Börsenbericht MDax
MDax kommt nicht voran - Salzgitter verliert deutlich

Nach Börsenschluss registrieren die Anteilseigner am Montag im MDax unwesentliche Rückgänge. Die beste Performance erreichen Rhön-Klinikum, Deutsche Wohnen und Deutsche Pfandbriefbank.

FrankfurtDer MDax notiert derzeit mit 20.024 Punkten im Vergleich zum Vortag unverändert. 52 Prozent der Aktien zeigen zur Stunde eine positive und 48 Prozent eine negative Entwicklung. Auf der anderen Seite gewinnen sowohl der SDax mit 0,20 Prozent als auch der TecDax mit 1,34 Prozent. Die größten Handelsvolumina im MDax erzielen heute Brenntag mit 40,21 Millionen Euro Umsatz, Gea Group mit 24,59 Millionen Euro und K+S mit 21,85 Millionen Euro.

Die größten Gewinner sind die Aktien des Gesundheitskonzerns Rhön-Klinikum mit 2,33 Prozent, des Vermieters Deutsche Wohnen mit 2,17 Prozent und Deutsche Pfandbriefbank mit 2,10 Prozent Kursgewinn. Zu den größten Verlierern gehören die Aktien des Stahlkochers Salzgitter mit 6,25 Prozent, des Chemielogistikers Brenntag mit 5,99 Prozent und des Kabelspezialisten Leoni mit 4,65 Prozent Rückgang.

Tops

Freude bei den Anlegern von Rhön-Klinikum. Bisher kann die Aktie im Vergleich zu den anderen Werten im Index klar zulegen. Zuletzt erreicht der Wert des Gesundheitskonzerns den aktuellen Stand von 27,48 Euro und kann sich damit im Vergleich zum Vortagsstand um 2,33 Prozent verbessern. Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Rhön-Klinikum nach Zahlen auf " Hold" mit einem Kursziel von 25 Euro belassen. Sondereffekte ausgeklammert, habe der Klinikbetreiber die Erwartungen im ersten Quartal erfüllt, schrieb Analyst Gunnar Romer in einer Studie vom Montag.

Die Aktie des Immobilienkonzerns Deutsche Wohnen, die beim letzten Börsenschluss mit 26,75 Euro notierte, zeigt mit deutlichen 2,17 Prozent Plus und einem aktuellen Kurswert von 27,33 Euro auch eine positive Entwicklung. Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für Deutsche Wohnen vor Zahlen auf " Buy" mit einem Kursziel von 29,10 Euro belassen. Er rechne bei dem Immobilienkonzern mit einem soliden ersten Quartal, schrieb Analyst Moritz Rieser in einer Studie vom Montag. Die operative Kennziffer FFO I erwartet er bei 94 Millionen Euro oder 0,28 Euro je Aktie.

Um 2,10 Prozent bergauf geht es heute mit dem Kurs von Deutsche Pfandbriefbank. Aktuell gewinnt der Wert klare 17,90 Cent im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 8,52 Euro. Zuletzt wird Deutsche Pfandbriefbank mit 8,70 Euro gehandelt. Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Deutsche Pfandbriefbank vor Zahlen auf " Buy" mit einem Kursziel von 12,30 Euro belassen. Analyst Philipp Häßler rechnet laut einer Studie vom Montag mit soliden Resultaten für das erste Quartal. Diese sollten seine Kaufempfehlung untermauern, schrieb er.

Flops

Die Aktie des Stahlkochers Salzgitter gehört mit einem Minus von 6,25 Prozent zu den sehr klaren Verlierern des Tages. Im Vergleich zum gestrigen Handelsschluss von 29,11 Euro hat sie sich um 1,82 Euro auf 27,29 Euro verschlechtert.

Abwärts geht es heute auch mit dem Wert von Brenntag. Bis zur Stunde verliert der Wert des Chemikalienhändlers bemerkenswerte 3,08 Euro und notiert mit 5,99 Prozent Minus im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 51,34 Euro. Zuletzt wird Brenntag mit 48,27 Euro gehandelt. Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Brenntag nach Quartalszahlen auf " Buy" mit einem Kursziel von 60 Euro belassen. Der Chemikalienhändler sei schwach ins Jahr gestartet, schrieb Analyst Simon Mezzanotte in einer Studie vom Montag.

Enttäuschung bei den Anlegern von Leoni. Aktuell fällt die Aktie des Kabelspezialisten auf den Stand von 29,30 Euro zurück und hat sich damit im Vergleich zum Vortag um klare 4,65 Prozent verschlechtert. Das Analysehaus Independent Research hat die Einstufung für Leoni auf " Verkaufen" mit einem Kursziel von 25 Euro belassen. Die in der Vorwoche veröffentlichten vorläufigen Quartalszahlen seien insgesamt erfreulich ausgefallen, schrieb Analyst Zafer Rüzgar in einer Studie vom Montag. Er behalte seine Zurückhaltung gegenüber der Aktie des Autozulieferers aber bei. Schließlich sei eine schnelle operative Trendwende, insbesondere im Bordnetze-Geschäft, derzeit nicht abzusehen.

Analysten-Report

09.05.2016 Deutsche Bank senkt Stada auf 'Hold' - Ziel 38 Euro
Die Deutsche Bank hat Stada von " Buy" auf " Hold" abgestuft und das Kursziel auf 38 Euro belassen. Analyst Gunnar Romer rät den Anlegern in einer Studie vom Montag, sich nach der jüngsten Rally an die Seitenlinie zu begeben. Nach Meldungen über den Einstieg eines aktiven Investors betont er zwar die strategischen Vorzüge einer weiteren Branchenkonsolidierung, es gebe jedoch keine Hinweise auf unmittelbare Impulse von dieser Seite. Daher sollte der Fokus auf den Fundamentaldaten bleiben. Diese seien zwar positiv, allerdings seien die Papiere des Generikaherstellers bereits entsprechend fair bewertet./ag/tav

09.05.2016 Berenberg belässt Brenntag auf 'Buy' - Ziel 60 Euro
Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Brenntag nach Quartalszahlen auf " Buy" mit einem Kursziel von 60 Euro belassen. Der Chemikalienhändler sei schwach ins Jahr gestartet, schrieb Analyst Simon Mezzanotte in einer Studie vom Montag./ajx/mis

09.05.2016 Equinet belässt Deutsche Pfandbriefbank auf Buy - Ziel 12,30 Euro
Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Deutsche Pfandbriefbank vor Zahlen auf " Buy" mit einem Kursziel von 12,30 Euro belassen. Analyst Philipp Häßler rechnet laut einer Studie vom Montag mit soliden Resultaten für das erste Quartal. Diese sollten seine Kaufempfehlung untermauern, schrieb er./mis/tav

09.05.2016 Baader Bank belässt Gea Group auf 'Buy' - Ziel 46 Euro
Die Baader Bank hat die Einstufung für Gea Group nach Zahlen für das erste Quartal auf " Buy" mit einem Kursziel von 46 Euro belassen. Der Umsatz des Anlagenbauers sei sehr niedrig ausgefallen, schrieb Analyst Peter Rothenaicher in einer Studie vom Montag. Die Gewinnmargen hätten sich allerdings leicht verbessert. Der Experte verwies zudem auf einen " sehr soliden" Auftragseingang./mis/tav

Weitere Analysten-Reports finden Sie im Analystencheck.

Dieser Börsenbericht wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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