Börsenbericht MDax
MDax fast regungslos - Fraport mit deutlichen Kursgewinnen

Geringfügige Zuwächse verzeichnen die Anteilseigner im MDax nach Börsenschluss des Freitags. Die besten Kursentwicklungen zeigen heute Fraport, Salzgitter und Gea Group.

FrankfurtDer MDax notiert derzeit mit 23.666 Punkten im Vergleich zum Handelsschluss des Vortages unverändert. Insgesamt sind 54 Prozent der Werte im Plus und 46 Prozent der Aktien im Minus. Bisher erzielen im MDax die größten Handelsvolumina K+S mit 44,83 Millionen Euro Umsatz, Stada mit 43,17 Millionen Euro und Deutsche Wohnen mit 27,04 Millionen Euro.

Am meisten gewinnen die Anteilscheine des Flughafen-Konzerns Fraport mit 4,75 Prozent, des Stahlunternehmens Salzgitter mit 2,48 Prozent und des Maschinenbauers Gea Group mit 2,45 Prozent Kursgewinn. Zu den größten Verlierern gehören die Aktien des Chemiekonzerns Lanxess mit 1,37 Prozent, INNOGY mit 1,18 Prozent und des Triebwerkproduzenten MTU Aero mit 1,17 Prozent Rückgang.

Tops

Die Aktie des Flughafenbetreibers Fraport, die beim letzten Börsenschluss mit 60,45 Euro notierte, zeigt mit 4,75 Prozent Plus und einem aktuellen Kurswert von 63,32 Euro eine positive Entwicklung. Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Fraport nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 60,50 Euro belassen. Die Zahlen für 2016 hätten ein gemischtes Bold gezeigt, schrieb Analyst Christian Cohrs in einer Studie vom Freitag. Der Ausblick hingegen liege im erwarteten Bereich. Das angepeilte Wachstum der Passagierzahlen in Frankfurt sei erfreulich.

Um 2,48 Prozent aufwärts geht es heute mit dem Kurs von Salzgitter. Aktuell gewinnt der Wert des Stahlunternehmens klare 88 Cent im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 35,44 Euro. Zuletzt wird Salzgitter mit 36,32 Euro gehandelt. Das Analysehaus Jefferies hat die Einstufung für Salzgitter AG auf "Buy" mit einem Kursziel von 42 Euro belassen. Die bevorstehende Ankündigung von Antidumping-Zöllen für den Import von HRC-Stahl aus fünf Ländern könnte ein Wendepunkt in der EU-Handelspolitik bedeuten, schrieb Analyst Seth Rosenfeld in einer Branchenstudie vom Freitag. Europäische Stahlkonzerne könnten dann wieder Marktanteile gewinnen.

Die Aktionäre von Gea Group können sich freuen. Bis zur Stunde erreicht der Anteilschein des Anlagenherstellers den aktuellen Stand von 38,82 Euro und kann damit im Vergleich zum vorigen Schlusskurs 2,45 Prozent zulegen.

Flops

Die Aktie des Chemiekonzerns Lanxess gehört mit einem Minus von 1,37 Prozent zu den Verlierern des Tages. Im Vergleich zum Vortagswert von 65,73 Euro hat sie sich um 90 Cent auf 64,83 Euro verschlechtert. Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Lanxess auf "Neutral" mit einem Kursziel von 61 Euro belassen. Die europäischen Chemiekonzerne hätten im vierten Quartal 2016 starke Resultate erzielt, schrieb Analyst Stephen Benson in einer Branchenstudie vom Freitag. Doch ungeachtet positiver Signale im noch jungen Jahr 2017 hätten sich die Konzerne mit Verweis auf politische Risiken, Inflation und Gegenwind auf der Angebotsseite mit Anhebungen der Jahresziele noch zurückgehalten. Die Konsensschätzungen für den diesjährigen operativen Gewinn (Ebitda) im Sektor seien gekürzt worden, lägen aber weiterhin etwas über den durchschnittlichen Management-Prognosen.

Bergab geht es heute mit dem Wert von INNOGY. Bis zur Stunde verliert der Wert deutliche 41 Cent und notiert mit 1,18 Prozent Minus im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 34,80 Euro. Zuletzt wird INNOGY mit 34,39 Euro gehandelt. Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Innogy auf "Hold" mit einem Kursziel von 34 Euro belassen. Dies geht aus einer am Freitag veröffentlichten Studie des Instituts hervor. Die Analysten lobten die Dividende der RWE-Ökostromtochter, und zwar gleichermaßen in puncto Qualität wie Rendite.

Enttäuschung bei den Anlegern von MTU Aero. Aktuell fällt die Aktie des Triebwerkherstellers auf den Stand von 118,50 Euro zurück und hat sich damit im Vergleich zum Vortag um klare 1,17 Prozent verschlechtert. Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für MTU auf "Overweight" mit einem Kursziel von 140 Euro belassen. Im zivilen Luftfahrtsektor gebe es attraktive Gelegenheiten, darunter Airbus und MTU, schrieb Analyst David Perry in einer Branchenstudie vom Freitag.

Analysten-Report

17.03.2017 Bernstein senkt Ziel für Symrise auf 56 Euro - 'Market-Perform'
Das US-Analysehaus Bernstein Research hat das Kursziel für Symrise von 58 auf 56 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Market-Perform" belassen. In Erwartung steigender Rohstoffpreise habe er seine Gewinnprognosen (EPS) für 2017 und 2018 reduziert, begründete Analyst Gunther Zechmann sein neues Kursziel in einer Branchenstudie vom Freitag. Dessen ungeachtet, sei der Hersteller von Aromen und Duftstoffen eine Wachstumsmaschine, die auch weiterhin mit hoher Drehzahl laufen werde./edh/ck Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

17.03.2017 Warburg Research belässt Fraport auf 'Buy' - Ziel 60,50 Euro
Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Fraport nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 60,50 Euro belassen. Die Zahlen für 2016 hätten ein gemischtes Bold gezeigt, schrieb Analyst Christian Cohrs in einer Studie vom Freitag. Der Ausblick hingegen liege im erwarteten Bereich. Das angepeilte Wachstum der Passagierzahlen in Frankfurt sei erfreulich./hosmac/ajx Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

17.03.2017 Commerzbank belässt Fraport auf 'Reduce' - Ziel 45 Euro
Die Commerzbank hat die Einstufung für Fraport nach Jahreszahlen zunächst auf "Reduce" mit einem Kursziel von 45 Euro belassen. Die Resultate des Flughafenbetreibers seien auf bereinigter Basis solide ausgefallen, schrieb Analyst Adrian Pehl in einer Studie vom Freitag. Dies gelte auch für den Ausblick auf das laufende Jahr. Positiv wertete der Experte auch den Zuschlag für den Betrieb zweier Flughäfen in Brasilien. Pehl stellte eine Überarbeitung seines Votums und Bewertungsmodells in Aussicht./edh/ajx Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

17.03.2017 Commerzbank belässt K+S auf 'Buy' - Ziel 30 Euro
Die Commerzbank hat die Einstufung für K+S auf "Buy" mit einem Kursziel von 30 Euro belassen. Der Streusalz- und Düngemittelhersteller habe einen holprigen Start ins Übergangsjahr 2017 verzeichnet, schrieb Analyst Michael Schäfer in einer Studie vom Freitag. Die Aussichten für 2018 und die Folgejahre seien aber weitaus freundlicher./edh/ajx Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

Weitere Analysten-Reports finden Sie im Analystencheck.

Dieser Text wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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