Börsenbericht MDax Leichter Aufwärtstrend beim MDax - Steinhoff International mit deutlichen Kursgewinnen

Der MDax verzeichnete am Donnerstag beim Handelsende minimale Gewinne. Die Liste der Top-Performer wurde angeführt von Steinhoff International, K+S und Wacker Chemie.
Update: 18.01.2018 - 17:45 Uhr
MDax bewegt sich seitwärts

FrankfurtDer MDax notierte beim Handelsende bei 27.146 Punkten und hatte damit 0,36 Prozent gewonnen. Insgesamt waren 64 Prozent der Werte im Plus und 36 Prozent der Aktien im Minus. Sowohl der SDax mit 0,21 Prozent als auch der TecDax mit 1,22 Prozent realisierten bei Handelsende ebenfalls Gewinne. Die größten Handelsvolumina im MDax erzielen heute Covestro mit 65,49 Millionen Euro Umsatz, K+S mit 61,27 Millionen Euro und Steinhoff International mit 28,47 Millionen Euro.

Am meisten freuen gewannen sich bei Börsenschluss die Anteilseigner Steinhoff International mit 5,63 Prozent, des Düngemittelherstellers K+S mit 3,91 Prozent und des Chemieunternehmens Wacker Chemie mit 2,88 Prozent Zuwachs. Die größten Verlierer sind die Aktien des Modeunternehmens Hugo Boss mit 1,55 Prozent, des Glasspezialisten Gerresheimer mit 1,46 Prozent und des Lagertechnik-Herstellers Jungheinrich mit 1,17 Prozent Verlust.

Tops

Freude bei den Anlegern des Steinhoff International-Anteilscheines. Bei Ende des Parketthandels konnte die Aktie im Vergleich zu den anderen Werten im Index sehr deutlich zulegen. Zuletzt erreichte der Wert den Stand von 48 Cent und konnte sich damit im Vergleich zum Handelsschluss des Vortages um 5,63 Prozent verbessern.

Die Aktie des Auftausalzproduzenten K+S, die beim letzten Börsenschluss mit 21,46 Euro notierte, zeigte mit 3,91 Prozent Plus und einem Kurswert von 22,30 Euro eine positive Entwicklung.

Um 2,88 Prozent bergauf ging es bis zum Börsenschluss mit dem Wacker Chemie-Kurs. Bei Ende des Parketthandels gewann der Wert des Chemiekonzerns deutliche 4,85 Euro im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 168,40 Euro. Zuletzt wurde Wacker Chemie mit 173,25 Euro gehandelt.

Flops

Die Aktie des Modeunternehmens Hugo Boss gehörte mit einem Rückgang von 1,55 Prozent zu den Verlustbringern des Tages. Im Vergleich zum Handelsschluss des Vortages von 76,28 Euro hatte sie sich um 1,18 Euro auf 75,10 Euro verschlechtert. Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Hugo Boss nach Zahlen zum vierten Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 81 Euro belassen. Der Modekonzern habe den Umsatz das dritte Quartal in Folge gesteigert und die Markterwartungen deutlich übertroffen, schrieb Analystin Zuzanna Pusz in einer am Donnerstag vorliegenden Studie. In den USA sowie in Großbritannien und China habe Boss besonders gut abgeschnitten. Dies bestärke sie in ihrer Haltung, dass die Marken die Trendwende schafften.

Bergab um 1,46 Prozent ging es mit dem Kurs von Gerresheimer-Aktien. Bis zum Handelsende verlor der Wert des Glasspezialisten, der am vorigen Börsentag mit 71,95 Euro aus dem Handel gegangen ist, 1,05 Euro (1,46 Prozent). Zuletzt wurde Gerresheimer mit 70,90 Euro notiert.

Enttäuschung bei den Anlegern des Jungheinrich-Wertpapieres. Bis zum Ende des Handelstages fiel die Aktie des Lagertechnik-Spezialisten auf den Stand von 40,52 Euro zurück und hatte sich damit im Vergleich zum Vortag um deutliche 1,17 Prozent verschlechtert.

Analysten-Report

18.01.2018 Warburg Research startet Schaeffler mit 'Buy' - Ziel 19 Euro
Das Analysehaus Warburg Research hat Schaeffler mit "Buy" und einem Kursziel von 19 Euro in die Bewertung aufgenommen. Das Automobilgeschäft des Zulieferers könne in diesem und auch in den kommenden Jahren stärker wachsen als die weltweite Pkw-Produktion, schrieb Analyst Marc-Rene Tonn in einer am Donnerstag vorliegenden Studie. Die Trendwende zur E-Mobilität stelle allerdings eine Herausforderung dar, da sie erhöhte Ausgaben für Forschung und Entwicklung nach sich ziehen dürfte. Dies weiderum könne auf die Margen drücken./bek/tih Datum der Analyse: 18.01.2018 Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

18.01.2018 Commerzbank belässt Kion auf 'Hold' - Ziel 70 Euro
Die Commerzbank hat die Einstufung für Kion nach deren Minderheitsbeteiligung am chinesischen Lagertechnikgeräte-Hersteller EP Equipment auf "Hold" mit einem Kursziel von 70 Euro belassen. Der Schritt sei strategisch sinnvoll, denn damit bekomme der Gabelstaplerhersteller einen Fuß in das von den Chinesen bediente boomende Marktsegment, schrieb Analyst Sebastian Growe in einer am Donnerstag vorliegenden Studie. Langfristig dürfte Kion dank der neuen Kunden wachsen. Auch für den Absatz der Tochter Dematic dürfte der Deal vorteilhaft sein./bek/gl Datum der Analyse: 18.01.2018 Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

18.01.2018 Deutsche Bank belässt Zalando auf 'Sell' - Ziel 34 Euro
Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Zalando nach vorläufigen Zahlen auf "Sell" mit einem Kursziel von 34 Euro belassen. Die Eckdaten für das vierte Quartal seien "in line" ausgefallen, schrieb Analyst Charlie Muir-Sands in einer am Donnerstag vorliegenden Studie. Dies bedeute aber auch, dass der Online-Modehändler das operative Ergebnis (Ebit) im Gesamtjahr 2017 trotz eines 23-prozentigen Umsatzanstiegs nicht habe steigern können./edh/tih Datum der Analyse: 18.01.2018 Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

18.01.2018 Oddo BHF startet Zalando mit 'Reduce' - Ziel 30 Euro
Die Investmentbank Oddo BHF hat Zalando mit "Reduce" und einem Kursziel von 30 Euro in die Bewertung aufgenommen. Um mittelfristig hohes Umsatzwachstum beizubehalten, werde das Internet-Modehaus Margen opfern und größere Risiken mit Blick auf nicht-zahlende Kunden eingehen müssen, schrieb Analyst Alexander Rummler in einer am Donnerstag vorliegenden Studie. Denn Zalando müsse wohl mehr Kunden die Möglichkeit anbieten, erst nach der Lieferung zu bezahlen. Zudem sei der MDax-Konzern zunehmender Konkurrenz durch Amazon ausgesetzt./ajx/tih Datum der Analyse: 18.01.2018 Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

Weitere Analysten-Reports finden Sie im Analystencheck.

Dieser Text wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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