Börsenbericht MDax
MDax auf leichtem Abwärtstrend - K+S verlor deutlich

Der MDax notierte am Mittwoch beim Handelsende geringfügige Rückgänge. Am besten performten Airbus Group, Deutsche Euroshop und Salzgitter.

FrankfurtDer MDax notierte am Ende des Handelstages bei 26.189 Punkten und hatte damit 0,64 Prozent verloren. Insgesamt waren 20 Prozent der Werte im Plus und 80 Prozent der Aktien im Minus. Sowohl der SDax mit 0,47 Prozent als auch der TecDax mit 1,32 Prozent realisierten bei Handelsschluss ebenfalls Verluste. Die größten Handelsvolumina im MDax erzielen heute K+S mit 78,48 Millionen Euro Umsatz, Lanxess mit 61,06 Millionen Euro und Steinhoff International mit 44,89 Millionen Euro.

Die größten Gewinner waren bei Handelsschluss die Aktien des Industriekonzerns Airbus Group mit 2,65 Prozent, des Immobilienunternehmens Deutsche Euroshop mit 1,27 Prozent und des Stahlkonzerns Salzgitter mit 1,13 Prozent Zuwachs. Am meisten unter Druck sind die Aktien des Chemiekonzerns K+S mit 5,14 Prozent, des Autolampen-Spezialisten Hella mit 4,10 Prozent und des Kuperproduzenten Aurubis mit 3,92 Prozent Rückgang.

Tops

Die Aktie des Industriekonzerns Airbus Group, die beim letzten Börsenschluss mit 83,34 Euro notierte, zeigte mit 2,65 Prozent Plus und einem Kurswert von 85,55 Euro eine positive Entwicklung.

Um 1,27 Prozent nach oben ging es bis zum Handelsende mit dem Deutsche Euroshop-Kurs. Am Ende des Handelstages gewann der Wert des Einkaufscenter-Betreibers deutliche 40 Cent im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 31,23 Euro. Zuletzt wurde Deutsche Euroshop mit 31,62 Euro gehandelt.

Die Anleger von Salzgitter-Aktien konnten sich freuen. Bei Ende des Parketthandels erreichte das Papier des Stahlkonzerns den Stand von 40,27 Euro und konnte damit im Vergleich zum vorigen Schlusskurs 1,13 Prozent zulegen. Das Analysehaus Jefferies hat die Einstufung für Salzgitter nach endgültigen Zahlen zum dritten Quartal auf "Hold" mit einem Kursziel von 42 Euro belassen. Die finalen Resultate seien im Rahmen der vorläufigen Eckdaten ausgefallen, schrieb Analyst Seth Rosenfeld in einer Studie vom Mittwoch. Dabei habe sich die Sparte Flachstahl robust entwickelt, während das Segment Grobblech

Flops

Die Aktie des Chemiekonzerns K+S gehörte mit einem Rückgang von 5,14 Prozent zu den Verlierern des Tages. Im Vergleich zum gestrigen Handelsschluss von 20,55 Euro hatte sie sich um 1,06 Euro auf 19,49 Euro verschlechtert. Die Schweizer Großbank UBS hat K+S nach Zahlen auf "Sell" mit einem Kursziel von 18,80 Euro belassen. Der Dünger- und Salzhersteller habe im dritten Quartal einen unerwarteten Gewinn je Aktie (EPS) bekannt gegeben, der jedoch Gewinnen infolge von Währungsabsicherungen zu verdanken gewesen sei, schrieb Analyst Patrick Rafaisz in einer ersten Reaktion am Mittwoch. Die Cashflow-Entwicklung habe indes erneut enttäuscht. Der Ausblick auf das Gesamtjahr sei allerdings beibehalten worden.

Nach unten um 4,10 Prozent ging es mit dem Kurs von Hella-Aktien. Bis zum Börsenschluss verlor der Wert des Scheinwerferherstellers, der am vorigen Börsentag mit 51,34 Euro aus dem Handel gegangen ist, 2,11 Euro (4,1 Prozent). Zuletzt wurde Hella mit 49,24 Euro notiert.

Enttäuschung bei den Anlegern des Aurubis-Wertpapieres. Bis zum Ende des Handelstages fiel die Aktie des Kupferherstellers auf den Stand von 67,90 Euro zurück und hatte sich damit im Vergleich zum Vortag um deutliche 3,92 Prozent verschlechtert. Die Commerzbank hat Aurubis vor Zahlen zum vierten Geschäftsquartal von "Hold" auf "Reduce" abgestuft, das Kursziel aber von 49 auf 65 Euro angehoben. Analyst Ingo-Martin Schachel erhöhte seine Prognosen für den Kupferkonzern. Allerdings dürfte das derzeit günstige Marktumfeld nicht ewig anhalten, schrieb er in einer Studie vom Mittwoch und erwartet 2019 eine schlechtere Geschäftsentwicklung als 2017.

Analysten-Report

15.11.2017 Kepler senkt Innogy auf 'Reduce' - Ziel runter auf 37 Euro
Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Aktie der RWE-Ökostromtochter Innogy aus Bewertungsgründen und den Gewinnen der vergangenen Wochen von "Hold" auf "Reduce" abgestuft, das Kursziel aber von 35 auf 37 Euro angehoben. Letzteres gehe auf die gute Bilanz zurück, schrieb Analyst Ingo Becker in einer Studie vom Mittwoch. Doch ungeachtet der immer noch attraktiven Dividendenrendite und fehlender Risiken in den kommenden Jahren erschienen Kurse um die 40 Euro zu hoch, begründete er die Abstufung./gl/zb Datum der Analyse: 15.11.2017 Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

15.11.2017 Bernstein belässt K+S auf 'Market-Perform' - Ziel 20 Euro
Das US-Analysehaus Bernstein Research hat K+S nach Zahlen und bestätigten Jahreszielen auf "Market-Perform" mit einem Kursziel von 20 Euro belassen. Das operative Ergebnis (Ebit I) im dritten Quartal des Dünger- und Salzherstellers habe mit 12 Millionen Euro 26 Prozent unter der Konsensschätzung, aber 60 Prozent über seiner Prognose gelegen, schrieb Analyst Jeremy Redenius in einer ersten Reaktion am Mittwoch. Das bereinigte Ergebnis je Aktie dagegen sei positiv ausgefallen, während er und der Markt mit einem Verlust gerechnet hätten./ck/gl Datum der Analyse: 15.11.2017 Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

15.11.2017 UBS belässt K+S auf 'Sell' - Ziel 18,80 Euro
Die Schweizer Großbank UBS hat K+S nach Zahlen auf "Sell" mit einem Kursziel von 18,80 Euro belassen. Der Dünger- und Salzhersteller habe im dritten Quartal einen unerwarteten Gewinn je Aktie (EPS) bekannt gegeben, der jedoch Gewinnen infolge von Währungsabsicherungen zu verdanken gewesen sei, schrieb Analyst Patrick Rafaisz in einer ersten Reaktion am Mittwoch. Die Cashflow-Entwicklung habe indes erneut enttäuscht. Der Ausblick auf das Gesamtjahr sei allerdings beibehalten worden./ck/gl Datum der Analyse: 15.11.2017 Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

15.11.2017 Commerzbank senkt Aurubis auf 'Reduce' - Ziel hoch auf 65 Euro
Die Commerzbank hat Aurubis vor Zahlen zum vierten Geschäftsquartal von "Hold" auf "Reduce" abgestuft, das Kursziel aber von 49 auf 65 Euro angehoben. Analyst Ingo-Martin Schachel erhöhte seine Prognosen für den Kupferkonzern. Allerdings dürfte das derzeit günstige Marktumfeld nicht ewig anhalten, schrieb er in einer Studie vom Mittwoch und erwartet 2019 eine schlechtere Geschäftsentwicklung als 2017./edh/ajx Datum der Analyse: 15.11.2017 Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

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Dieser Text wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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