Börsenbericht MDax
MDax kann sich nicht behaupten - Leoni fällt dramatisch ab

Geringfügige Rückgänge registrieren die Aktionäre im MDax nach Handelsschluss des Donnerstags. Die beste Performance erreichen Deutsche Euroshop, Südzucker und Deutsche Wohnen.

FrankfurtDer MDax notiert derzeit bei 21.072 Punkten und hat damit 0,83 Prozent verloren. 24 Prozent der Aktien zeigen gegenwärtig eine positive und 76 Prozent eine negative Entwicklung. Sowohl der SDax mit 0,51 Prozent als auch der TecDax mit 0,67 Prozent verbuchen ebenfalls Verluste. Die größten Handelsvolumina im MDax erzielen heute Evonik Industries mit 35,35 Millionen Euro Umsatz, Covestro mit 33,57 Millionen Euro und Deutsche Wohnen mit 26,64 Millionen Euro.

Am meisten freuen können sich die Anteilseigner des Immobilienunternehmens Deutsche Euroshop mit 1,81 Prozent, des Zuckerproduzenten Südzucker mit 1,36 Prozent und des Wohnungsunternehmens Deutsche Wohnen mit 1,35 Prozent Zuwachs. Die größten Verlierer sind die Aktien des Automobilzulieferers Leoni mit 4,26 Prozent, des Kupferherstellers Aurubis mit 3,58 Prozent und des Stahlproduzenten Salzgitter mit 3,50 Prozent Verlust.

Tops

Nach oben geht es heute mit dem Wert von Deutsche Euroshop. Bis zur Stunde gewinnt der Anteilschein des Shoppingcenter-Betreibers 70 Cent im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 38,70 Euro und macht damit deutliche 1,81 Prozent gut. Zuletzt wurde Deutsche Euroshop mit 39,40 Euro gehandelt.

Freude bei den Anlegern von Südzucker. Bisher kann die Aktie im Vergleich zu den anderen Werten im Index klar zulegen. Zuletzt erreicht der Wert des Zuckerproduzenten den aktuellen Stand von 24,64 Euro und kann sich damit im Vergleich zum Schlusskurs des Vortages um 1,36 Prozent verbessern. Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat das Kursziel für Südzucker nach endgültigen Zahlen zum zweiten Geschäftsquartal von 14 auf 16 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Sell" belassen. Die Kennziffern hätten den vorläufigen Eckdaten entsprochen, schrieb Analyst Nils-Peter Gehrmann in einer Studie vom Donnerstag. Der Experte erhöhte seine Gewinnprognosen (Ebit) bis 2017

Die Aktie des Wohnimmobilien-Konzerns Deutsche Wohnen, die beim letzten Börsenschluss mit 29,34 Euro notierte, zeigt mit 1,35 Prozent Plus und einem aktuellen Kurswert von 29,74 Euro eine positive Entwicklung.

Flops

Bergab um 4,26 Prozent geht es mit dem Kurs von Leoni. Aktuell verliert der Wert des Automobilzulieferers, der am vorigen Börsentag mit 33,57 Euro aus dem Handel gegangen ist, 1,43 Euro (4,26 Prozent). Zuletzt wird Leoni mit 32,14 Euro notiert.

Die Aktie des Rohstoffkonzerns Aurubis gehört mit einem Minus von 3,58 Prozent zu den Verlustbringern des Tages. Im Vergleich zum gestrigen Handelsschluss von 51,19 Euro hat sie sich um 1,84 Euro auf 49,36 Euro verschlechtert.

Bergab geht es heute mit dem Wert von Salzgitter. Bis zur Stunde verliert der Wert des Stahlkonzerns deutliche 1,10 Euro und notiert mit 3,5 Prozent Minus im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 31,30 Euro. Zuletzt wird Salzgitter mit 30,20 Euro gehandelt. Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für Salzgitter auf "Sell" mit einem Kursziel von 26,50 Euro belassen. Die europäischen Stahlkonzerne dürften sich im dritten Quartal stark entwickelt haben, schrieb Analyst Eugene King in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Dies sollte nach der weit überdurchschnittlichen Kursentwicklung der Sektorwerte im laufenden Jahr aber weitgehend eingepreist sein. Anleger dürften vor allem auf die Ausblicke der Unternehmen auf das laufende vierte Quartal und auf 2017 achten.

Analysten-Report

13.10.2016 Goldman hebt Ziel für Fraport auf 54 Euro - 'Neutral'
Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für die Aktien des Flughafenbetreibers Fraport von 53 auf 54 Euro angehoben und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Dies geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie des Instituts hervor./edh/la Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

13.10.2016 Credit Suisse hebt Covestro auf 'Outperform' - Ziel 50,50 Euro
Die Schweizer Bank Credit Suisse hat Covestro von "Neutral" auf "Outperform" hochgestuft und das Kursziel von 41,50 auf 50,50 Euro angehoben. Angesichts der aktuellen Angebots- und Nachfragesituation sowie steigender Kosten rechne er im europäischen Chemiesektor weiterhin mit einem verhaltenen Jahresverlauf, schrieb Analyst Chris Counihan in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Bei Covestro passte er seine operativen Schätzungen (Ebitda) wegen einer günstigen Produktbandbreite nach oben an. Das Handelsumfeld für die Bayer-Kunststofftochter bleibe robust./tih/la Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

13.10.2016 Credit Suisse hebt Ziel für Lanxess auf 50 Euro - 'Neutral'
Die Schweizer Bank Credit Suisse hat das Kursziel für Lanxess von 44 auf 50 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Angesichts der aktuellen Angebots- und Nachfragesituation sowie steigender Kosten rechne er im europäischen Chemiesektor weiterhin mit einem verhaltenen Jahresverlauf, schrieb Analyst Chris Counihan in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Mit Blick auf Lanxess kürzte er zwar minimal seine operative Gewinnschätzung (Ebitda) für 2016, hob sie jedoch für das Jahr danach um 1,5 Prozent an./tih/la Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

13.10.2016 Credit Suisse belässt Evonik auf 'Underperform' - Ziel 27,50 Euro
Die Schweizer Bank Credit Suisse hat die Einstufung für Evonik auf "Underperform" mit einem Kursziel von 27,50 Euro belassen. Angesichts der aktuellen Angebots- und Nachfragesituation sowie steigender Kosten rechne er im europäischen Chemiesektor weiterhin mit einem verhaltenen Jahresverlauf, schrieb Analyst Chris Counihan in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Evonik gehöre dabei zu jenen Aktien, die er wegen ihrem Produktfokus weniger schätze. Er sorge sich weiter vor Wettbewerbsdruck und Preisrückgängen bei Methionin./tih/la Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

Weitere Analysten-Reports finden Sie im Analystencheck.

Dieser Text wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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