Börsenbericht MDax
MDax auf leichtem Abwärtstrend - Wacker Chemie mit deutlichen Kursverlusten

Nach Handelsschluss verzeichnen die Anleger am Dienstag im MDax unwesentliche Verluste. Die Liste der Tops wird angeführt von Aurubis, INNOGY und UNIPER.

FrankfurtZur Zeit steht der MDax bei 25.446 Punkten und hat damit 0,97 Prozent nachgegeben. 12 Prozent der Aktien zeigen aktuell eine positive und 88 Prozent eine negative Entwicklung. Sowohl der SDax mit 0,50 Prozent als auch der TecDax mit 0,68 Prozent verbuchen ebenfalls Verluste. Bisher erzielen im MDax die größten Handelsvolumina Gea Group mit 32,24 Millionen Euro Umsatz, Deutsche Wohnen mit 32,07 Millionen Euro und Stada mit 25,66 Millionen Euro.

Am meisten gewinnen die Anteilscheine des Kupferherstellers Aurubis mit 1,81 Prozent, INNOGY mit 1,25 Prozent und UNIPER mit 1,21 Prozent Anstieg. Am meisten unter Druck sind die Aktien der Chemiefirma Wacker Chemie mit 3,78 Prozent, des Anlagenherstellers Gea Group mit 3,29 Prozent und des Lagertechnik-Herstellers Jungheinrich mit 2,46 Prozent Verlust.

Tops

Die Aktie des Kuperproduzenten Aurubis gehört heute mit einem Plus von 1,81 Prozent zu den Hoffnungsträgern des Tages. Im Vergleich zum Vortagswert von 72,18 Euro kann sich das Papier des Kuperproduzenten um klare 1,31 Euro auf 73,49 Euro verbessern.

Die Anleger von INNOGY können sich freuen. Bis zur Stunde erreicht der Anteilschein den aktuellen Stand von 37,30 Euro und kann damit im Vergleich zum vorigen Schlusskurs 1,25 Prozent zulegen. Das US-Analysehaus Bernstein Research hat Innogy von "Outperform" auf "Market-Perform" abgestuft und das Kursziel von 38,50 auf 37,50 Euro gesenkt. Die Innogy-Aktie sei im bisherigen Jahresverlauf eine der Kursraketen unter den von ihr betreuten Werten gewesen und habe nun nur noch begrenztes Aufwärtspotenzial, begründete Analystin Deepa Venkateswaran ihr neues Anlagevotum. Da sich zudem die Aussichten der RWE-Ökostromtochter im britischen Privatkundengeschäft verdüstert hätten, habe sie ihr Kursziel reduziert, schrieb die Expertin in einer Studie vom Dienstag.

Um 1,21 Prozent bergauf geht es heute mit dem Kurs von UNIPER. Aktuell gewinnt der Wert klare 22 Cent im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 17,70 Euro. Zuletzt wird UNIPER mit 17,92 Euro gehandelt.

Flops

Enttäuschung bei den Anlegern von Wacker Chemie. Aktuell fällt die Aktie des Chemiekonzerns auf den Stand von 96,80 Euro zurück und hat sich damit im Vergleich zum Vortag um klare 3,78 Prozent verschlechtert. Die Schweizer Großbank UBS hat Wacker Chemie von "Buy" auf "Sell" doppelt abgestuft und das Kursziel von 117 auf 81 Euro gesenkt. Das Überangebot an Polysilizium werde zur Belastung für den Spezialchemiekonzern, schrieb Analyst Patrick Rafaisz in einer Studie vom Dienstag. Er verwies dabei auf den verschärften Wettbewerb durch chinesische Anbieter. Der Experte kürzte seine Schätzungen für das operative Ergebnis (Ebitda) im Polysilizium-Geschäft um 30 Prozent. Er hält einen Bewertungsabschlag auf die Papiere der Konkurrenz für gerechtfertigt.

Die Anleger von Gea Group können sich nicht freuen. Bislang gibt der Anteilschein des Maschinenbauers deutlich nach. Derzeit erreicht das Papier den aktuellen Stand von 36,14 Euro und hat sich damit im Vergleich zum letzten Schlusskurs um 3,29 Prozent verschlechtert.

Bergab um 2,46 Prozent geht es mit dem Kurs von Jungheinrich. Aktuell verliert der Wert des Lagertechnik-Herstellers, der am vorigen Börsentag mit 34,12 Euro aus dem Handel gegangen ist, 84 Cent (2,46 Prozent). Zuletzt wird Jungheinrich mit 33,28 Euro notiert.

Analysten-Report

06.06.2017 Goldman hebt RTL auf 'Buy' - Ziel hoch auf 83,60 Euro
Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat RTL von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 80,00 auf 83,60 Euro angehoben. Nach zuletzt unterdurchschnittlicher Kursentwicklung dürfte die Aktie des Fernsehsenders nun wieder deutlich drehen, schrieb Analystin Lisa Yang in einer Branchenstudie vom Montag. Die Expertin verwies dabei auf die verbesserten Wachstumsmöglichkeiten dank der Tochter Fremantle und des Digitalgeschäfts. Zudem gebe es Spielraum für zusätzliche Ausschüttungen./ajx/ag Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

06.06.2017 Bernstein senkt Innogy auf Market-Perform und Ziel auf 37,50 Euro
Das US-Analysehaus Bernstein Research hat Innogy von "Outperform" auf "Market-Perform" abgestuft und das Kursziel von 38,50 auf 37,50 Euro gesenkt. Die Innogy-Aktie sei im bisherigen Jahresverlauf eine der Kursraketen unter den von ihr betreuten Werten gewesen und habe nun nur noch begrenztes Aufwärtspotenzial, begründete Analystin Deepa Venkateswaran ihr neues Anlagevotum. Da sich zudem die Aussichten der RWE-Ökostromtochter im britischen Privatkundengeschäft verdüstert hätten, habe sie ihr Kursziel reduziert, schrieb die Expertin in einer Studie vom Dienstag./edh/ag Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

06.06.2017 UBS senkt Ziel für MTU auf 125 Euro - 'Neutral'
Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für MTU von 128 auf 125 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Das neue Kursziel resultiere aus einer aktuellen Analyse seines Bewertungsansatzes, schrieb Analyst Cristian Nedelcu in einer Studie vom Montag. In Erwartung einer weiterhin positiven Gewinndynamik des Triebwerkherstellers halte er aber an seinem Anlagevotum fest./edh/ag Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

06.06.2017 UBS senkt Wacker Chemie von 'Buy' auf 'Sell' - Ziel 81 Euro
Die Schweizer Großbank UBS hat Wacker Chemie von "Buy" auf "Sell" doppelt abgestuft und das Kursziel von 117 auf 81 Euro gesenkt. Das Überangebot an Polysilizium werde zur Belastung für den Spezialchemiekonzern, schrieb Analyst Patrick Rafaisz in einer Studie vom Dienstag. Er verwies dabei auf den verschärften Wettbewerb durch chinesische Anbieter. Der Experte kürzte seine Schätzungen für das operative Ergebnis (Ebitda) im Polysilizium-Geschäft um 30 Prozent. Er hält einen Bewertungsabschlag auf die Papiere der Konkurrenz für gerechtfertigt./ajx/ag Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

Weitere Analysten-Reports finden Sie im Analystencheck.

Dieser Text wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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