Börsenbericht MDax
MDax trübt sich ein - Hella im Sturzflug

Der MDax registriert nach Börsenschluss des Montags klare Verluste. Die besten Kursentwicklungen zeigen heute Aurubis, Gerresheimer und Fraport.

FrankfurtDer MDax notiert derzeit bei 18.996 Punkten und hat damit 1,58 Prozent verloren. Insgesamt sind 8 Prozent der Werte im Plus und 92 Prozent der Aktien im Minus. Sowohl der SDax mit 1,50 Prozent als auch der TecDax mit 1,34 Prozent verbuchen ebenfalls Verluste. Die größten Handelsvolumina im MDax erzielen heute LANXESS mit 25,95 Millionen Euro Umsatz, ProSiebenSat.1 Media mit 24,10 Millionen Euro und Deutsche Wohnen mit 21,20 Millionen Euro.

Am meisten gewinnen die Anteilscheine des Kupferherstellers Aurubis mit 1,77 Prozent, des Glasspezialisten Gerresheimer mit 0,71 Prozent und des Flughafenbetreibers Fraport mit 0,47 Prozent Anstieg. Am meisten verlieren die Anteilscheine des Autolampen-Spezialisten Hella mit 5,42 Prozent, des Autozulieferers Elringklinger mit 4,89 Prozent und des Banken- und Einzelhandel-Zulieferers Wincor Nixdorf mit 4,63 Prozent Rückgang.

Tops

Die Aktie des Kuperproduzenten Aurubis, die beim letzten Börsenschluss mit 55,93 Euro notierte, zeigt mit deutlichen 1,77 Prozent Plus und einem aktuellen Kurswert von 56,92 Euro eine positive Entwicklung. Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat die Einstufung für Aurubis auf " Halten" mit einem Kursziel von 60 Euro belassen. Aussagen des Salzgitter-Chefs Heinz Jörg Fuhrmann, wonach eine Verschmelzung mit dem Kupferkonzern vorstellbar sei, dürften die Spekulationen wie auch die Aktie antreiben, schrieb Analyst Marc Gabriel in einer Studie vom Montag. Kurzfristig rechnet der Experte aber nicht mit einer Übernahme.

Keine große Freude bei den Anlegern von Gerresheimer. Bisher behauptet sich der Anteilschein des Glasunternehmens im Vergleich zu den anderen Werten im Index aber zumindest. Aktuell erreicht die Aktie den Stand von 65,39 Euro und kann sich damit im Vergleich zum Vortag um unmerkliche 0,71 Prozent verbessern. Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat das Kursziel für Gerresheimer vor Zahlen für das dritte Quartal von 57 auf 64 Euro angehoben, die Einstufung aber auf " Hold" belassen. Er rechne mit einem starken Quartalsbericht des Verpackungsspezialisten, der eine zunehmende Geschäftsdynamik zeigen sollte, schrieb Analyst Torben Teichler in einer Studie vom Montag. Beim Umsatz erwartet Teichler ein Plus von 6,5 Prozent zum Vorjahr auf 345 Millionen Euro, das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) sollte um kräftigere 11,5 Prozent auf 69,2 Millionen Euro steigen.

Nur gering geht es heute mit dem Wert der Fraport nach oben. Bis zur Stunde gewinnt der Anteilschein des Flughafen-Konzerns 25,00 Cent im Vergleich zum Schlusswert von 53,59 Euro des Vortages und macht damit 0,47 Prozent gut. Zuletzt wird Fraport mit 53,84 Euro gehandelt.

Flops

Abwärts geht es heute mit dem Wert von Hella. Bis zur Stunde verliert der Wert des Scheinwerferproduzenten sehr deutliche 1,80 Euro und notiert mit 5,42 Prozent Minus im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 33,20 Euro. Zuletzt wird Hella mit 31,40 Euro gehandelt. Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat das Kursziel für Hella von 55 auf 52 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf " Kaufen" belassen. Der Cash Flow des Autozulieferers sei im ersten Quartal stärker als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Christian Ludwig in einer Studie vom Montag. Die endgültigen Zahlen hätten die vorab vermeldeten Ergebnisse bestätigt.

Enttäuschung bei den Anlegern von Elringklinger. Aktuell fällt die Aktie des Antriebs- und Abgasspezialisten auf den Stand von 16,93 Euro zurück und hat sich damit im Vergleich zum Vortag um klare 4,89 Prozent verschlechtert. Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat das Kursziel für ElringKlinger von 28 auf 25 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf " Kaufen" belassen. Nachdem die Gewinnwarnung aus der Welt sei, sollten Anleger bei dem Autozulieferer wieder nach vorne schauen, schrieb Analyst Christian Ludwig in einer Studie vom Montag. Die Nachrichtenlage dürfte sich nun bessern.

Die Anleger von Wincor Nixdorf können sich gleichermaßen nicht freuen. Bislang gibt der Wert des IT-Dienstleisters deutlich nach. Derzeit erreicht das Papier den aktuellen Stand von 33,76 Euro und hat sich damit im Vergleich zum letzten Schlusskurs um 4,63 Prozent verschlechtert.

Analysten-Report

28.09.2015 Hauck & Aufhäuser hebt Ziel für Gerresheimer auf 64 Euro - 'Hold'
Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat das Kursziel für Gerresheimer vor Zahlen für das dritte Quartal von 57 auf 64 Euro angehoben, die Einstufung aber auf " Hold" belassen. Er rechne mit einem starken Quartalsbericht des Verpackungsspezialisten, der eine zunehmende Geschäftsdynamik zeigen sollte, schrieb Analyst Torben Teichler in einer Studie vom Montag. Beim Umsatz erwartet Teichler ein Plus von 6,5 Prozent zum Vorjahr auf 345 Millionen Euro, das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) sollte um kräftigere 11,5 Prozent auf 69,2 Millionen Euro steigen./fat/mis

28.09.2015 Equinet belässt Rheinmetall auf 'Buy' - Ziel 60 Euro
Die Investmentbank Equinet hat Rheinmetall auf " Buy" mit einem Kursziel von 60 Euro belassen. Seine positive Einschätzung des Rüstungs- und Automobilzulieferkonzerns sei in einem Treffen mit dem Management untermauert worden, schrieb Analyst Thomas Rau in einer Studie vom Montag. Rheinmetall sei eine der attraktivsten " Turnaround-Stories" in der Branche. Das Autogeschäft sollte sich weiterhin stark entwickeln und die Rüstungssparte sollte sich nachhaltig erholen./mis/fat

28.09.2015 Lampe senkt Ziel für ElringKlinger auf 25 Euro - 'Kaufen'
Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat das Kursziel für ElringKlinger von 28 auf 25 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf " Kaufen" belassen. Nachdem die Gewinnwarnung aus der Welt sei, sollten Anleger bei dem Autozulieferer wieder nach vorne schauen, schrieb Analyst Christian Ludwig in einer Studie vom Montag. Die Nachrichtenlage dürfte sich nun bessern./ag/fat

28.09.2015 Berenberg belässt Axel Springer auf 'Sell' - Ziel 45 Euro
Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Axel Springer auf " Sell" mit einem Kursziel von 45 Euro belassen. Der Volkswagen-Konzern als größter Auftraggeber im deutschen Werbemarkt könnte seine Ausgaben nach dem Abgasskandal zunächst einmal kürzen, schrieb Analyst Robert Berg in einer Branchenstudie zu Medienwerten vom Montag. Springer sollte dabei sowohl die geringeren Ausgaben in die Markenwerbung als auch in das Händler-Marketing negativ zu spüren bekommen. Für die Aktie bedeute dies Abwärtspotenzial. Mit der Zeit aber werde VW Geld in die Wiederherstellung seines Markenimages stecken müssen, wovon entsprechende Werbeanbieter profitieren dürften./tav/das

Weitere Analysten-Reports finden Sie im Analystencheck.

Dieser Text wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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