Börsenbericht MDax
MDax kann sich nicht behaupten - Stada gewinnt deutlich

Die Anleger von MDax-Werten registrieren nach Börsenschluss des Dienstags minimale Rückgänge. Die besten Kursentwicklungen zeigen heute Stada, Ströer Media und Hugo Boss.

FrankfurtDer MDax liegt derzeit bei 20.046 Punkten und damit 1,10 Prozent im Minus. 20 Prozent der Aktien zeigen zur Stunde eine positive und 80 Prozent eine negative Entwicklung. Sowohl der SDax mit 1,03 Prozent als auch der TecDax mit 0,97 Prozent verbuchen ebenfalls Verluste. Die größten Handelsvolumina im MDax erzielen heute Stada mit 44,25 Millionen Euro Umsatz, Hugo Boss mit 38,39 Millionen Euro und K+S mit 22,63 Millionen Euro.

Die größten Gewinner sind die Aktien des Arzneimittel-Herstellers Stada mit 5,24 Prozent, des Werbeflächenvermarkters Ströer Media mit 3,77 Prozent und des Modekonzerns Hugo Boss mit 2,85 Prozent Zuwachs. Am wenigsten freuen können sich die Anleger Steinhoff International mit 4,73 Prozent, Deutsche Pfandbriefbank mit 3,23 Prozent und des Stahlproduzenten Salzgitter mit 3,23 Prozent Rückgang.

Tops

Die Anleger von Stada können sich freuen. Bis zur Stunde erreicht der Anteilschein des Pharmaunternehmens den aktuellen Stand von 39,74 Euro und kann damit im Vergleich zum vorigen Schlusskurs 5,24 Prozent zulegen. Die DZ Bank hat den fairen Wert für Stada-Aktien nach einem Pressebericht von 35 auf 38 Euro angehoben, die Einstufung aber auf " Halten" belassen. Die kolportierten Pläne des Investors Active Ownership Capital erhöhten die Wahrscheinlichkeit für eine Aufspaltung oder eine Übernahme des Generikaherstellers, schrieb Analyst Thomas Maul in einer Studie vom Dienstag. Dank der guten Positionierung in wichtigen Märkten wie Deutschland und Russland sei er ein attraktives Ziel.

Die Aktie des Werbe- und Internetunternehmens Ströer Media gehört heute mit einer positiven Entwicklung von 3,77 Prozent ebenso zu den Hoffnungsträgern des Tages. Im Vergleich zum Handelsschluss des Vortages von 42,40 Euro kann sich das Papier des Werbe- und Internetunternehmens um klare 1,60 Euro auf 44,00 Euro verbessern. Die US-Bank Citigroup hat die Einstufung für Ströer nach einer Investorenveranstaltung auf " Buy" mit einem Kursziel von 71 Euro belassen. Der Werbespezialist habe mehr Klarheit in jüngst angezweifelte Kennziffern gebracht, schrieb Analystin Catherine O'Neill in einer Studie vom Dienstag. Dies sollte das Vertrauen der Anleger in die Transparenz und in die Unternehmensführung des Konzern erhöhen.

Bergauf geht es heute gleichfalls mit dem Wert von Hugo Boss. Bis zur Stunde gewinnt der Anteilschein der Modefirma 1,60 Euro im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 56,10 Euro und macht damit deutliche 2,85 Prozent gut. Zuletzt wurde Hugo Boss mit 57,70 Euro gehandelt. Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat Hugo Boss nach Zahlen auf " Buy" mit einem Kursziel von 66 Euro belassen. Das erste Quartal des Modekonzerns sei erwartungsgemäß schwach ausgefallen und schon weitgehend eingepreist, schrieb Analyst Christian Schwenkenbecher in einer Studie vom Dienstag. Ab dem zweiten Quartal sollte sich die schwache operative Dynamik aber schrittweise verbessern. Zudem bleibe die Aktie günstig.

Flops

Abwärts um 4,73 Prozent geht es mit dem Kurs von Steinhoff International. Aktuell verliert der Wert, der am vorigen Börsentag mit 5,52 Euro aus dem Handel gegangen ist, 26,10 Cent (4,73 Prozent). Zuletzt wird Steinhoff International mit 5,26 Euro notiert.

Die Aktie Deutsche Pfandbriefbank gehört mit einer negativen Entwicklung von 3,23 Prozent gleichfalls zu den deutlichen Verlustbringern des Tages. Im Vergleich zum Schlusskurs des Vortages von 9,25 Euro hat sie sich um 29,90 Cent auf 8,95 Euro verschlechtert.

Nach unten geht es heute auch mit dem Wert von Salzgitter. Bis zur Stunde verliert der Wert des Stahlproduzenten klare 96,00 Cent und notiert mit 3,23 Prozent Minus im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 29,74 Euro. Zuletzt wird Salzgitter mit 28,78 Euro gehandelt.

Analysten-Report

03.05.2016 Deutsche Bank belässt Jungheinrich auf 'Buy' - Ziel 85 Euro
Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Jungheinrich vor Zahlen zum ersten Quartal auf " Buy" mit einem Kursziel von 85 Euro belassen. Der Gabelstapler-Hersteller dürfte einmal mehr solide in das Jahr gestartet sein, schrieb Analystin Felicitas von Bismarck in einer Studie vom Dienstag. Dabei komme dem Unternehmen zugute, dass sich der europäische Markt für Elektrostapler und Lagerprodukte weiter solide entwickele./la/das

03.05.2016 Commerzbank senkt Symrise auf 'Hold' und Ziel auf 63 Euro
Die Commerzbank hat Symrise vor Zahlen von " Buy" auf " Hold" abgestuft und das Kursziel von 66 auf 63 Euro gesenkt. Analystin Yasmin Moschitz kürzte in einer Studie vom Dienstag ihre Schätzungen für den Duftstoffe- und Aromenhersteller und begründete dies mit Währungseffekten und der Pinova-Übernahme. Sie sei zwar weiterhin von der hohen Qualität des Unternehmens und dem strukturellen Wachstum überzeugt - mittelfristig sehe sie aber keine Impulse für die Aktie, die euphorisch stimmen könnten./tav/das

03.05.2016 Merrill Lynch nimmt Brenntag mit 'Buy' wieder auf - Ziel 63 Euro
Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat Brenntag mit " Buy" und einem Kursziel von 63 Euro wieder in die Bewertung aufgenommen. Die Aktie des Chemiekalienhändlers sei von hoher Qualität und das Geschäftsmodell des Unternehmens führend in der Branche, schrieb Analyst Joel Spungin in einer Studie vom Dienstag. Kurzfristig gebe es mit Blick auf ein beschleunigtes Wachstum und überzeugender langfristiger Werttreiber Potenzial für eine Neubewertung./ck/das

03.05.2016 Goldman belässt Zalando auf 'Conviction Buy List'
Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Aktien von Zalando auf der " Conviction Buy List" belassen. Im Segment der Textileinzelhändler zählten die Papiere des Online-Modehändlers Zalando und des Konzerns Inditex zu seinen " Top Picks" , schrieb Analyst Richard Edwards in einer Studie vom Dienstag. Wachstum erzeuge die Branche wohl ausschließlich durch das Internetgeschäft./la/das

Weitere Analysten-Reports finden Sie im Analystencheck.

Dieser Börsenbericht wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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