Börsenbericht MDax
MDax kann sich nicht behaupten

Nach Handelsschluss registrieren die Anleger am Dienstag im MDax klare Verluste. Die Liste der Tops wird angeführt von Deutsche Wohnen, LEG Immobilien und Bilfinger.

FrankfurtDer MDax notiert derzeit bei 19.903 Punkten und hat damit 1,79 Prozent verloren. 6 Prozent der Aktien zeigen zur Stunde eine positive und 94 Prozent eine negative Entwicklung. Sowohl der SDax mit 2,11 Prozent als auch der TecDax mit 1,52 Prozent verbuchen ebenfalls Verluste. Bisher erzielen im MDax die größten Handelsvolumina Metro mit 20,61 Millionen Euro Umsatz, K+S mit 19,84 Millionen Euro und Evonik Industries mit 19,33 Millionen Euro.

Die größten Gewinner sind die Aktien des Wohnimmobilien-Konzerns Deutsche Wohnen mit 0,76 Prozent, des Wohnungsunternehmens LEG Immobilien mit 0,70 Prozent und des Baudienstleisters Bilfinger mit 0,12 Prozent Kursgewinn. Die größten Verlierer sind die Aktien des Automobilzulieferers Leoni mit 4,81 Prozent, des Rüstungskonzern und Autozulieferers Rheinmetall mit 4,34 Prozent und des Lebensmittelkonzerns Südzucker mit 4,10 Prozent Rückgang.

Tops

Die Aktie des Immobilienkonzerns Deutsche Wohnen zeigt mit einem Plus von geringfügigen 0,76 Prozent und einem aktuellen Kurswert von 27,75 Euro eine positive Entwicklung im Vergleich zum Vortag von 27,54 Euro.

Keine große Freude bei den Anlegern von LEG Immobilien. Bisher behauptet sich die Aktie des Vermieters im Vergleich zu den anderen Werten im Index aber zumindest. Aktuell erreicht die Aktie den Stand von 83,08 Euro und kann sich damit im Vergleich zum Vortagsstand um unbedeutende 0,70 Prozent verbessern.

Nur unmerklich geht es heute mit dem Wert der Bilfinger bergauf. Bis zur Stunde gewinnt die Aktie des Baudienstleisters 4,50 Cent im Vergleich zum Schlusswert von 37,02 Euro des Vortages und macht damit 0,12 Prozent gut. Zuletzt wird Bilfinger mit 37,06 Euro gehandelt.

Flops

Die Aktie des Kabelspezialisten Leoni gehört mit einer negativen Entwicklung von 4,81 Prozent zu den deutlichen Verlierern des Tages. Im Vergleich zum Vortagesschlusskurs von 28,82 Euro hat sie sich um 1,39 Euro auf 27,44 Euro verschlechtert.

Bergab geht es heute auch mit dem Wert von Rheinmetall. Bis zur Stunde verliert der Wert des Rüstungskonzerns klare 3,04 Euro und notiert mit 4,34 Prozent Minus im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 70,10 Euro. Zuletzt wird Rheinmetall mit 67,06 Euro gehandelt. Die britische Investmentbank HSBC hat die Einstufung für Rheinmetall nach den Februar-Aufragseingängen für den deutschen Maschinenbau auf " Hold" mit einem Kursziel von 64 Euro belassen. Die Zahlen hätten den schwachen Start im Januar etwas kompensiert, schrieb Analyst Richard Schramm in einer Branchenstudie vom Dienstag. Dabei hätten die recht niedrigen Vorjahreswerte das Plus von 8 Prozent begünstigt. Noch offene Tarifverhandlungen sowie das anhaltend fragile Konjunkturumfeld drückten aber auf die Stimmung im Sektor. Rheinmetall zähle zu den Unternehmen, die in diesem Jahr beim Ordereingang bislang mit am besten abgeschnitten hätten.

Enttäuschung bei den Anlegern von Südzucker. Aktuell fällt die Aktie des Zuckerproduzenten auf den Stand von 14,87 Euro zurück und hat sich damit im Vergleich zum Vortag um deutliche 4,10 Prozent verschlechtert. Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat die Südzucker-Aktie in die 'Alpha List' aufgenommen. Die Einstufung wurde auf " Kaufen" mit einem Kursziel von 22 Euro belassen. Der Zuckerkonzern dürfte von den steigenden Zuckerpreisen profitieren, schrieb Analyst Marc Gabriel in einer Studie vom Dienstag. Dies sei in den Konsensschätzungen noch nicht berücksichtigt.

Analysten-Report

05.04.2016 Goldman startet Steinhoff mit 'Buy' - Ziel 7 Euro
Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Steinhoff NV mit " Buy" und einem Kursziel von 7 Euro in die Bewertung aufgenommen. Der Möbelhändler habe Zugang zu attraktiven Absatzmärkten, biete Kostenvorteile und zeichne sich durch diverse wertsteigernde Übernahmen aus, schrieb Analyst Abhilash Mohapatra in einer Studie vom Dienstag. Auch wenn die Aktie im laufenden Jahr überdurchschnittlich gut gelaufen sei, biete sie immer noch ein attraktives Aufwärtspotenzial von rund 24 Prozent./edh/la

05.04.2016 Berenberg belässt Evonik auf 'Buy' - Ziel 30 Euro
Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Evonik nach Spekulationen um eine Übernahme durch BASF auf " Buy" mit einem Kursziel von 30 Euro belassen. Dieser Deal wäre finanziell und strategisch sinnvoll, schrieb Analyst John Klein in einer Studie vom Dienstag. So könnten beträchtliche Einsparungen erzielt werden. Allerdings müsste die RAG-Stiftung als bisheriger Hauptaktionär bereit sein, ihre Mehrheitsbeteiligung in eine nicht kontrollierende Beteiligung umzuwandeln. In diesem Szenario müsste sich BASF wohl dazu verpflichten, dass der Spezialchemiekonzern eine Mindestdividende an die Stiftung ausschüttet./la/edh

05.04.2016 Deutsche Bank belässt Evonik auf 'Hold' - Ziel 29 Euro
Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Evonik vor Zahlen zum ersten Quartal auf " Hold" mit einem Kursziel von 29 Euro belassen. Der operative Gewinn (Ebitda) dürfte um 15 Prozent gesunken sein, schrieb Analyst Tim Jones in einer Studie vom Dienstag. Zwar verfüge der Chemiekonzern über qualitativ hochwertige Vermögenswerte, sei aber nicht gerade günstig bewertet./edh/la

05.04.2016 HSBC belässt Gea Group auf 'Buy' - Ziel 47 Euro
Die britische Investmentbank HSBC hat die Einstufung für die Gea Group nach den Februar-Aufragseingängen für den deutschen Maschinenbau auf " Buy" mit einem Kursziel von 47 Euro belassen. Die Zahlen hätten den schwachen Start im Januar etwas kompensiert, schrieb Analyst Richard Schramm in einer Branchenstudie vom Dienstag. Dabei hätten die recht niedrigen Vorjahreswerte das Plus von 8 Prozent begünstigt. Noch offene Tarifverhandlungen sowie das anhaltend fragile Konjunkturumfeld drückten aber auf die Stimmung im Sektor. Gea zähle zu den Unternehmen, die in diesem Jahr beim Ordereingang bislang mit am besten abgeschnitten hätten./ajx/das

Weitere Analysten-Reports finden Sie im Analystencheck.

Dieser Börsenbericht wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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