspezialisten, der beim letzten Börsenschluss mit 74,41 Euro notierte, 39 Cent (0,52 Prozent). Zuletzt wird Gerresheimer mit 74,02 Euro gehandelt.

Analysten-Report

13.06.2017 Berenberg hebt Ziel für Leoni auf 65 Euro - 'Buy'
Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für Leoni von 60 auf 65 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Autozulieferer könnte von 2020 an beim Wachstum positiv überraschen, schrieb Analyst Fei Teng in einer Studie vom Dienstag. Teng verwies auf den jüngsten und anhaltenden Auftragseingang im Bereich der Elektromobilität. Zudem könnte sich der Gewinn auf kurze Sicht erholen, begründete der Experte sein höheres Kursziel./la/gl Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

13.06.2017 Hauck & Aufhäuser belässt Leoni auf 'Buy' - Ziel 64 Euro
Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat Leoni auf "Buy" mit einem Kursziel von 64 Euro belassen. Der Trend in Richtung Elektromobilität gehe zunehmend rascher vonstatten und einige Zulieferer, wie etwa Leoni, seien für diese Entwicklung besser als andere aufgestellt, schrieb Analyst Christian Glowa in einer Studie zu deutschen Autozulieferern vom Montag. Potenzial für Leoni sieht er vor allem darin, dass Elektroautos 10 Prozent und Hybridfahrzeuge 20 Prozent mehr Inhalte benötigten, die der Spezialist von Kabeln und Bordnetzsystemen herstelle, als herkömmliche Fahrzeuge./ck/la Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

13.06.2017 Hauck & Aufhäuser belässt Norma Group auf 'Hold' - Ziel 52 Euro
Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Aktie der Norma Group auf "Hold" mit einem Kursziel von 52 Euro belassen. Der Trend in Richtung Elektromobilität gehe zunehmend rascher vonstatten und einige Zulieferer seien für diese Entwicklung besser als andere aufgestellt, schrieb Analyst Christian Glowa in einer Studie zu deutschen Autozulieferern vom Montag. Der Hersteller von Kühlsystemen und Produkten zur Emissionskontrolle zähle allerdings nicht dazu. Er dürfte eher unter der Entwicklung leiden, denn Elektrofahrzeuge benötigten 30 bis 40 Prozent weniger an Inhalten, die Norma produziere, als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor./ck/la Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

13.06.2017 Hauck & Aufhäuser belässt Hella auf 'Buy' - Ziel 57 Euro
Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat Hella auf "Buy" mit einem Kursziel von 57 Euro belassen. Der Trend in Richtung Elektromobilität gehe zunehmend rascher vonstatten und einige Zulieferer, wie auch Hella, seien für diese Entwicklung besser als andere aufgestellt, schrieb Analyst Christian Glowa in einer Studie zu deutschen Autozulieferern vom Montag. Potenzial für den Scheinwerfer-Spezialisten sieht er vor allem aufgrund der Erwartung, dass dessen Unternehmensprodukte mit fortschreitender E-Mobilität und gestützt durch eine Optimierung des Energiemanagements zunehmend genutzt werden./ck/la Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

Weitere Analysten-Reports finden Sie im Analystencheck.

Dieser Text wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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