Börsenbericht MDax
MDax kommt nicht voran - Zalando verliert deutlich

Geringfügige Verluste notieren die Anteilseigner im MDax nach Handelsschluss des Dienstags. Die beste Performance erreichen CTS Eventim, UNIPER und K+S.

FrankfurtZur Zeit steht der MDax bei 22.491 Punkten und hat damit 0,17 Prozent nachgegeben. 46 Prozent der Aktien zeigen aktuell eine positive und 54 Prozent eine negative Entwicklung. Sowohl der SDax mit 0,20 Prozent als auch der TecDax mit 0,72 Prozent verbuchen ebenfalls Verluste. Die größten Handelsvolumina im MDax erzielen heute Zalando mit 61,73 Millionen Euro Umsatz, K+S mit 34,75 Millionen Euro und Covestro mit 26,87 Millionen Euro.

Am meisten freuen können sich die Anteilseigner des Eintrittskartenhändlers CTS Eventim mit 4,56 Prozent, UNIPER mit 2,61 Prozent und des Auftausalzproduzenten K+S mit 2,24 Prozent Zuwachs. Die größten Verlierer sind die Aktien des Internethändlers Zalando mit 5,83 Prozent, des Anlagenherstellers Gea Group mit 2,35 Prozent und des Chemieunternehmens Wacker Chemie mit 2,05 Prozent Verlust.

Tops

Aufwärts geht es heute mit dem Wert von CTS Eventim. Bis zur Stunde gewinnt der Wert des Eintrittskartenhändlers 1,37 Euro im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 30,04 Euro und macht damit deutliche 4,56 Prozent gut. Zuletzt wurde CTS Eventim mit 31,41 Euro gehandelt. Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für CTS Eventim von 46 auf 49 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Ticketvermarkter stehe vor einer starken Wachstumsphase in den kommenden zwei Jahren, schrieb Analyst Gunnar Cohrs in einer Studie vom Dienstag. Die aus mehreren Gründen kaufenswerte Aktie berge derzeit ein Aufwärtspotenzial von rund 60 Prozent.

Der Wert UNIPER gehört heute mit einem Zuwachs von 2,61 Prozent zu den Erfolgreichen des Tages. Im Vergleich zum Vortagesschlusskurs von 13,80 Euro kann sich das Papier um klare 36 Cent auf 14,16 Euro verbessern. Die Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für Uniper von 13,40 auf 15,50 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der steigende russische Rubel dürfte neben der Dividende für weiteren Auftrieb der Versorger-Aktie sorgen, schrieb Analyst Lüder Schumacher in einer Studie vom Dienstag. Diese sei seit der Ausgliederung der Eon-Beteiligung im September wohl vor allem dank starker Rohstoffpreise und einer Sektorrotation bereits um rund ein Viertel gestiegen, fügte er an. Das Kursziel hob er auch wegen seiner gesenkten Prognose für die Rückstellungen zur Altersvorsorge an. Die Uniper-Aktie zählt zu den "Key Picks" des Analysten.

Die Anteilseigner von K+S können sich freuen. Bis zur Stunde erreicht der Anteilschein des Chemiekonzerns den aktuellen Stand von 23,76 Euro und kann damit im Vergleich zum vorigen Schlusskurs 2,24 Prozent zulegen. Die Deutsche Bank hat die Einstufung für K+S auf "Sell" mit einem Kursziel von 15 Euro belassen. Die Chemiekonzerne dürften insgesamt gute Zahlen für das vierte Quartal und mit die besten Ausblicke der vergangenen fünf Jahre vorlegen, schrieb Analyst Tim Jones in einer Branchenstudie vom Dienstag. Insofern sei trotz der überwiegend starken Kursverläufe in den vergangenen Monaten mit weiter anziehenden Sektorwerten zu rechnen.

Flops

Bergab um 5,83 Prozent geht es mit dem Kurs von Zalando. Aktuell verliert der Wert des Internetunternehmens, der am vorigen Börsentag mit 39,65 Euro aus dem Handel gegangen ist, 2,31 Euro (5,83 Prozent). Zuletzt wird Zalando mit 37,34 Euro notiert. Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für Zalando nach Zahlen zum vierten Quartal von 32 auf 34 Euro angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Verfehlten Umsatzerwartungen stünden besser als gedacht ausgefallene Margen gegenüber, schrieb Analystin Michelle Wilson in einer Studie vom Dienstag. Die Expertin verschob den Zeitrahmen für ihr Bewertungsmodell nach vorne und erhöhte bis zum Jahr 2019 ihre Gewinnschätzungen je Aktie angesichts der positiven Margenentwicklung deutlich. Damit liegt sie nun im Rahmen der Konsensprognosen.

Die Aktie des Anlagenkonzerns Gea Group gehört mit einem Rückgang von 2,35 Prozent zu den Verlustbringern des Tages. Im Vergleich zum Vortagesschlusskurs von 38,30 Euro hat sie sich um 90 Cent auf 37,40 Euro verschlechtert. Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für Gea Group auf "Equal Weight" mit einem Kursziel von 42 Euro belassen. Die europäischen Investitionsgüterkonzerne dürften einen guten Jahresabschluss verzeichnet haben, schrieb Analyst Lars Brorson in einer Branchenstudie vom Dienstag. Allerdings impliziere die derzeitige Sektorbewertung eine stärkere Gewinnerholung als machbar.

Abwärts geht es heute mit dem Wert von Wacker Chemie. Bis zur Stunde verliert der Wert der Chemiefirma klare 2,25 Euro und notiert mit 2,05 Prozent Minus im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 109,85 Euro. Zuletzt wird Wacker Chemie mit 107,60 Euro gehandelt. Die Deutsche Bank hat Wacker Chemie vor Zahlen von "Buy" auf "Hold" abgestuft, das Kursziel aber von 100 auf 118 Euro angehoben. Der Spezialchemiehersteller dürfte ein starkes Schlussquartal verzeichnet haben, schrieb Analystin Nizla Naizer in einer Studie vom Dienstag. Nach der jüngsten Kursrally seien die guten Wachstumsaussichten des Unternehmens aber bereits angemessen eingepreist, begründete sie ihr neues Votum.

Analysten-Report

17.01.2017 Deutsche Bank belässt Rational auf 'Buy' - Ziel 500 Euro
Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Rational nach vorläufigen Zahlen zum vierten Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 500 Euro belassen. Die Eckdaten hätten im Rahmen der Erwartungen gelegen, schrieb Analystin Franziska Eckersberger in einer Studie vom Dienstag. Die Aussichten für den Hersteller von Großküchengeräten seien weiterhin sehr gut./edh/fbr Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

17.01.2017 UBS belässt Schaeffler auf 'Neutral' - Ziel 14 Euro
Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Schaeffler auf "Neutral" mit einem Kursziel von 14 Euro belassen. Die europäischen Autozulieferer müssten auf dem chinesischen Markt 2017 mit weiteren Marktanteilsverlusten an die heimischen Anbieter rechnen, schrieb Analyst Patrick Hummel in einer Branchenstudie vom Dienstag. Allerdings dürften sie ihre Profitabilität halten können./edh/fbr Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

17.01.2017 UBS belässt Hella auf 'Buy' - Ziel 43 Euro
Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Hella auf "Buy" mit einem Kursziel von 43 Euro belassen. Die europäischen Autozulieferer müssten auf dem chinesischen Markt 2017 mit weiteren Marktanteilsverlusten an die heimischen Anbieter rechnen, schrieb Analyst Patrick Hummel in einer Branchenstudie vom Dienstag. Allerdings dürften sie ihre Profitabilität halten können./edh/fbr Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

17.01.2017 Deutsche Bank senkt Wacker Chemie auf 'Hold' - Ziel 118 Euro
Die Deutsche Bank hat Wacker Chemie vor Zahlen von "Buy" auf "Hold" abgestuft, das Kursziel aber von 100 auf 118 Euro angehoben. Der Spezialchemiehersteller dürfte ein starkes Schlussquartal verzeichnet haben, schrieb Analystin Nizla Naizer in einer Studie vom Dienstag. Nach der jüngsten Kursrally seien die guten Wachstumsaussichten des Unternehmens aber bereits angemessen eingepreist, begründete sie ihr neues Votum./edh/fbr Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

Weitere Analysten-Reports finden Sie im Analystencheck.

Dieser Text wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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