Börsenbericht MDax
MDax trübt sich ein - Schaeffler bricht ein

Nach Börsenschluss verzeichnen die Anteilseigner am Dienstag im MDax deutliche Rückgänge. Die besten Kursentwicklungen zeigen heute Deutsche Pfandbriefbank, Covestro und Salzgitter.

FrankfurtZur Zeit steht der MDax bei 24.894 Punkten und hat damit 1,46 Prozent nachgegeben. Insgesamt sind 8 Prozent der Werte im Plus und 92 Prozent der Aktien im Minus. Sowohl der SDax mit 1,41 Prozent als auch der TecDax mit 0,97 Prozent verbuchen ebenfalls Verluste. Die größten Handelsvolumina im MDax erzielen heute Stada mit 133,15 Millionen Euro Umsatz, Schaeffler mit 77,42 Millionen Euro und Covestro mit 35,47 Millionen Euro.

Am meisten gewinnen die Anteilscheine Deutsche Pfandbriefbank mit 1,91 Prozent, Covestro mit 1,51 Prozent und des Stahlkonzerns Salzgitter mit 1,18 Prozent Anstieg. Am meisten unter Druck sind die Aktien Schaeffler mit 12,79 Prozent, des Werbe- und Internetunternehmens Ströer Media mit 4,38 Prozent und des Autolampenherstellers Hella mit 4,04 Prozent Verlust.

Tops

Die Aktie Deutsche Pfandbriefbank, die beim letzten Börsenschluss mit 10,45 Euro notierte, zeigt mit 1,91 Prozent Plus und einem aktuellen Kurswert von 10,65 Euro eine positive Entwicklung.

Um 1,51 Prozent aufwärts geht es heute mit dem Kurs von Covestro. Aktuell gewinnt der Wert klare 99 Cent im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 65,78 Euro. Zuletzt wird Covestro mit 66,77 Euro gehandelt. Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für Covestro vor einem Kapitalmarkttag von 85 auf 90 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Dies dürfte eine sehr positive Veranstaltung werden, schrieb Analyst Christian Faitz in einer Studie vom Dienstag. In allen Produktkategorien des Chemiekonzerns sei die Preissetzungsmacht hoch. Hinzu komme eine starke Nachfrage aus den wichtigsten Kundensegmenten. Faitz hob seine Gewinnschätzungen an. Die Aktie bleibe auf der Liste der Branchenfavoriten.

Die Aktionäre von Salzgitter können sich freuen. Bis zur Stunde erreicht der Anteilschein des Stahlkonzerns den aktuellen Stand von 36,02 Euro und kann damit im Vergleich zum vorigen Schlusskurs 1,18 Prozent zulegen.

Flops

Bergab um 12,79 Prozent geht es mit dem Kurs von Schaeffler. Aktuell verliert der Wert, der am vorigen Börsentag mit 14,35 Euro aus dem Handel gegangen ist, 1,84 Euro (12,79 Prozent). Zuletzt wird Schaeffler mit 12,51 Euro notiert. Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für Schaeffler nach gekürzten Ergebniszielen und vor einer Telefonkonferenz auf "Buy" mit einem Kursziel von 18 Euro belassen. In der anstehenden Telefonschalte mit dem Autozulieferer werde sie unter anderem darauf achten, welches die Gründe für den von Schaeffler genannten Preisdruck und die nach unten revidierten Gewinnmargen seien, schrieb Analystin Lucile Leroux in einer Studie vom Dienstag.

Die Aktie des Werbe- und Internetunternehmens Ströer Media gehört mit einem Minus von 4,38 Prozent zu den Verlierern des Tages. Im Vergleich zum Schlusskurs des Vortages von 56,21 Euro hat sie sich um 2,46 Euro auf 53,75 Euro verschlechtert.

Bergab geht es heute mit dem Wert von Hella. Bis zur Stunde verliert der Wert des Autolampenherstellers deutliche 1,89 Euro und notiert mit 4,04 Prozent Minus im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 46,80 Euro. Zuletzt wird Hella mit 44,91 Euro gehandelt. Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für die Aktie des Autozulieferers Hella von 38 auf 39 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. Dies geht aus am Dienstag veröffentlichten Daten des Instituts hervor.

Analysten-Report

27.06.2017 Goldman hebt Ziel für Hella auf 39 Euro - 'Neutral'
Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für die Aktie des Autozulieferers Hella von 38 auf 39 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. Dies geht aus am Dienstag veröffentlichten Daten des Instituts hervor./ajx/gl Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

27.06.2017 Goldman belässt Schaeffler auf 'Buy' - Ziel 18 Euro
Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für Schaeffler nach gekürzten Ergebniszielen und vor einer Telefonkonferenz auf "Buy" mit einem Kursziel von 18 Euro belassen. In der anstehenden Telefonschalte mit dem Autozulieferer werde sie unter anderem darauf achten, welches die Gründe für den von Schaeffler genannten Preisdruck und die nach unten revidierten Gewinnmargen seien, schrieb Analystin Lucile Leroux in einer Studie vom Dienstag./ajx/ag Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

27.06.2017 Kepler Cheuvreux senkt Ziel für Stada auf 58 Euro - 'Reduce'
Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für Stada nach dem gescheiterten Übernahmeversuch durch Bain und Cinven von 62,50 auf 58,00 Euro gesenkt. Analyst Oliver Reinberg hatte dies bereits befürchtet und die Papiere des Generikaherstellers daher in der Vorwoche auf "Reduce" abgestuft. Angesichts des äußerst knappen Scheiterns sei ein Deal aber weiter möglich, schrieb er in einer Studie vom Dienstag. Sein neues Kursziel berücksichtige eine Übernahmewahrscheinlichkeit von 50 Prozent./ag/ajx Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

27.06.2017 Commerzbank belässt Stada auf 'Hold' - Ziel 66 Euro
Die Commerzbank hat die Einstufung für Stada nach dem gescheiterten Übernahmeversuch von Bain und Cinven auf "Hold" mit einem Kursziel von 66 Euro belassen. Analyst Daniel Wendorff rechnet in einer Studie vom Dienstag nicht damit, dass die Papiere des Generikaherstellers auf das Kursniveau vor den Übernahmespekulationen von rund 44 Euro zurückfallen. Denn die Übernahmehoffnungen dürften sich aus seiner Sicht halten. Zumindest Advent sei wohl noch sehr stark an Stada interessiert. Wendorff bezweifelt aber, dass sie die zuletzt gebotenen 66 Euro je Aktie ebenfalls auf den Tisch legen würden./ag/ajx Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

Weitere Analysten-Reports finden Sie im Analystencheck.

Dieser Text wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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