Börsenbericht MDax
MDax kommt nicht voran

Geringfügige Verluste realisieren die Anteilseigner im MDax nach Börsenschluss des Freitags. Die Liste der Tops wird angeführt von Stada, Rheinmetall und CTS Eventim.

FrankfurtDer MDax notiert derzeit mit 23.280 Punkten im Vergleich zum Vortagesschlusskurs unverändert. Insgesamt sind 42 Prozent der Werte im Plus und 58 Prozent der Aktien im Minus. Sowohl der SDax mit 0,13 Prozent als auch der TecDax mit 0,20 Prozent verbuchen ebenfalls Verluste. Bisher erzielen im MDax die größten Handelsvolumina Stada mit 66,85 Millionen Euro Umsatz, Hugo Boss mit 42,14 Millionen Euro und Metro mit 20,77 Millionen Euro.

Am meisten gewinnen die Anteilscheine des Pharmaunternehmens Stada mit 2,72 Prozent, des Rüstungskonzern und Autozulieferers Rheinmetall mit 2,51 Prozent und des Veranstaltungsanbieters CTS Eventim mit 1,84 Prozent Kursgewinn. Für wenig Begeisterung sorgen die Anteilsscheine des Chemiekonzerns K+S mit 2,03 Prozent, des Lackiermaschinen-Spezialisten Dürr mit 1,62 Prozent und des Internethändlers Zalando mit 1,50 Prozent Rückgang.

Tops

Der Anteilschein des Pharmaunternehmens Stada gehört heute mit einem Anstieg von 2,72 Prozent zu den Bestplatzierten des Tages. Im Vergleich zum Vortagesschlusskurs von 56,24 Euro kann sich das Papier des Arzneimittel-Herstellers um klare 1,53 Euro auf 57,77 Euro verbessern. Die Commerzbank hat das Kursziel für Stada von 43 auf 58 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Analyst Daniel Wendorff fragt sich in einer Studie vom Freitag, wie sich eine Übernahme des Generikaherstellers für Finanzinvestoren auf dem aktuellen Kursniveau plus Übernahmeprämie lohnen soll. Für einen Wettbewerber, wie die in der Presse erwähnte Mylan, wäre dies möglicherweise etwas anderes. Dies sei aber rein spekulativ. Wendorff sieht kaum zusätzliches Potenzial, die Diskussionen um einen möglichen Bieterkampf würden den Kurs aber nach unten absichern.

Die Aktionäre von Rheinmetall können sich freuen. Bis zur Stunde erreicht der Anteilschein des Rüstungskonzern und Autozulieferers den aktuellen Stand von 72,22 Euro und kann damit im Vergleich zum vorigen Schlusskurs 2,51 Prozent zulegen.

Um 1,84 Prozent aufwärts geht es heute mit dem Kurs von CTS Eventim. Aktuell gewinnt der Wert des Veranstaltungsanbieters klare 62 Cent im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 33,52 Euro. Zuletzt wird CTS Eventim mit 34,13 Euro gehandelt. Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für CTS Eventim nach vorläufigen Zahlen zum vierten Quartal von 38 auf 40 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Kennziffern des Ticketvermarkters seien unerwartet stark ausgefallen, schrieb Analyst Craig Abbott in einer Studie vom Freitag. Der Experte erhöhte seine Gewinnprognosen je Aktie für die Jahre 2016 bis 2018.

Flops

Enttäuschung bei den Anlegern von K+S. Aktuell fällt die Aktie des Auftausalzproduzenten auf den Stand von 22,68 Euro zurück und hat sich damit im Vergleich zum Vortag um klare 2,03 Prozent verschlechtert. Die Baader Bank hat K+S auf "Hold" mit einem Kursziel von 21 Euro belassen. Kurzfristig dürften vom Düngemittelkonzern mehr positive als negative Nachrichten kommen, schrieb Analyst Markus Mayer in einer Studie vom Freitag. Die ab dem zweiten Halbjahr 2017 zu erwartende, deutliche Ausweitung der Produktionskapazitäten sei jedoch ein Damoklesschwert für den Kali-Markt.

Die Anteilseigner von Dürr können sich nicht freuen. Bislang gibt der Wert des Spezialmaschinenbauers deutlich nach. Derzeit erreicht das Papier den aktuellen Stand von 79,69 Euro und hat sich damit im Vergleich zum letzten Schlusskurs um 1,62 Prozent verschlechtert.

Nach unten um 1,50 Prozent geht es mit dem Kurs von Zalando. Aktuell verliert der Wert des Internetunternehmens, der am vorigen Börsentag mit 37,58 Euro aus dem Handel gegangen ist, 57 Cent (1,5 Prozent). Zuletzt wird Zalando mit 37,01 Euro notiert. Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Zalando-Aktie vor Jahreszahlen auf der "Conviction Buy List" mit einem Kursziel von 55 Euro belassen. Der Online-Modehändler dürfte einen Umsatz von 3,6 Milliarden Euro und ein operatives Ergebnis (Ebit) von 215 Millionen Euro erzielt haben, schrieb Analyst Carl Hazeley in einer Studie vom Freitag.

Analysten-Report

17.02.2017 HSBC belässt Deutsche Wohnen auf 'Buy' - Ziel 43,50 Euro
Die britische Investmentbank HSBC hat die Einstufung für Deutsche Wohnen auf "Buy" mit einem Kursziel von 43,50 Euro belassen. Kurz- bis mittelfristig dürfte die Diskussion um den Berliner Mietspiegel Mieterhöhungen durch den größten Berliner Vermieter nicht verhindern, schrieb Analyst Thomas Martin in einer Studie vom Freitag. Der politische Druck auf Anerkennung der üblichen Vergleichsmietenberechnung dürfte aber zunehmen./ag/ajx Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

17.02.2017 DZ Bank belässt Aareal Bank auf 'Verkaufen'
Die DZ Bank hat die Einstufung für die Aktien der Aareal Bank vor Zahlen mit einem fairen Wert von 29 Euro auf "Verkaufen" belassen. Analyst Christian Koch hält die Erwartungen an den Immobilienfinanzierer in einer Studie vom Freitag für zu hoch. Auch der Bewertungsaufschlag mit Blick auf das Kurs/Gewinn-Verhältnis sei nicht angemessen./ag/ajx Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

17.02.2017 Commerzbank hebt Ziel für Stada auf 58 Euro - 'Hold'
Die Commerzbank hat das Kursziel für Stada von 43 auf 58 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Analyst Daniel Wendorff fragt sich in einer Studie vom Freitag, wie sich eine Übernahme des Generikaherstellers für Finanzinvestoren auf dem aktuellen Kursniveau plus Übernahmeprämie lohnen soll. Für einen Wettbewerber, wie die in der Presse erwähnte Mylan, wäre dies möglicherweise etwas anderes. Dies sei aber rein spekulativ. Wendorff sieht kaum zusätzliches Potenzial, die Diskussionen um einen möglichen Bieterkampf würden den Kurs aber nach unten absichern./ag/ajx Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

17.02.2017 UBS hebt Ziel für Wacker Chemie auf 121 Euro - 'Buy'
Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Wacker Chemie von 112 auf 121 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Das Polysilizium-Geschäft und die Wafer-Tochter Siltronic dürften im ersten Halbjahr für eine solide Geschäftsdynamik sorgen, schrieb Analyst Patrick Rafaisz in einer Studie vom Freitag. Die Bedenken hinsichtlich der Perspektiven für die Solarenergie in Nordamerika seien übertrieben./ajx/ck Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

Weitere Analysten-Reports finden Sie im Analystencheck.

Dieser Text wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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