Börsenbericht MDax: MDax trübt sich ein - Evonik Industries mit deutlichen Kursverlusten

Börsenbericht MDax
MDax trübt sich ein - Evonik Industries mit deutlichen Kursverlusten

Nach Börsenschluss verbuchen die Anleger am Montag im MDax unwesentliche Verluste. Die beste Performance erreichen Wacker Chemie, Norma Group und Fielmann.

FrankfurtDer MDax notiert derzeit bei 21.223 Punkten und hat damit 0,46 Prozent verloren. 32 Prozent der Aktien zeigen bislang eine positive und 68 Prozent eine negative Entwicklung. Sowohl der SDax mit 0,32 Prozent als auch der TecDax mit 0,86 Prozent verbuchen ebenfalls Verluste. Die größten Handelsvolumina im MDax erzielen heute Evonik Industries mit 28,45 Millionen Euro Umsatz, Covestro mit 19,04 Millionen Euro und Wacker Chemie mit 15,06 Millionen Euro.

Am meisten freuen können sich die Anteilseigner der Chemiefirma Wacker Chemie mit 2,59 Prozent, des Verbindungstechnik-Herstellers Norma Group mit 2,54 Prozent und des Optikers Fielmann mit 0,47 Prozent Zuwachs. Zu den größten Verlierern gehören die Aktien des Chemieunternehmens Evonik Industries mit 3,85 Prozent, des Stahlproduzenten Salzgitter mit 2,14 Prozent und des Werbe- und Internetunternehmens Ströer Media mit 2,03 Prozent Rückgang.

Tops

Der Anteilschein des Chemiekonzerns Wacker Chemie gehört heute mit einer Steigerung von 2,59 Prozent zu den Bestplatzierten des Tages. Im Vergleich zum Vortagswert von 79,10 Euro kann sich das Papier des Chemieunternehmens um klare 2,05 Euro auf 81,15 Euro verbessern. Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Wacker Chemie nach dem Kapitalmarkttag auf "Buy" mit einem Kursziel von 98 Euro belassen. Er sei weiterhin zuversichtlich, dass das Management auf einem guten Weg sei, um mit bestehenden Hebeln mehr freie Barmittel zu schaffen, schrieb Analyst Andrew Heap in einer Studie vom Montag. Neue Finanzziele habe es nicht gegeben, jedoch Zusagen für eine höhere Ausschüttungsquote.

Nach oben geht es heute mit dem Wert von Norma Group. Bis zur Stunde gewinnt der Anteilschein des Verbindungstechnik-Produzenten 1,10 Euro im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 43,16 Euro und macht damit deutliche 2,54 Prozent gut. Zuletzt wurde Norma Group mit 44,26 Euro gehandelt.

Keine große Freude bei den Anlegern von Fielmann. Bisher behauptet sich der Anteilschein des Brillenhändlers im Vergleich zu den anderen Werten im Index aber zumindest. Aktuell erreicht die Aktie den Stand von 73,26 Euro und kann sich damit im Vergleich zum Handelsschluss des Vortages um minimale 0,47 Prozent verbessern.

Flops

Bergab geht es heute mit dem Wert von Evonik Industries. Bis zur Stunde verliert der Wert des Chemieproduzenten klare 1,14 Euro und notiert mit 3,85 Prozent Minus im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 29,48 Euro. Zuletzt wird Evonik Industries mit 28,34 Euro gehandelt.

Enttäuschung bei den Anlegern von Salzgitter. Aktuell fällt die Aktie des Stahlproduzenten auf den Stand von 29,90 Euro zurück und hat sich damit im Vergleich zum Vortag um deutliche 2,14 Prozent verschlechtert.

Die Anleger von Ströer Media können sich nicht freuen. Bislang gibt der Wert des Außenwerbunganbieters klar nach. Derzeit erreicht das Papier den aktuellen Stand von 38,39 Euro und hat sich damit im Vergleich zum letzten Schlusskurs um 2,03 Prozent verschlechtert. Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat Ströer nach einer Investorenveranstaltung auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 60 Euro belassen. Finanzvorstand Bernd Metzner habe einen umfassenderen Einblick in die Strategie der Digitalsparte gegeben, schrieb Analyst Christoph Bast in einer Studie vom Montag. Über zufriedenstellende Geschäftszahlen in den kommenden Quartalen sollte Ströer das Vertrauen der Anleger wiedergewinnen können.

Analysten-Report

17.10.2016 Berenberg belässt Wacker Chemie auf 'Buy' - Ziel 98 Euro
Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Wacker Chemie nach dem Kapitalmarkttag auf "Buy" mit einem Kursziel von 98 Euro belassen. Er sei weiterhin zuversichtlich, dass das Management auf einem guten Weg sei, um mit bestehenden Hebeln mehr freie Barmittel zu schaffen, schrieb Analyst Andrew Heap in einer Studie vom Montag. Neue Finanzziele habe es nicht gegeben, jedoch Zusagen für eine höhere Ausschüttungsquote./tih/ajx Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

17.10.2016 Berenberg belässt Deutsche Euroshop auf 'Buy' - Ziel 45 Euro
Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für die Deutsche Euroshop auf "Buy" mit einem Kursziel von 45 Euro belassen. Angesichts der jüngst angekündigten Teil-Übernahmen eines Einkaufszentrums im Saarland habe er seine Schätzungen überarbeitet, schrieb Analyst Kai Klose in einer Studie vom Montag. Alles in allem hält der Experte aus strategischer Sicht den Einstieg beim Saarpark-Center in Neunkirchen für vernünftig - der Neuerwerb passe gut zum bereits existierenden Portfolio./tav/das Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

17.10.2016 Commerzbank belässt Metro auf 'Buy' - Ziel 37,50 Euro
Die Commerzbank hat die Einstufung für Metro AG angesichts des Syrien-Konflikts und der Diskussionen über mögliche neue internationale Sanktionen gegen Russland auf "Buy" mit einem Kursziel von 37,50 Euro belassen. Das Cash & Carry-Geschäft des Handelskonzerns in Russland dürfte im Geschäftsjahr 2015/16 einen Umsatz von 3 Milliarden Euro erwirtschaftet haben, schrieb Analyst Jürgen Elfers in einer Studie vom Montag./ajx/tih Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

17.10.2016 Commerzbank belässt Rheinmetall auf 'Hold' - Ziel 67 Euro
Die Commerzbank hat die Einstufung für Rheinmetall auf "Hold" mit einem Kursziel von 67 Euro belassen. Der milliardenschwere Auftrag aus Großbritannien für den Radpanzer Boxer könnte schneller abgewickelt werden als gedacht, schrieb Analyst Sebastian Growe in einer Studie vom Montag mit Verweis auf einen Zeitungsbericht. Weitere Kosten durch die Abwertung des britischen Pfunds könnten dadurch für die britische Regierung vermieden werden./ajx/tih Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

Weitere Analysten-Reports finden Sie im Analystencheck.

Dieser Text wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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