Börsenbericht MDax MDax trübte sich ein - Steinhoff International fiel dramatisch ab

Geringfügige Verluste realisierte der MDax bei Börsenschluss des Dienstags. Am besten performten Fuchs Petrolub, METRO AG ST O.N. und Axel Springer.
Update: 30.01.2018 - 17:45 Uhr
MDax bewegt sich seitwärts

FrankfurtDer MDax lag bei Handelsende bei 26.719 Punkten und damit 0,91 Prozent im Minus. 8 Prozent der Aktien zeigten bei Handelsende eine positive und 92 Prozent eine negative Entwicklung. Sowohl der SDax mit 1,36 Prozent als auch der TecDax mit 1,21 Prozent verzeichneten bei Handelsschluss ebenfalls Verluste. Bisher erzielen im MDax die größten Handelsvolumina Covestro mit 40,70 Millionen Euro Umsatz, Salzgitter mit 26,59 Millionen Euro und INNOGY mit 18,18 Millionen Euro.

Am meisten freuen gewannen sich bei Börsenschluss die Anteilseigner des Schmierstoffherstellers Fuchs Petrolub mit 1,85 Prozent, des Handelsunternehmens METRO AG ST O.N. mit 1,18 Prozent und des Verlagshauses Axel Springer mit 1,01 Prozent Kursgewinn. Zu den größten Verlierern gehören die Aktien Steinhoff International mit 8,28 Prozent, des Veranstaltungsanbieters CTS Eventim mit 4,46 Prozent und des Stahlproduzenten Salzgitter mit 4,19 Prozent Verlust.

Tops

Der Wert des Motoröl-Herstellers Fuchs Petrolub gehörte bei Börsenschluss mit einem Anstieg von 1,85 Prozent zu den Erfolgreichen des Tages. Im Vergleich zum gestrigen Handelsschluss von 43,20 Euro konnte sich das Papier des Motoröl-Herstellers um klare 80 Cent auf 44,00 Euro verbessern.

Nach oben ging es mit dem METRO AG ST O.N.-Wertpapier. Bei Börsenschluss gewann die Aktie des Handelsunternehmens 20 Cent im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 17,00 Euro und machte damit deutliche 1,18 Prozent gut. Zuletzt wurde METRO AG ST O.N. mit 17,20 Euro gehandelt. Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für die Aktie der Metro AG vor Zahlen auf "Market-Perform" mit einem Kursziel von 17 Euro belassen. Er habe seine Schätzungen für den Gewinn je Aktie wegen Wechselkurseffekten für die Jahre 2018 bis 2020 gesenkt, schrieb Analyst Bruno Monteyne in einer am Dienstag vorliegenden Studie. Im ersten Quartal dürfte der Umsatz unter schwachen Geschäften in Russland gelitten haben.

Freude bei den Anlegern des Axel Springer-Anteilscheines. Bei Börsenschluss konnte die Aktie im Vergleich zu den anderen Werten im Index gut zulegen. Zuletzt erreichte der Wert des Medienkonzerns den Stand von 69,70 Euro und konnte sich damit im Vergleich zum Vortagsstand um 1,01 Prozent verbessern.

Flops

Enttäuschung bei den Anlegern des Steinhoff International-Wertpapieres. Bis zum Handelsende fiel die Aktie auf den Stand von 47 Cent zurück und hatte sich damit im Vergleich zum Vortag um bemerkenswerte 8,28 Prozent verschlechtert.

Die Anteilseigner des CTS Eventim-Anteilscheines konnten sich nicht freuen. Bis zum Handelsende gab der Wert des Eintrittskartenvermarkters deutlich nach. Zuletzt erreichte das Papier den Stand von 39,84 Euro und hatte sich damit im Vergleich zum letzten Schlusskurs um 4,46 Prozent verschlechtert.

Nach unten ging es heute mit dem Salzgitter-Kurs. Bis zum Handelsende verlor der Wert des Stahlkochers klare 2,14 Euro und notierte mit 4,19 Prozent Minus im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 51,10 Euro. Zuletzt wurde Salzgitter mit 48,96 Euro gehandelt. Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für Salzgitter AG nach Jahreszahlen auf "Neutral" mit einem Kursziel von 58 Euro belassen. Die Kennziffern hätten den Erwartungen entsprochen, schrieb Analyst Eugene King in einer am Dienstag vorliegenden Studie. Der Ausblick des Stahlkonzerns auf 2018 liege aber darunter.

Analysten-Report

30.01.2018 Bernstein belässt Metro AG auf 'Market-Perform' - Ziel 17 Euro
Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für die Aktie der Metro AG vor Zahlen auf "Market-Perform" mit einem Kursziel von 17 Euro belassen. Er habe seine Schätzungen für den Gewinn je Aktie wegen Wechselkurseffekten für die Jahre 2018 bis 2020 gesenkt, schrieb Analyst Bruno Monteyne in einer am Dienstag vorliegenden Studie. Im ersten Quartal dürfte der Umsatz unter schwachen Geschäften in Russland gelitten haben./bek/ck Datum der Analyse: 30.01.2018 Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

30.01.2018 Jefferies belässt Hannover Rück auf 'Hold' - Ziel 109 Euro
Das Analysehaus Jefferies hat die Einstufung für Hannover Rück auf "Hold" mit einem Kursziel von 109 Euro belassen. Konjunkturdaten deuteten immer stärker auf weltweit wieder steigende Zinsen hin, schrieb Analyst Mark Cathcart in einer am Dienstag vorliegenden Branchenstudie. Mit diesen dürften auch die Werte der Assekuranzen zunehmen. Am stärksten werde das Erstgeschäft mit Lebensversicherungen davon profitieren. Unter den Rückversicherern würde die Hannover Rück neben Zurich zu den Nutznießern zählen./bek/ajx Datum der Analyse: 30.01.2018 Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

30.01.2018 Goldman belässt Salzgitter auf 'Neutral' - Ziel 58 Euro
Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für Salzgitter AG nach Jahreszahlen auf "Neutral" mit einem Kursziel von 58 Euro belassen. Die Kennziffern hätten den Erwartungen entsprochen, schrieb Analyst Eugene King in einer am Dienstag vorliegenden Studie. Der Ausblick des Stahlkonzerns auf 2018 liege aber darunter./ajx/tih Datum der Analyse: 30.01.2018 Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

30.01.2018 Morgan Stanley senkt Innogy-Ziel auf 30,50 Euro - 'Underweight'
Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat das Kursziel für Innogy von 32,50 auf 30,50 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Underweight" belassen. Er rechne bei der RWE-Ökostromtochter nur mit begrenztem Wachstum und einer eher flachen Dividendenkurve, schrieb Analyst Nicholas Ashworth in einer am Dienstag vorliegenden Studie. Der Experte kürze seine Gewinnschätzungen je Aktie bis 2020 und bezeichnete die Aktie weiterhin als "teuer"./tih/ck Datum der Analyse: 30.01.2018 Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

Weitere Analysten-Reports finden Sie im Analystencheck.

Dieser Text wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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