Börsenbericht MDax
MDax behauptet sich - Schaeffler legt dramatisch zu

Nach Handelsschluss realisieren die Aktionäre am Donnerstag im MDax unwesentliche Rückgänge. Die Liste der Tops wird angeführt von Schaeffler, Hugo Boss und Ströer Media.

FrankfurtZur Zeit steht der MDax bei 22.618 Punkten und damit auf dem Niveau des gestrigen Börsenschlusses. 56 Prozent der Aktien zeigen gegenwärtig eine positive und 44 Prozent eine negative Entwicklung. Sowohl der SDax mit 0,12 Prozent als auch der TecDax mit 0,18 Prozent verbuchen ebenfalls Verluste. Bisher erzielen im MDax die größten Handelsvolumina K+S mit 28,34 Millionen Euro Umsatz, Hugo Boss mit 27,36 Millionen Euro und Lanxess mit 22,03 Millionen Euro.

Am meisten freuen können sich die Anteilseigner Schaeffler mit 4,22 Prozent, des Bekleidungsherstellers Hugo Boss mit 3,57 Prozent und des Werbeflächenvermarkters Ströer Media mit 3,26 Prozent Zuwachs. Am wenigsten freuen können sich die Anleger des Rohstoffkonzerns Aurubis mit 3,76 Prozent, des Auftausalzproduzenten K+S mit 2,01 Prozent und UNIPER mit 1,96 Prozent Rückgang.

Tops

Freude bei den Anlegern von Schaeffler. Bisher kann die Aktie im Vergleich zu den anderen Werten im Index klar zulegen. Zuletzt erreicht der Wert den aktuellen Stand von 14,71 Euro und kann sich damit im Vergleich zum Vortag um 4,22 Prozent verbessern. Das Analysehaus Jefferies hat Schaeffler von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 13,50 auf 16,00 Euro angehoben. Trotz einer erwartet langsameren Fahrzeugproduktion dürfte 2017 für die europäischen Autozulieferer ein weiteres Wachstumsjahr werden, schrieb Analyst Ashik Kurian in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Vor allem bei den deutschen Vertretern Conti, Schaeffler und Hella sei mit einem beschleunigten organischen Wachstum zu rechnen.

Aufwärts geht es heute mit dem Wert von Hugo Boss. Bis zur Stunde gewinnt der Wert des Modekonzerns 2,18 Euro im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 61,00 Euro und macht damit deutliche 3,57 Prozent gut. Zuletzt wurde Hugo Boss mit 63,18 Euro gehandelt. Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für die Aktien des Modekonzerns Hugo Boss auf "Buy" mit einem Kursziel von 75 Euro belassen. 2016 werde wohl als "fürchterliches Jahr" in die Unternehmensgeschichte eingehen, schrieb Analyst Jörg Frey in einer Studie vom Donnerstag. Es sei aber nun an der Zeit den Blick nach vorn zu richten: Die Marke Boss sei nach wie vor stark und die Umsätze auf vergleichbarer Basis hätten sich in den vergangenen beiden Quartalen jeweils verbessert.

Die Aktie des Außenwerbunganbieters Ströer Media gehört heute mit einem Zuwachs von 3,26 Prozent zu den Gewinnern des Tages. Im Vergleich zum Vortagsstand von 42,21 Euro kann sich das Papier des Werbe- und Internetunternehmens um klare 1,38 Euro auf 43,59 Euro verbessern.

Flops

Enttäuschung bei den Anlegern von Aurubis. Aktuell fällt die Aktie des Kuperproduzenten auf den Stand von 53,77 Euro zurück und hat sich damit im Vergleich zum Vortag um deutliche 3,76 Prozent verschlechtert. Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Aurubis von "Neutral" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 54 auf 50 Euro gesenkt. Die noch niedrigen Bewertungen und die guten Free Cashflows dürften die Rohstoffwerte weiter beflügeln, schrieb Analyst Eugene King in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Zudem habe sich die schwächelnde chinesische Nachfrage mittlerweile stabilisiert. Für den Kupferproduzenten seien die Aussichten jedoch trüber als für die reinen Bergbauunternehmen. Angesichts dessen sei die Aktie recht hoch bewertet.

Die Anteilseigner von K+S können sich nicht freuen. Bislang gibt die Aktie des Auftausalzproduzenten klar nach. Derzeit erreicht das Papier den aktuellen Stand von 23,37 Euro und hat sich damit im Vergleich zum letzten Schlusskurs um 2,01 Prozent verschlechtert. Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für K+S von 15 auf 18 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Underweight" belassen. Die Perspektiven für den europäischen Chemiesektor hätten sich merklich aufgehellt, schrieb Analyst Martin Evans in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Stabilisierende Produktionskapazitäten bei anziehender Nachfrage sollten den Chemikalienpreisen auf die Sprünge helfen.

Bergab um 1,96 Prozent geht es mit dem Kurs von UNIPER. Aktuell verliert der Wert, der am vorigen Börsentag mit 14,05 Euro aus dem Handel gegangen ist, 28 Cent (1,96 Prozent). Zuletzt wird UNIPER mit 13,77 Euro notiert. Die Schweizer Großbank UBS hat Uniper mit "Sell" und einem Kursziel von 12,20 Euro in die Bewertung aufgenommen. Die Markterwartungen an die Dividenden seien zu hoch, schrieb Analyst Sam Arie in einer Studie vom Donnerstag. Er sieht für die Papiere der Kraftwerksparte von Eon ein Rückschlagsrisiko von etwa 10 Prozent.

Analysten-Report

19.01.2017 JPMorgan hebt Ziel für Wacker Chemie auf 110 Euro - 'Neutral'
Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Wacker Chemie von 74 auf 110 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. Die Perspektiven für den europäischen Chemiesektor hätten sich merklich aufgehellt, schrieb Analyst Martin Evans in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Stabilisierende Produktionskapazitäten bei anziehender Nachfrage sollten den Chemikalienpreisen auf die Sprünge helfen. Hinzu kämen vorteilhafte Währungseffekte./edh/zb Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

19.01.2017 JPMorgan hebt Ziel für Evonik auf 28 Euro - 'Neutral'
Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Evonik von 26 auf 28 Euro angehoben und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Die Perspektiven für den europäischen Chemiesektor hätten sich merklich aufgehellt, schrieb Analyst Martin Evans in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Stabilisierende Produktionskapazitäten bei anziehender Nachfrage sollten den Chemikalienpreisen auf die Sprünge helfen. Hinzu kämen vorteilhafte Währungseffekte./edh/zb Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

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Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Symrise auf "Neutral" belassen. Die Perspektiven für den europäischen Chemiesektor hätten sich merklich aufgehellt, schrieb Analyst Martin Evans in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Stabilisierende Produktionskapazitäten bei anziehender Nachfrage sollten den Chemikalienpreisen auf die Sprünge helfen. Hinzu kämen vorteilhafte Währungseffekte./edh/zb Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

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Die Schweizer Großbank UBS hat Uniper mit "Sell" und einem Kursziel von 12,20 Euro in die Bewertung aufgenommen. Die Markterwartungen an die Dividenden seien zu hoch, schrieb Analyst Sam Arie in einer Studie vom Donnerstag. Er sieht für die Papiere der Kraftwerksparte von Eon ein Rückschlagsrisiko von etwa 10 Prozent./ag/zb Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

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Dieser Text wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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