Börsenbericht MDax
MDax positiv gestimmt - Zalando legt dramatisch zu

Die Anteilseigner von MDax-Werten realisieren nach Handelsschluss des Dienstags minimale Gewinne. Die Liste der Tops wird angeführt von Zalando, LEG Immobilien und Stada.

FrankfurtDer MDax notiert derzeit bei 21.257 Punkten und hat damit 0,3 Prozent gewonnen. 54 Prozent der Aktien zeigen aktuell eine positive und 46 Prozent eine negative Entwicklung. Während der TecDax ebenfalls mit 0,05 Prozent zulegt, verliert der SDax 0,22 Prozent. Die größten Handelsvolumina im MDax erzielen heute Deutsche Wohnen mit 22,64 Millionen Euro Umsatz, Covestro mit 18,54 Millionen Euro und Symrise mit 17,75 Millionen Euro.

Am meisten gewinnen die Anteilscheine des Internethändlers Zalando mit 3,05 Prozent, des Immobilienunternehmens LEG Immobilien mit 2,39 Prozent und des Arzneimittel-Herstellers Stada mit 1,69 Prozent Kursgewinn. Am meisten verlieren die Anteilscheine des Werbeflächenvermarkters Ströer Media mit 2,00 Prozent, des Bau- und Industriedienstleisters Bilfinger mit 1,81 Prozent und des Chemieunternehmens Wacker Chemie mit 1,58 Prozent Verlust.

Tops

Nach oben geht es heute mit dem Wert von Zalando. Bis zur Stunde gewinnt die Aktie des Internethändlers 1,08 Euro im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 35,43 Euro und macht damit deutliche 3,05 Prozent gut. Zuletzt wurde Zalando mit 36,51 Euro gehandelt. Die australische Investmentbank Macquarie hat Zalando mit "Outperform" und einem Kursziel von 50 Euro in die Bewertung aufgenommen. Das Unternehmen sei unter den Online-Modehändlern die Nummer eins in Europa, schrieb Analyst Andreas Inderst in einer Studie vom Dienstag. Der Plattformservice für andere Anbieter biete zusätzliches Margen- und Renditepotenzial.

Der Anteilschein des Wohnimmobilien-Konzerns LEG Immobilien gehört heute mit einem Anstieg von 2,39 Prozent zu den Hoffnungsträgern des Tages. Im Vergleich zum Schlusskurs des Vortages von 85,18 Euro kann sich das Papier des Wohnimmobilien-Konzerns um klare 2,04 Euro auf 87,22 Euro verbessern. Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat LEG Immobilien von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 90 auf 106 Euro angehoben. In den vergangenen Monaten hätten negative Renditen für Bundesanleihen die Anlegernachfrage nach deutschen Immobilienaktien weiter angeheizt, schrieb Analyst Marc Mozzi in einer Branchenstudie vom Dienstag. Der Immobiliensektor profitiere von einem Mietwachstum zwischen 3 und 3,5 Prozent, geringen Finanzierungskosten, einem knappen Angebot und schnell steigenden Immobilienpreisen. Er hob in seinem Bewertungsmodell die Gewinnschätzungen an. LEG sei der Branche 2016 bislang hinterher gehinkt.

Die Anleger von Stada können sich freuen. Bis zur Stunde erreicht der Anteilschein des Arzneimittel-Herstellers den aktuellen Stand von 50,01 Euro und kann damit im Vergleich zum vorigen Schlusskurs 1,69 Prozent zulegen.

Flops

Nach unten geht es heute mit dem Wert von Ströer Media. Bis zur Stunde verliert der Wert des Werbe- und Internetunternehmens klare 82 Cent und notiert mit 2 Prozent Minus im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 41,00 Euro. Zuletzt wird Ströer Media mit 40,18 Euro gehandelt.

Enttäuschung bei den Anlegern von Bilfinger. Aktuell fällt die Aktie des Bau- und Industriedienstleisters auf den Stand von 27,96 Euro zurück und hat sich damit im Vergleich zum Vortag um deutliche 1,81 Prozent verschlechtert.

Die Anleger von Wacker Chemie können sich nicht freuen. Bislang gibt der Wert der Chemiefirma klar nach. Derzeit erreicht das Papier den aktuellen Stand von 73,30 Euro und hat sich damit im Vergleich zum letzten Schlusskurs um 1,58 Prozent verschlechtert.

Analysten-Report

20.09.2016 Macquarie startet Zalando mit 'Outperform' - Ziel 50 Euro
Die australische Investmentbank Macquarie hat Zalando mit "Outperform" und einem Kursziel von 50 Euro in die Bewertung aufgenommen. Das Unternehmen sei unter den Online-Modehändlern die Nummer eins in Europa, schrieb Analyst Andreas Inderst in einer Studie vom Dienstag. Der Plattformservice für andere Anbieter biete zusätzliches Margen- und Renditepotenzial./ag/gl Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

20.09.2016 Commerzbank belässt Metro auf 'Buy' - Ziel 37,50 Euro
Die Commerzbank hat Metro AG mit Blick auf die anstehende Aufspaltung des Handelskonzerns auf "Buy" mit einem Kursziel von 37,50 Euro belassen. Die Elektronikhandelskette Media Markt Saturn dürfte zu einem der größten deutschen Online-Unternehmen aufsteigen, schrieb Analyst Jürgen Elfers in einer Studie vom Dienstag./gl/tav Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

20.09.2016 SocGen hebt LEG Immobilien auf 'Buy' und Ziel auf 106 Euro
Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat LEG Immobilien von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 90 auf 106 Euro angehoben. In den vergangenen Monaten hätten negative Renditen für Bundesanleihen die Anlegernachfrage nach deutschen Immobilienaktien weiter angeheizt, schrieb Analyst Marc Mozzi in einer Branchenstudie vom Dienstag. Der Immobiliensektor profitiere von einem Mietwachstum zwischen 3 und 3,5 Prozent, geringen Finanzierungskosten, einem knappen Angebot und schnell steigenden Immobilienpreisen. Er hob in seinem Bewertungsmodell die Gewinnschätzungen an. LEG sei der Branche 2016 bislang hinterher gehinkt./ag/gl Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

20.09.2016 SocGen hebt Ziel für Deutsche Wohnen auf 44 Euro - 'Buy'
Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für Deutsche Wohnen von 34 auf 44 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. In den vergangenen Monaten hätten negative Renditen für Bundesanleihen die Anlegernachfrage nach deutschen Immobilienaktien weiter angeheizt, schrieb Analyst Marc Mozzi in einer Branchenstudie vom Dienstag. Der Immobiliensektor profitiere von einem Mietwachstum zwischen 3 und 3,5 Prozent, geringen Finanzierungskosten, einem knappen Angebot und schnell steigenden Immobilienpreisen. Er hob in seinem Bewertungsmodell die Gewinnschätzungen an./ag/gl Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

Weitere Analysten-Reports finden Sie im Analystencheck.

Dieser Text wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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