Börsenbericht MDax
MDax behauptet sich - Deutsche Pfandbriefbank im Höhenflug

Nach Handelsschluss realisieren die Aktionäre am Mittwoch im MDax unwesentliche Rückgänge. Die beste Performance erreichen Deutsche Pfandbriefbank, Ströer Media und Leoni.

FrankfurtDer MDax notiert derzeit bei 23.236 Punkten und hat damit 0,16 Prozent verloren. 46 Prozent der Aktien zeigen zur Stunde eine positive und 54 Prozent eine negative Entwicklung. Ebenso verliert der SDax mit 0,09 Prozent, während der TecDax 0,77 Prozent gewinnt. Bisher erzielen im MDax die größten Handelsvolumina Covestro mit 42,16 Millionen Euro Umsatz, Stada mit 20,38 Millionen Euro und Evonik Industries mit 19,16 Millionen Euro.

Am meisten freuen können sich die Anteilseigner Deutsche Pfandbriefbank mit 4,20 Prozent, des Werbeflächenvermarkters Ströer Media mit 2,85 Prozent und des Automobilzulieferers Leoni mit 1,95 Prozent Zuwachs. Zu den größten Verlierern gehören die Aktien Steinhoff International mit 1,66 Prozent, des Chemieproduzenten Evonik Industries mit 1,50 Prozent und INNOGY mit 1,21 Prozent Verlust.

Tops

Die Aktie Deutsche Pfandbriefbank, die beim letzten Börsenschluss mit 10,36 Euro notierte, zeigt mit 4,20 Prozent Plus und einem aktuellen Kurswert von 10,79 Euro eine positive Entwicklung. Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Deutsche Pfandbriefbank nach Zahlen zum vierten Quartal auf "Accumulate" mit einem Kursziel von 11,30 Euro belassen. Die Kennziffern des Geldhauses seien besser als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Mittwoch. Positiv überrascht habe vor allem aber der Dividendenvorschlag für 2016 von 1,05 Euro je Aktie.

Freude bei den Anlegern von Ströer Media. Bisher kann die Aktie im Vergleich zu den anderen Werten im Index klar zulegen. Zuletzt erreicht der Wert des Werbeflächenvermarkters den aktuellen Stand von 48,00 Euro und kann sich damit im Vergleich zum Schlusskurs des Vortages um 2,85 Prozent verbessern. Die NordLB hat Ströer nach vorläufigen Jahreszahlen von "Halten" auf "Kaufen" hochgestuft und das Kursziel von 40 auf 55 Euro angehoben. Der Werbevermarkter habe 2016 mit einer sehr guten Unternehmensentwicklung abgeschlossen, schrieb Analyst Holger Fechner in einer Studie vom Mittwoch. Damit seien die Weichen auf weiteres Wachstum und Gewinnsteigerungen gestellt, wovon die Aktionäre über steigende Dividenden profitieren sollten.

Bergauf geht es heute mit dem Wert von Leoni. Bis zur Stunde gewinnt der Anteilschein des Kabelspezialisten 75 Cent im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 38,50 Euro und macht damit deutliche 1,95 Prozent gut. Zuletzt wurde Leoni mit 39,25 Euro gehandelt.

Flops

Enttäuschung bei den Anlegern von Steinhoff International. Aktuell fällt die Aktie des Einzelhändlers auf den Stand von 4,51 Euro zurück und hat sich damit im Vergleich zum Vortag um deutliche 1,66 Prozent verschlechtert.

Die Anteilseigner von Evonik Industries können sich nicht freuen. Bislang gibt der Wert des Chemieunternehmens klar nach. Derzeit erreicht das Papier den aktuellen Stand von 29,89 Euro und hat sich damit im Vergleich zum letzten Schlusskurs um 1,5 Prozent verschlechtert. Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Evonik nach Zahlen zum vierten Quartal von 21 auf 26 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Sell" belassen. Der Gewinn (Ebitda) des Spezialchemiekonzerns habe die unternehmenseigene Zielvorgabe leicht übertroffen, schrieb Analyst Stephen Benson in einer Studie vom Mittwoch. In Erwartung steigender Preise im Segment Performance Materials habe er seine Ebitda-Prognose für 2017 um 8 Prozent erhöht. Die im Branchenvergleich überdurchschnittlich hohe Bewertung sei wegen der schwächren Cashflow-Entwicklung aber nicht gerechtfertigt.

Bergab um 1,21 Prozent geht es mit dem Kurs von INNOGY. Aktuell verliert der Wert, der am vorigen Börsentag mit 34,00 Euro aus dem Handel gegangen ist, 41 Cent (1,21 Prozent). Zuletzt wird INNOGY mit 33,59 Euro notiert.

Analysten-Report

08.03.2017 Goldman hebt Ziel für Evonik auf 26 Euro - 'Sell'
Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Evonik nach Zahlen zum vierten Quartal von 21 auf 26 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Sell" belassen. Der Gewinn (Ebitda) des Spezialchemiekonzerns habe die unternehmenseigene Zielvorgabe leicht übertroffen, schrieb Analyst Stephen Benson in einer Studie vom Mittwoch. In Erwartung steigender Preise im Segment Performance Materials habe er seine Ebitda-Prognose für 2017 um 8 Prozent erhöht. Die im Branchenvergleich überdurchschnittlich hohe Bewertung sei wegen der schwächren Cashflow-Entwicklung aber nicht gerechtfertigt./edh/zb Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

08.03.2017 Berenberg belässt Alstria Office auf 'Buy' - Ziel 14 Euro
Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Alstria Office auf "Buy" mit einem Kursziel von 14 Euro belassen. Der Dividendenvorschlag für 2016 von 0,52 Euro je Aktie habe positiv überrascht und Optimismus signalisiert, schrieb Analyst Kai Klose in einer Studie vom Mittwoch. Der Vorstand des Immobilienunternehmens dürfte seinen Ausblick für 2017 im Jahresverlauf anheben./edh/zb Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

08.03.2017 Goldman belässt Brenntag auf 'Buy' - Ziel 57 Euro
Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für Brenntag nach Jahreszahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 57 Euro belassen. Die Kennziffern seien im Rahmen der Markterwartungen ausgefallen, schrieb Analystin Milou Beunk in einer Studie vom Mittwoch. Auch der Ausblick des Chemikalienhändlers auf 2017 sei positiv, wenngleich nicht allzu konkret./edh/zb Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

08.03.2017 DZ Bank hebt fairen Wert für Brenntag auf 48 Euro - 'Verkaufen'
Die DZ Bank hat den fairen Wert für Brenntag nach Jahreszahlen von 47 auf 48 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Verkaufen" belassen. Analyst Thomas Maul lobte in einer Studie vom Mittwoch den positiven Wachstumsausblick des Chemikalienhändlers, der allerdings bereits am Markt erwartet worden sei. Da sich derzeit aber nur schwer abschätzen lasse, in welchem Ausmaß sich das Ergebnispotenzial in Nordamerika verbessere, rate er Anlegern zu Gewinnmitnahmen. Denn das Papier biete angesichts der gestiegenen Bewertungsmultiplikatoren ein ungünstiges Chance-Risiko-Verhältnis./tav/zb Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

Weitere Analysten-Reports finden Sie im Analystencheck.

Dieser Text wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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