Börsenbericht MDax
MDax kam nicht voran - Steinhoff International gewann deutlich

Minimale Gewinne realisierte der MDax zum Handelsschluss des Freitags. Am besten performten Steinhoff International, Salzgitter und METRO AG ST O.N..

FrankfurtDer MDax lag bei Börsenschluss bei 26.101 Punkten und damit 0,16 Prozent im Plus. Insgesamt waren 56 Prozent der Werte im Plus und 44 Prozent der Aktien im Minus. Während der TecDax bei Börsenschluss ebenfalls mit 0,04 Prozent gewann, verlor der SDax 0,46 Prozent. Bisher erzielen im MDax die größten Handelsvolumina Kion Group mit 37,12 Millionen Euro Umsatz, Osram Licht mit 23,97 Millionen Euro und Steinhoff International mit 22,77 Millionen Euro.

Am meisten freuen gewannen sich bei Börsenschluss die Anteilseigner Steinhoff International mit 3,21 Prozent, des Stahlkochers Salzgitter mit 3,10 Prozent und des Handelsunternehmens METRO AG ST O.N. mit 2,49 Prozent Zuwachs. Am meisten unter Druck sind die Aktien des Logistikfahrzeugherstellers Kion Group mit 1,77 Prozent, des Flughafen-Konzerns Fraport mit 1,72 Prozent und des deutsch-französischer Konzerns Airbus Group mit 1,16 Prozent Verlust.

Tops

Der Anteilschein Steinhoff International gehörte bei Ende des Parketthandels mit einem Plus von 3,21 Prozent zu den Erfolgreichen des Tages. Im Vergleich zum Handelsschluss des Vortages von 3,74 Euro konnte sich das Papier um klare 12 Cent auf 3,86 Euro verbessern.

Aufwärts ging es mit dem Salzgitter-Wertpapier. Bei Handelsschluss gewann der Anteilschein des Stahlkonzerns 1,21 Euro im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 38,84 Euro und machte damit deutliche 3,1 Prozent gut. Zuletzt wurde Salzgitter mit 40,04 Euro gehandelt.

Freude bei den Anlegern des METRO AG ST O.N.-Anteilscheines. Am Ende des Handelstages konnte die Aktie im Vergleich zu den anderen Werten im Index gut zulegen. Zuletzt erreichte der Wert des Handelsunternehmens den Stand von 17,28 Euro und konnte sich damit im Vergleich zum Schlusskurs des Vortages um 2,49 Prozent verbessern. Die britische Investmentbank HSBC hat die Einstufung für Metro AG auf "Hold" mit einem Kursziel von 18,50 Euro belassen. Der Konzern entwickele sich in die richtige Richtung, aber es gebe noch viel zu tun, schrieb Analyst Andrew Porteous in einer Studie vom Freitag. Entscheidend werde sein, ob der Lebensmittelhändler die mittelfristigen Ziele erreichen könne.

Flops

Die Aktie des Logistikfahrzeugherstellers Kion Group gehörte mit einem Minus von 1,77 Prozent zu den Verlustbringern des Tages. Im Vergleich zum Vortagsstand von 76,71 Euro hatte sie sich um 1,36 Euro auf 75,35 Euro verschlechtert. Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat die Einstufung für Kion vor Zahlen zum dritten Quartal auf "Equal-weight" mit einem Kursziel von 70 Euro belassen. Wegen geringerer Auftragseingänge im Geschäft mit Lieferketten-Lösungen sehe er Abwärtsrisiken mit Blick auf den Zwischenbericht, schrieb Analyst Ben Uglow in einer Studie vom Freitag. Selbst im Fall einer deutlichen Erholung im vierten Quartal sei es wahrscheinlich, dass Kion seine Umsatzschätzungen für diesen Bereich anpassen werde. Er senkte seine Gewinnschätzung je Aktie für 2018.

Bergab um 1,72 Prozent ging es mit dem Kurs von Fraport-Aktien. Bis zum Ende des Handelstages verlor der Wert des Flughafenbetreibers, der am vorigen Börsentag mit 82,10 Euro aus dem Handel gegangen ist, 1,41 Euro (1,72 Prozent). Zuletzt wurde Fraport mit 80,69 Euro notiert. Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Fraport vor Zahlen auf "Sell" mit einem Kursziel von 62 Euro belassen. Das Management des Flughafenbetreibers stehe angesichts der Kosten für das Terminal 3 am Frankfurter Flughafen unter Druck, die Gebühren zu erhöhen, schrieb Analyst Jarrod Castle in einer Studie vom Freitag. Zudem belasteten die Investitionen den Barmittelzufluss - er könnte zum Ende des Jahrzehnts hin negativ werden.

Enttäuschung bei den Anlegern des Airbus Group-Wertpapieres. Bis zum Börsenschluss fiel die Aktie des Luftfahrt- und Rüstungskonzerns auf den Stand von 77,28 Euro zurück und hatte sich damit im Vergleich zum Vortag um klare 1,16 Prozent verschlechtert.

Analysten-Report

13.10.2017 HSBC belässt Metro AG auf 'Hold' - Ziel 18,50 Euro
Die britische Investmentbank HSBC hat die Einstufung für Metro AG auf "Hold" mit einem Kursziel von 18,50 Euro belassen. Der Konzern entwickele sich in die richtige Richtung, aber es gebe noch viel zu tun, schrieb Analyst Andrew Porteous in einer Studie vom Freitag. Entscheidend werde sein, ob der Lebensmittelhändler die mittelfristigen Ziele erreichen könne./ajx/stk Datum der Analyse: 13.10.2017 Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

13.10.2017 JPMorgan belässt Metro AG auf 'Neutral' - Ziel 19 Euro
Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Metro AG auf "Neutral" mit einem Kursziel von 19 Euro belassen. Der anstehende Zwischenbericht des Lebensmittelhändlers dürfte sowohl seinen als auch den Markterwartungen entsprechen, schrieb Analyst Borja Olcese in einer Studie vom Freitag./ajx/tih Datum der Analyse: 13.10.2017 Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

13.10.2017 Kepler Cheuvreux hebt Ziel für Zalando auf 50 Euro - 'Buy'
Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für Zalando vor einem Zwischenbericht zum dritten Quartal von 44 auf 50 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Er rechne mit einer starken Umsatzentwicklung des Online-Modehändlers, schrieb Analyst Jürgen Kolb in einer Studie vom Freitag./ajx/tih Datum der Analyse: 13.10.2017 Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

13.10.2017 Commerzbank belässt Hochtief auf 'Reduce' - Ziel 117 Euro
Die Commerzbank hat die Einstufung für Hochtief auf "Reduce" mit einem Kursziel von 117 Euro belassen. Chancen und Risiken seien allmählich ausbalanciert, schrieb Analyst Norbert Kretlow in einer Studie vom Freitag. Der Aktienkurs beinhaltet seiner Ansicht nach eine Prämie von 20 Euro wegen der Hoffnung auf eine Übernahme durch ACS. Diese Prämie dürfte steigen, sollte eine ACS-Offerte für Abertis über Hochtief ausbleiben. Sollte ACS aber für Abertis bieten, sei eine mögliche Kapitalerhöhung eines der größten Risiken für Hochtief./ajx/tih Datum der Analyse: 13.10.2017 Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

Weitere Analysten-Reports finden Sie im Analystencheck.

Dieser Text wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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