Börsenbericht MDax
MDax kann sich nicht behaupten - Hugo Boss im Höhenflug

Geringfügige Verluste verzeichnen die Anteilseigner im MDax nach Handelsschluss des Mittwochs. Die beste Performance erreichen Hugo Boss, Deutsche Wohnen und LEG Immobilien.

FrankfurtZur Zeit steht der MDax bei 20.741 Punkten und hat damit 0,73 Prozent nachgegeben. 12 Prozent der Aktien zeigen bislang eine positive und 88 Prozent eine negative Entwicklung. Sowohl der SDax mit 1,32 Prozent als auch der TecDax mit 1,13 Prozent verbuchen ebenfalls Verluste. Bisher erzielen im MDax die größten Handelsvolumina Hugo Boss mit 69,91 Millionen Euro Umsatz, Deutsche Wohnen mit 30,58 Millionen Euro und Gea Group mit 29,26 Millionen Euro.

Am meisten freuen können sich die Anteilseigner des Modeunternehmens Hugo Boss mit 4,90 Prozent, des Wohnimmobilien-Konzerns Deutsche Wohnen mit 2,73 Prozent und des Vermieters LEG Immobilien mit 1,59 Prozent Kursgewinn. Am wenigsten freuen können sich die Anleger des Verbindungstechnik-Herstellers Norma Group mit 3,26 Prozent, des Flughafenbetreibers Fraport mit 2,92 Prozent und des Stahlkonzerns Salzgitter mit 2,86 Prozent Rückgang.

Tops

Freude bei den Anlegern von Hugo Boss. Bisher kann die Aktie im Vergleich zu den anderen Werten im Index klar zulegen. Zuletzt erreicht der Wert des Modekonzerns den aktuellen Stand von 59,47 Euro und kann sich damit im Vergleich zum Vortagesschlusskurs um 4,9 Prozent verbessern. Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Hugo Boss nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 75 Euro belassen. Der Modekonzern habe positiv überrascht und die Jahresziele bestätigt, schrieb Analyst Jörg Frey in einer ersten Reaktion am Mittwoch.

Bergauf geht es heute mit dem Wert von Deutsche Wohnen. Bis zur Stunde gewinnt die Aktie des Immobilienunternehmens 78 Cent im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 28,80 Euro und macht damit deutliche 2,73 Prozent gut. Zuletzt wurde Deutsche Wohnen mit 29,59 Euro gehandelt. Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat die Einstufung für Deutsche Wohnen auf "Overweight" mit einem Kursziel von 39 Euro belassen. Der jüngste Ausverkauf bei deutschen Wohnimmobilien-Aktien biete eine gute Kaufgelegenheit, schrieb Analystin Bianca Riemer in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Die Fundamentaldaten seien nach wie vor intakt. Deutsche Wohnen ist ihr "Top Pick".

Die Aktie des Immobilienkonzerns LEG Immobilien gehört heute mit einem Zuwachs von 1,59 Prozent zu den Hoffnungsträgern des Tages. Im Vergleich zum gestrigen Handelsschluss von 75,51 Euro kann sich das Papier des Vermieters um klare 1,20 Euro auf 76,71 Euro verbessern. Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat die Einstufung für LEG Immobilien auf "Overweight" mit einem Kursziel von 102 Euro belassen. Der jüngste Ausverkauf bei deutschen Wohnimmobilien-Aktien biete eine gute Kaufgelegenheit, schrieb Analystin Bianca Riemer in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Die Fundamentaldaten seien nach wie vor intakt.

Flops

Nach unten geht es heute mit dem Wert von Norma Group. Bis zur Stunde verliert der Wert des Verbindungsteilespezialisten klare 1,34 Euro und notiert mit 3,26 Prozent Minus im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 41,15 Euro. Zuletzt wird Norma Group mit 39,81 Euro gehandelt. Die Commerzbank hat das Kursziel für Norma Group nach Quartalszahlen von 44 auf 40 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Reduce" belassen. Der Verbindungstechnik-Spezialist habe zwar seinen Erwartungen entsprochen, die Konsensschätzungen aber verfehlt, schrieb Analyst Ingo-Martin Schachel in einer Studie vom Mittwoch. Zudem sei das Unternehmenswachstum aus eigener Kraft im Vergleich zur Konkurrenz nicht nur geringer ausgefallen, sondern sogar gesunken.

Enttäuschung bei den Anlegern von Fraport. Aktuell fällt die Aktie des Flughafenbetreibers auf den Stand von 54,58 Euro zurück und hat sich damit im Vergleich zum Vortag um deutliche 2,92 Prozent verschlechtert. Die Commerzbank hat Fraport auf "Reduce" mit einem Kursziel von 45 Euro belassen. Dass die Billigfluglinie Ryanair nun auch den Frankfurter Flughafen anfliegen wolle, ändere kurzfristig nichts für den Flughafenbetreiber, da das zusätzliche Passagieraufkommen überschaubar sei, schrieb Analyst Johannes Braun in einer Studie vom Mittwoch. Weil die Gebühren zu teuer und das Nachtflugverbot sowie andere Faktoren ungünstig für Billigflieger seien, glaubt er nicht an an langfristige Wachstumspläne der Iren. Zudem könne Fraport es sich nicht leisten, seinen größten Kunden Lufthansa zu vergrätzen.

Die Anteilseigner von Salzgitter können sich nicht freuen. Bislang gibt der Wert des Stahlkochers klar nach. Derzeit erreicht das Papier den aktuellen Stand von 28,53 Euro und hat sich damit im Vergleich zum letzten Schlusskurs um 2,86 Prozent verschlechtert. Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Salzgitter AG auf "Buy" belassen. Die Rohstoffkosten stützten die Preise kurzfristig, doch die Frage sei, wie lang dies anhalte, schrieb Analyst Bastian Synagowitz in einer Branchenstudie vom Mittwoch zur jüngsten Stahlpreisentwicklung. Bei Salzgitter hob er den starken freien Cashflow, Selbsthilfemaßnahmen und die attraktive Bewertung hervor.

Analysten-Report

02.11.2016 HSBC belässt Osram auf 'Hold' - Ziel 53 Euro
Die britische Investmentbank HSBC hat die Einstufung für Osram vor Zahlen zum vierten Geschäftsquartal auf "Hold" mit einem Kursziel von 53 Euro belassen. Die Kennziffern des Beleuchtungsspezialisten dürften von Vorzieheffekten geprägt sein, schrieb Analyst Michael Hagmann in einer Studie vom Mittwoch. Der Experte reduzierte seine Gewinnprognosen (Ebita) für die Geschäftsjahre 2015/16 bis 2017/18./edh/ajx Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

02.11.2016 Commerzbank senkt Ziel für Norma Group auf 40 Euro - 'Reduce'
Die Commerzbank hat das Kursziel für Norma Group nach Quartalszahlen von 44 auf 40 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Reduce" belassen. Der Verbindungstechnik-Spezialist habe zwar seinen Erwartungen entsprochen, die Konsensschätzungen aber verfehlt, schrieb Analyst Ingo-Martin Schachel in einer Studie vom Mittwoch. Zudem sei das Unternehmenswachstum aus eigener Kraft im Vergleich zur Konkurrenz nicht nur geringer ausgefallen, sondern sogar gesunken./gl/ajx Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

02.11.2016 Goldman senkt Ziel für Gea Group auf 37 Euro - 'Neutral'
Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Gea Group von 52 auf 37 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Nach der Gewinnwarnung des Anlagenbauers und dem anschließenden Kursrutsch habe er seine Schätzungen für den bereinigten operativen Gewinn (Ebit) bis 2018 deutlich gekürzt, schrieb Analyst Jack O?Brien in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie. Er reflektiere damit ein gedämpfteres Wachstum sowie unternehmensspezifische Probleme. Die Unsicherheit halte an. Gea sei derzeit keine Kaufgelegenheit./ajx/das Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

02.11.2016 Merrill Lynch belässt Symrise auf 'Neutral' - Ziel 67 Euro
Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat Symrise nach Quartalszahlen auf "Neutral" mit einem Kursziel von 67 Euro belassen. Während der Umsatz des Aromen- und Duftstoffherstellers knapp über den Konsensschätzungen liege, sei das operative Ergebnis (Ebitda) hinter den Erwartungen zurückgeblieben, schrieb Analystin Stephanie Bothwell in einer Studie vom Mittwoch./gl/das Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

Weitere Analysten-Reports finden Sie im Analystencheck.

Dieser Text wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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