Börsenbericht MDax
MDax auf leichtem Abwärtstrend - alstria office REIT bricht ein

Die Anleger von MDax-Werten verzeichnen nach Börsenschluss des Mittwochs deutliche Rückgänge. Die Liste der Tops wird angeführt von Metro, Zalando und Deutsche Wohnen.

FrankfurtZur Zeit steht der MDax bei 24.676 Punkten und hat damit 1,7 Prozent nachgegeben. 8 Prozent der Aktien zeigen bis jetzt eine positive und 92 Prozent eine negative Entwicklung. Sowohl der SDax mit 1,82 Prozent als auch der TecDax mit 1,49 Prozent verbuchen ebenfalls Verluste. Bisher erzielen im MDax die größten Handelsvolumina Gea Group mit 50,66 Millionen Euro Umsatz, K+S mit 37,70 Millionen Euro und Stada mit 36,75 Millionen Euro.

Die größten Gewinner sind die Aktien des Supermarktbetreibers Metro mit 0,70 Prozent, des Internethändlers Zalando mit 0,69 Prozent und des Immobilienunternehmens Deutsche Wohnen mit 0,42 Prozent Anstieg. Am wenigsten freuen können sich die Anleger der Büroimmobilien-Firma alstria office REIT mit 5,30 Prozent, des Baudienstleisters Bilfinger mit 4,94 Prozent und des Immobilienunternehmens TAG Immobilien mit 4,46 Prozent Verlust.

Tops

Keine große Freude bei den Anlegern von Metro. Bisher behauptet sich der Anteilschein des Supermarktbetreibers im Vergleich zu den anderen Werten im Index aber zumindest. Aktuell erreicht die Aktie den Stand von 30,83 Euro und kann sich damit im Vergleich zum gestrigen Handelsschluss um kaum spürbare 0,7 Prozent verbessern. Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Metro AG auf "Buy" mit einem Kursziel von 38 Euro belassen. Der Gerichtsentscheid am 22. Juni dürfte das Management die Aufspaltungspläne fortführen lassen, schrieb Analyst Christian Bruns in einer Studie vom Mittwoch. Die Zeit zwischen der Veröffentlichung der Zahlen für das erste Geschäftsquartal am 31. Mai und dem Gerichtsentscheid sieht der Experte als hervorragende Gelegenheit, um Positionen in den Aktien des Handelskonzerns aufzustocken.

Die Aktie des Internethändlers Zalando zeigt mit einem Plus von 0,69 Prozent und einem aktuellen Kurswert von 39,99 Euro ebenfalls eine positive Entwicklung im Vergleich zum gestrigen Handelsschluss von 39,72 Euro.

Gering aufwärts geht es mit dem Kurs der Deutsche Wohnen. Aktuell gewinnt der Wert des Vermieters 15 Cent (0,42 Prozent) im Vergleich zum Schlusswert von 34,37 Euro des Vortages. Zuletzt wird Deutsche Wohnen mit 34,52 Euro gehandelt. Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Deutsche Wohnen nach Medienberichten über einen deutlichen Anstieg des Mietspiegels in Berlin auf "Neutral" mit einem Kursziel von 37 Euro belassen. Analyst Neil Green bezeichnete dies in einer Studie vom Mittwoch als Überraschung. Eine sehr optimistische Einschätzung des Barmittelflusses könnte für ein 50-prozentiges Aufwärtspotenzial bei den Papieren sprechen. Seiner Ansicht nach geht dieser Gedanke aber zu weit.

Flops

Die Aktie der Büroimmobilien-Firma alstria office REIT gehört mit einem Minus von 5,3 Prozent zu den Verlustbringern des Tages. Im Vergleich zum Vortagswert von 12,46 Euro hat sie sich um 66 Cent auf 11,80 Euro verschlechtert.

Nach unten geht es heute mit dem Wert von Bilfinger. Bis zur Stunde verliert der Wert des Bau- und Industriedienstleisters klare 1,91 Euro und notiert mit 4,94 Prozent Minus im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 38,59 Euro. Zuletzt wird Bilfinger mit 36,68 Euro gehandelt. Das Analysehaus S&P Global hat Bilfinger nach Zahlen zum ersten Quartal von "Hold" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 40 auf 34 Euro gesenkt. Der Verlust sei im ersten Quartal höher ausgefallen als erwartet, schrieb Analyst Firdaus Ibrahim in einer Studie vom Mittwoch. Die Geschäftsziele für 2017 habe der Baudienstleister zwar bestätigt, die schwache Auftragslage bedeute aber ein Risiko. Er reduzierte seine Schätzungen für das Gesamtjahr entsprechend.

Enttäuschung bei den Anlegern von TAG Immobilien. Aktuell fällt die Aktie des Immobilienkonzerns auf den Stand von 13,16 Euro zurück und hat sich damit im Vergleich zum Vortag um deutliche 4,46 Prozent verschlechtert.

Analysten-Report

17.05.2017 Goldman hebt Ziel für Dürr auf 63 Euro - 'Sell'
Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Dürr von 60 auf 63 Euro angehoben und die Einstufung auf "Sell" belassen. Eine Verlangsamung im Geschäft mit der Autoindustrie sei bei dem Anlagenbauer vom guten Abschneiden der Tochter Homag überlagert worden, schrieb Analyst Jack O'Brien in einer Studie vom Mittwoch. Deren gute Aussichten verleiteten ihn zu höheren Schätzungen. Der Konsens unterschätze aber nach wie vor die Risiken im Autobereich./tih/zb Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

17.05.2017 Deutsche Bank belässt Covestro auf 'Buy' - Ziel 83 Euro
Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Covestro angesichts der Ausweitung der Polycarbonat-Produktion in einem Werk in Shanghai auf "Buy" mit einem Kursziel von 83 Euro belassen. Dies werde die ohnehin marktführende Position der Bayer-Kunststofftochter in diesem Wachstumsmarkt weiter stärken, schrieb Analyst Tim Jones in einer Studie vom Mittwoch./ag/tih Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

17.05.2017 S&P Global senkt Bilfinger auf 'Sell' - Ziel 34 Euro
Das Analysehaus S&P Global hat Bilfinger nach Zahlen zum ersten Quartal von "Hold" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 40 auf 34 Euro gesenkt. Der Verlust sei im ersten Quartal höher ausgefallen als erwartet, schrieb Analyst Firdaus Ibrahim in einer Studie vom Mittwoch. Die Geschäftsziele für 2017 habe der Baudienstleister zwar bestätigt, die schwache Auftragslage bedeute aber ein Risiko. Er reduzierte seine Schätzungen für das Gesamtjahr entsprechend./ag/edh Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

17.05.2017 Commerzbank hebt Ziel für Pfandbriefbank auf 14 Euro - 'Buy'
Die Commerzbank hat das Kursziel für die Aktie der Deutschen Pfandbriefbank nach Zahlen zum ersten Quartal von 13 auf 14 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Nettogewinn und Kernkapitalquote des Gewerbeimmobilien-Finanzierers seien etwas höher als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Michael Dunst in einer Studie vom Mittwoch./edh/ag Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

Weitere Analysten-Reports finden Sie im Analystencheck.

Dieser Text wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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