Börsenbericht MDax
MDax fast regungslos

Geringfügige Rückgänge registrieren die Anleger im MDax nach Börsenschluss des Dienstags. Die besten Kursentwicklungen zeigen heute Stada, Hannover Rück und Steinhoff International.

FrankfurtZur Zeit steht der MDax bei 24.669 Punkten und hat damit 0,14 Prozent nachgegeben. 42 Prozent der Aktien zeigen bislang eine positive und 58 Prozent eine negative Entwicklung. Auf der anderen Seite gewinnen sowohl der SDax mit 0,07 Prozent als auch der TecDax mit 0,16 Prozent. Bisher erzielen im MDax die größten Handelsvolumina Stada mit 40,96 Millionen Euro Umsatz, Metro mit 15,92 Millionen Euro und K+S mit 15,86 Millionen Euro.

Am meisten freuen können sich die Anteilseigner des Pharmaunternehmens Stada mit 2,19 Prozent, des Versicherers Hannover Rück mit 0,80 Prozent und Steinhoff International mit 0,77 Prozent Kursgewinn. Die größten Verlierer sind die Aktien des Werbe- und Internetunternehmens Ströer Media mit 1,96 Prozent, Schaeffler mit 1,61 Prozent und des Automobilzulieferers Leoni mit 1,52 Prozent Verlust.

Tops

Um 2,19 Prozent aufwärts geht es heute mit dem Kurs von Stada. Aktuell gewinnt der Wert des Pharmaunternehmens klare 1,37 Euro im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 62,50 Euro. Zuletzt wird Stada mit 63,87 Euro gehandelt. Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat Stada nach der jüngsten Abstufung wieder von "Reduce" auf "Hold" angehoben. Das Kursziel stockte Analyst Oliver Reinberg in einer Studie vom Dienstag von 58 auf 66 Euro auf. Es sei nun sehr wahrscheinlich, dass die Finanzinvestoren Bain und Cinven einen neuen Vorstoß wagen. Letztendlich dürften sie damit Erfolg haben, glaubt Reinberg.

Die Aktie des Versicherers Hannover Rück zeigt mit einem Plus von 0,80 Prozent und einem aktuellen Kurswert von 107,00 Euro gleichfalls eine positive Entwicklung im Vergleich zum Vortag von 106,15 Euro. Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Hannover Rück auf "Neutral" mit einem Kursziel von 110 Euro belassen. Er bevorzuge in Europa Versicherer, die in nordeuropäischen Staatsanleihen investiert seien und so die gestiegenen Kreditrisiken bei Unternehmensanleihen kompensieren könnten, schrieb Analyst Johnny Vo in einer Branchenstudie vom Dienstag. Zurich Insurance Group und Allianz hob er wegen der starken Bilanzen der beiden positiv hervor. Der Aktie der Hannover Rück räumt er derweil nur ein Aufwärtspotenzial von 5 Prozent ein.

Keine große Freude bei den Anlegern von Steinhoff International. Bisher behauptet sich der Anteilschein im Vergleich zu den anderen Werten im Index aber zumindest. Aktuell erreicht die Aktie den Stand von 4,57 Euro und kann sich damit im Vergleich zum Vortagsstand um unmerkliche 0,77 Prozent verbessern.

Flops

Enttäuschung bei den Anlegern von Ströer Media. Aktuell fällt die Aktie des Werbeflächenvermarkters auf den Stand von 52,39 Euro zurück und hat sich damit im Vergleich zum Vortag um klare 1,96 Prozent verschlechtert.

Die Anleger von Schaeffler können sich nicht freuen. Bislang gibt der Anteilschein deutlich nach. Derzeit erreicht das Papier den aktuellen Stand von 12,26 Euro und hat sich damit im Vergleich zum letzten Schlusskurs um 1,61 Prozent verschlechtert.

Bergab um 1,52 Prozent geht es mit dem Kurs von Leoni. Aktuell verliert der Wert des Automobilzulieferers, der am vorigen Börsentag mit 46,65 Euro aus dem Handel gegangen ist, 71 Cent (1,52 Prozent). Zuletzt wird Leoni mit 45,94 Euro notiert.

Analysten-Report

04.07.2017 Goldman belässt Hannover Rück auf 'Neutral' - Ziel 110 Euro
Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Hannover Rück auf "Neutral" mit einem Kursziel von 110 Euro belassen. Er bevorzuge in Europa Versicherer, die in nordeuropäischen Staatsanleihen investiert seien und so die gestiegenen Kreditrisiken bei Unternehmensanleihen kompensieren könnten, schrieb Analyst Johnny Vo in einer Branchenstudie vom Dienstag. Zurich Insurance Group und Allianz hob er wegen der starken Bilanzen der beiden positiv hervor. Der Aktie der Hannover Rück räumt er derweil nur ein Aufwärtspotenzial von 5 Prozent ein./gl/ck Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

04.07.2017 Goldman belässt Zalando auf 'Buy' - Ziel 48 Euro
Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Zalando auf "Buy" mit einem Kursziel von 48 Euro belassen. Er rate weiter von den Aktien britischer Einzelhändler ab, da diese unter einer nachlassenden Nachfrage und Marktanteilsverlusten litten, schrieb Analyst Richard Edwards in einer europäischen Branchenstudie vom Dienstag. In einem sich verbessernden kontinentaleuropäischen Umfeld empfiehlt er die Titel des spanischen Textilkonzerns Inditex und des deutschen Online-Modehändlers Zalando zum Kauf. Sie sollten ihren Gewinn je Aktie (EPS) 2017 und 2018 deutlich stärker steigern als die Konkurrenz von der Insel./gl/ck Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

04.07.2017 Kepler Cheuvreux hebt Stada auf 'Hold' und Ziel auf 66 Euro
Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat Stada nach der jüngsten Abstufung wieder von "Reduce" auf "Hold" angehoben. Das Kursziel stockte Analyst Oliver Reinberg in einer Studie vom Dienstag von 58 auf 66 Euro auf. Es sei nun sehr wahrscheinlich, dass die Finanzinvestoren Bain und Cinven einen neuen Vorstoß wagen. Letztendlich dürften sie damit Erfolg haben, glaubt Reinberg./ag/la Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

04.07.2017 Independent Research hebt Stada auf 'Halten' und Ziel auf 66 Euro
Das Analysehaus Independent Research hat die Aktie des Pharmakonzerns Stada in Erwartung einer baldigen neuen Übernahmeofferte von "Verkaufen" auf "Halten" hochgestuft und das Kursziel von 50 auf 66 Euro angehoben. Da die Finanzinvestoren Bain Capital und Cinven erwögen, einen Antrag auf Befreiung von der einjährigen Sperrfrist zur Abgabe eines erneuten Gebots zu stellen, sei die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es schneller als bisher von ihm erwartet dazu komme, schrieb Analyst Bernhard Weininger in einer Studie vom Dienstag. Seine Bewertung enthalte daher nun eine Übernahmeprämie von 30 Prozent./ck/gl Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

Weitere Analysten-Reports finden Sie im Analystencheck.

Dieser Text wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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