Börsenbericht MDax
MDax behauptet sich - Metro im Sturzflug

Die Aktionäre von MDax-Werten notieren nach Börsenschluss des Dienstags minimale Zuwächse. Die besten Kursentwicklungen zeigen heute Bilfinger, Aurubis und Stada.

FrankfurtZur Zeit steht der MDax bei 21.773 Punkten und damit auf dem Niveau des gestrigen Börsenschlusses. Insgesamt sind 50 Prozent der Werte im Plus und 50 Prozent der Aktien im Minus. Bisher erzielen im MDax die größten Handelsvolumina Metro mit 46,98 Millionen Euro Umsatz, K+S mit 17,71 Millionen Euro und Osram Licht mit 15,14 Millionen Euro.

Am meisten freuen können sich die Anteilseigner des Bau- und Industriedienstleisters Bilfinger mit 3,59 Prozent, des Kuperproduzenten Aurubis mit 3,58 Prozent und des Arzneimittel-Herstellers Stada mit 2,38 Prozent Anstieg. Die größten Verlierer sind die Aktien des Groß- und Einzelhändlers Metro mit 4,64 Prozent, des Auftausalzproduzenten K+S mit 1,54 Prozent und des Immobilienfinanzierers Aareal Bank mit 1,49 Prozent Rückgang.

Tops

Um 3,59 Prozent nach oben geht es heute mit dem Kurs von Bilfinger. Aktuell gewinnt der Wert des Baudienstleisters klare 95 Cent im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 26,62 Euro. Zuletzt wird Bilfinger mit 27,57 Euro gehandelt.

Die Aktie des Kupferherstellers Aurubis, die beim letzten Börsenschluss mit 48,61 Euro notierte, zeigt mit 3,58 Prozent Plus und einem aktuellen Kurswert von 50,35 Euro eine positive Entwicklung.

Freude bei den Anlegern von Stada. Bisher kann die Aktie im Vergleich zu den anderen Werten im Index klar zulegen. Zuletzt erreicht der Wert des Pharmaunternehmens den aktuellen Stand von 49,70 Euro und kann sich damit im Vergleich zum Handelsschluss des Vortages um 2,38 Prozent verbessern. Das Analysehaus Jefferies hat Stada von "Underperform" auf "Hold" hochgestuft und das Kursziel von 37 auf 48 Euro angehoben. Der Umbau im Management verbessere die Aussichten für den Arzneihersteller, schrieb Analyst James Vane-Tempest in einer Studie vom Dienstag. Nun müsse der Konzern aber liefern. Zudem hielten die Übernahmespekulationen an.

Flops

Die Anleger von Metro können sich nicht freuen. Bislang gibt die Aktie des Groß- und Einzelhändlers deutlich nach. Derzeit erreicht das Papier den aktuellen Stand von 26,61 Euro und hat sich damit im Vergleich zum letzten Schlusskurs um 4,64 Prozent verschlechtert. Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Metro AG vor der Telefonkonferenz zur geplanten Aufspaltung des Handelskonzerns auf "Neutral" belassen. Die Veranstaltung sollte zur Beruhigung einiger Anleger beitragen, die befürchteten, dass das Lebensmittelgeschäft eine Kapitalerhöhung brauche, um die Bonitätseinstufung "Investment Grade" zu erhalten, schrieb Analyst Rob Joyce in einer Studie vom Dienstag.

Bergab um 1,54 Prozent geht es mit dem Kurs von K+S. Aktuell verliert der Wert des Chemiekonzerns, der am vorigen Börsentag mit 18,87 Euro aus dem Handel gegangen ist, 29 Cent (1,54 Prozent). Zuletzt wird K+S mit 18,58 Euro notiert.

Die Aktie des Immobilienfinanzierers Aareal Bank gehört mit einem Minus von 1,49 Prozent zu den Verlierern des Tages. Im Vergleich zum Handelsschluss des Vortages von 30,84 Euro hat sie sich um 46 Cent auf 30,38 Euro verschlechtert.

Analysten-Report

06.09.2016 Berenberg hebt Krones auf 'Hold' - Ziel runter auf 87 Euro
Die Privatbank Berenberg hat Krones nach der seit Jahresbeginn schwachen Kursentwicklung von "Sell" auf "Hold" hochgestuft, das Kursziel aber von 88,60 auf 87,00 Euro gesenkt. Die Sorgen des Marktes um die Konkurrenz aus China sei nun im Wesentlichen im Kurs eingepreist, schrieb Analyst Sebastian Kuenne in einer Studie vom Dienstag. Kritisch sieht der Experte aber weiterhin das Margenpotenzial des Herstellers für Getränkeabfüllanlagen und passte seine Annahmen entsprechend an. Er hält einen Abschlag von 28 Prozent auf den Sektor für fair./tav/ag Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

06.09.2016 Citigroup hebt Gea Group auf 'Buy' und Ziel auf 56 Euro
Die US-Bank Citigroup hat Gea Group von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 47 auf 56 Euro angehoben. Das Wachstum und die Margen des auf die Lebensmittelindustrie spezialisierten Maschinenbauers dürften den Mittelpunkt der eigenen Zielspannen erreichen, schrieb Analyst Klas Bergelind in einer Studie vom Dienstag. Dagegen scheine die Aktie trotz der jüngsten Kursrally lediglich das Erreichen des unteren Endes einzupreisen. Er hob seine Gewinnschätzungen an./gl/ag Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

06.09.2016 Jefferies hebt Stada auf 'Hold' und Ziel auf 48 Euro
Das Analysehaus Jefferies hat Stada von "Underperform" auf "Hold" hochgestuft und das Kursziel von 37 auf 48 Euro angehoben. Der Umbau im Management verbessere die Aussichten für den Arzneihersteller, schrieb Analyst James Vane-Tempest in einer Studie vom Dienstag. Nun müsse der Konzern aber liefern. Zudem hielten die Übernahmespekulationen an./ajx/tav Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

06.09.2016 JPMorgan hebt Ziel für Deutsche Euroshop auf 47 Euro - 'Neutral'
Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Deutsche Euroshop von 46 auf 47 Euro angehoben und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Der europäische Immobiliensektor biete weiterhin Chancen, schrieb Analyst Neil Green in einer am Dienstag veröffentlichten Branchenstudie. Sein Fokus schwenke nun von britischen auf kontinentaleuropäische Werte./ajx Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

Weitere Analysten-Reports finden Sie im Analystencheck.

Dieser Text wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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