Börsenbericht MDax
MDax auf leichtem Abwärtstrend

Geringfügige Verluste realisieren die Aktionäre im MDax nach Handelsschluss des Mittwochs. Die Liste der Tops wird angeführt von Fraport, Covestro und Aurubis.

FrankfurtDer MDax notiert derzeit bei 21.236 Punkten und hat damit 0,37 Prozent verloren. 38 Prozent der Aktien zeigen bislang eine positive und 62 Prozent eine negative Entwicklung. Sowohl der SDax mit 0,06 Prozent als auch der TecDax mit 1,46 Prozent verbuchen ebenfalls Verluste. Bisher erzielen im MDax die größten Handelsvolumina Deutsche Wohnen mit 21,07 Millionen Euro Umsatz, Osram Licht mit 19,10 Millionen Euro und Steinhoff International mit 18,75 Millionen Euro.

Die größten Gewinner sind die Aktien des Flughafenbetreibers Fraport mit 2,87 Prozent, Covestro mit 1,81 Prozent und des Kupferherstellers Aurubis mit 1,63 Prozent Anstieg. Am meisten verlieren die Anteilscheine des Vermieters Deutsche Wohnen mit 2,12 Prozent, des Lagertechnik-Spezialisten Jungheinrich mit 1,72 Prozent und des Anlagenkonzerns Gea Group mit 1,58 Prozent Verlust.

Tops

Die Aktie des Flughafenbetreibers Fraport, die beim letzten Börsenschluss mit 49,83 Euro notierte, zeigt mit 2,87 Prozent Plus und einem aktuellen Kurswert von 51,26 Euro eine positive Entwicklung. Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Fraport nach dem Erhalt einer 270 Millionen Dollar großen Entschädigung für das gescheiterte Terminal-Projekt in Manila von 45 auf 47 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Sell" belassen. Ein langwieriges Verfahren habe nun endlich ein Ende gefunden, schrieb Analyst Peter Larkin in einer Studie vom Mittwoch. Nach den Ansprüchen der Bundesregierung schätze er, dass nach Steuern ein Gewinn von rund 140 Millionen Euro in den Büchern von Fraport bleiben wird. Dies arbeitete er nun in seine Schätzungen ein. Derweil sei der kurzfristige Ausblick für das Passagierwachstum negativ.

Um 1,81 Prozent bergauf geht es heute mit dem Kurs von Covestro. Aktuell gewinnt der Wert klare 95 Cent im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 52,41 Euro. Zuletzt wird Covestro mit 53,36 Euro gehandelt.

Die Aktionäre von Aurubis können sich freuen. Bis zur Stunde erreicht der Anteilschein des Rohstoffkonzerns den aktuellen Stand von 51,06 Euro und kann damit im Vergleich zum vorigen Schlusskurs 1,63 Prozent zulegen. Die Baader Bank hat Aurubis von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 48 auf 60 Euro angehoben. Zudem zählten die Papiere des Kupferkonzerns nun zu den "Top Picks", schrieb Analyst Christian Obst in einer Studie vom späten Dienstagnachmittag. Er begründete das mit der Erwartung einer starken Entwicklung des freien Mittelzuflusses (Free Cashflow). In den vergangenen Jahren habe das Unternehmen umfangreich in die Modernisierung der europäischen Produktionsstätten investiert. Das sollte sich nun auszahlen. Zudem dürften die Schmelz- und Raffinierlöhne auf hohem Niveau fast stabil bleiben.

Flops

Bergab geht es heute mit dem Wert von Deutsche Wohnen. Bis zur Stunde verliert der Wert des Immobilienkonzerns deutliche 64 Cent und notiert mit 2,12 Prozent Minus im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 29,98 Euro. Zuletzt wird Deutsche Wohnen mit 29,35 Euro gehandelt. Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Deutsche Wohnen auf "Neutral" mit einem Kursziel von 37 Euro belassen. Auch wenn die Kurse jüngst von ihrem Hoch zurückkamen und die Bewertung nicht anspruchsvoll sei, bleibe er bei seiner vorsichtigen Haltung für Deutsche Wohnen und LEG Immobilien, schrieb Analyst Neil Green in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Die Aussichten am Markt für deutsche Wohnimmobilien seien zwar fundamental weiterhin positiv. Verglichen mit anderen Branchenwerten seien die Papiere der beiden Unternehmen aber weniger attraktiv.

Enttäuschung bei den Anlegern von Jungheinrich. Aktuell fällt die Aktie des Lagertechnik-Spezialisten auf den Stand von 29,13 Euro zurück und hat sich damit im Vergleich zum Vortag um klare 1,72 Prozent verschlechtert.

Die Aktionäre von Gea Group können sich nicht freuen. Bislang gibt der Anteilschein des Spezialmaschinenbauers deutlich nach. Derzeit erreicht das Papier den aktuellen Stand von 47,69 Euro und hat sich damit im Vergleich zum letzten Schlusskurs um 1,58 Prozent verschlechtert.

Analysten-Report

12.10.2016 UBS hebt Ziel für Fraport auf 47 Euro - 'Sell'
Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Fraport nach dem Erhalt einer 270 Millionen Dollar großen Entschädigung für das gescheiterte Terminal-Projekt in Manila von 45 auf 47 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Sell" belassen. Ein langwieriges Verfahren habe nun endlich ein Ende gefunden, schrieb Analyst Peter Larkin in einer Studie vom Mittwoch. Nach den Ansprüchen der Bundesregierung schätze er, dass nach Steuern ein Gewinn von rund 140 Millionen Euro in den Büchern von Fraport bleiben wird. Dies arbeitete er nun in seine Schätzungen ein. Derweil sei der kurzfristige Ausblick für das Passagierwachstum negativ./tih/la Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

12.10.2016 S&P Global hebt K+S auf 'Buy' - Ziel 20 Euro
Das Analysehaus S&P Global hat K+S von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel auf 20 Euro belassen. Der Salz- und Düngemittekkonzern dürfte auf lange Sicht von der sich weltweit wohl verschärfenden Lebensmittelknappheit profitieren, schrieb Analyst Jit Hoong Chan in einer Studie vom Mittwoch. Zudem dürfte das Anlaufen der Produktion in der Legacy-Mine in Kanada dem Gewinn auf die Sprünge helfen./la/tih Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

12.10.2016 Baader Bank hebt Aurubis auf 'Buy' - 'Top Pick'
Die Baader Bank hat Aurubis von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 48 auf 60 Euro angehoben. Zudem zählten die Papiere des Kupferkonzerns nun zu den "Top Picks", schrieb Analyst Christian Obst in einer Studie vom späten Dienstagnachmittag. Er begründete das mit der Erwartung einer starken Entwicklung des freien Mittelzuflusses (Free Cashflow). In den vergangenen Jahren habe das Unternehmen umfangreich in die Modernisierung der europäischen Produktionsstätten investiert. Das sollte sich nun auszahlen. Zudem dürften die Schmelz- und Raffinierlöhne auf hohem Niveau fast stabil bleiben./mis/la Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

12.10.2016 UBS hebt Ziel für RTL Group auf 72 Euro - 'Neutral'
Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für RTL Group nach einer Investorenveranstaltung in den USA von 71 auf 72 Euro angehoben und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Der Fokus habe unter anderem auf dem deutschen TV-Markt, der Produktionstochter Fremantle und dem französischen Sender M6 gelegen, schrieb Analyst Richard Eary in einer Studie vom Mittwoch. Kleinere Anpassungen an seinen Schätzungen nahm er in Erwartung gedämpfter Geschäfte im dritten Quartal vor. Für das Schlussjahresviertel sei aber weiterhin mit einer Erholung zu rechnen./tih/la Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

Weitere Analysten-Reports finden Sie im Analystencheck.

Dieser Text wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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