Börsenbericht MDax
MDax-Werte laufen schlechter - Hochtief fällt dramatisch ab

Geringfügige Rückgänge realisieren die Anleger im MDax nach Handelsschluss des Donnerstags. Die Liste der Tops wird angeführt von DMG Mori Seiki, LEG Immobilien und Fraport.

FrankfurtDer MDax liegt derzeit bei 19.202 Punkten und damit 1,40 Prozent im Minus. 26 Prozent der Aktien zeigen bislang eine positive und 74 Prozent eine negative Entwicklung. Sowohl der SDax mit 1,04 Prozent als auch der TecDax mit 1,84 Prozent verbuchen ebenfalls Verluste. Die größten Handelsvolumina im MDax erzielen heute Hochtief mit 42,87 Millionen Euro Umsatz, Hugo Boss mit 31,52 Millionen Euro und Hannover Rück mit 30,77 Millionen Euro.

Die größten Gewinner sind die Aktien des Maschinenbauers DMG Mori Seiki mit 4,23 Prozent, des Wohnimmobilien-Konzerns LEG Immobilien mit 2,18 Prozent und des Flughafen-Konzerns Fraport mit 1,72 Prozent Zuwachs. Am meisten unter Druck sind die Aktien des Baukonzerns Hochtief mit 7,21 Prozent, des Automobilzulieferers Hella mit 4,25 Prozent und des Werbeflächenvermarkters Ströer Media mit 4,22 Prozent Rückgang.

Tops

Um 4,23 Prozent nach oben geht es heute mit dem Kurs von DMG Mori Seiki. Aktuell gewinnt der Wert klare 1,56 Euro im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 36,86 Euro. Zuletzt wird DMG Mori Seiki mit 38,42 Euro gehandelt. Die NordLB hat DMG Mori nach Zahlen von " Halten" auf " Kaufen" hochgestuft und das Kursziel von 34 auf 42 Euro angehoben. Im Jahr 2015 habe der Werkzeugmaschinen-Hersteller das beste Ergebnis und den höchsten Umsatz in seiner Unternehmensgeschichte erwirtschaftet und die Konsensschätzungen übertroffen, schrieb Analyst Wolfgang Donie in einer Studie vom Donnerstag. Der Ausblick sei umsatzseitig sehr konservativ, weshalb er hier von einer positiven Überraschung im Jahresverlauf ausgehe.

Die Aktionäre von LEG Immobilien können sich freuen. Bis zur Stunde erreicht der Anteilschein des Wohnimmobilien-Konzerns den aktuellen Stand von 75,50 Euro und kann damit gleichermaßen im Vergleich zum vorigen Schlusskurs 2,18 Prozent zulegen. Die Baader Bank hat die Einstufung für LEG Immobilien nach Zahlen auf " Hold" mit einem Kursziel von 77 Euro belassen. Die Bilanz für das abgelaufene Jahr sei stark gewesen und die attraktiven Unternehmensziele für 2016 und 2017 bekräftigt worden, lobte Analyst Andre Remke in einer Studie vom Donnerstag. Die Aktie werde aber bereits mit einer Prämie gehandelt, weshalb sein neutrales Anlageurteil Bestand habe.

Der Wert des Flughafenbetreibers Fraport gehört heute mit einem Plus von 1,72 Prozent ebenso zu den Bestplatzierten des Tages. Im Vergleich zum Schlusskurs des Vortages von 51,87 Euro kann sich das Papier des Flughafenbetreibers um klare 89,00 Cent auf 52,76 Euro verbessern. Die Commerzbank hat die Einstufung für Fraport nach Verkehrszahlen für Februar auf " Hold" mit einem Kursziel von 54 Euro belassen. Bereinigt um den Schaltjahr-Effekt habe der Flughafenbetreiber enttäuschende Zahlen zum Passagierwachstum in Frankfurt vorgelegt, schrieb Analyst Johannes Braun in einer Studie vom Donnerstag. Auch in den kommenden Monaten rechne er nur mit einem sehr geringen Wachstum auf dem wichtigsten Flughafen von Fraport.

Flops

Enttäuschung bei den Anlegern von Hochtief. Aktuell fällt die Aktie des Bau- und Industriedienstleisters auf den Stand von 93,53 Euro zurück und hat sich damit im Vergleich zum Vortag um bemerkenswerte 7,21 Prozent verschlechtert. Die NordLB hat das Kursziel für Hochtief nach Jahreszahlen von 85 auf 93 Euro angehoben, aber die Einstufung auf " Halten" belassen. Der Baukonzern habe beim Nettogewinn die eigene Zielsetzung übertroffen, schrieb Analyst Frank Schwope in einer Studie vom Donnerstag. Beim Umsatz sowie beim Gewinn vor und nach Steuern sei er jedoch hinter den Markterwartungen zurückgeblieben.

Die Aktionäre von Hella können sich gleichermaßen nicht freuen. Bislang gibt der Wert des Scheinwerferproduzenten klar nach. Derzeit erreicht das Papier den aktuellen Stand von 35,23 Euro und hat sich damit im Vergleich zum letzten Schlusskurs um 4,25 Prozent verschlechtert.

Bergab um 4,22 Prozent geht es mit dem Kurs von Ströer Media. Aktuell verliert der Wert des Werbeflächenvermarkters, der am vorigen Börsentag mit 52,20 Euro aus dem Handel gegangen ist, 2,21 Euro (4,22 Prozent). Zuletzt wird Ströer Media mit 50,00 Euro notiert.

Analysten-Report

10.03.2016 NordLB hebt Ziel für Hochtief auf 93 Euro - 'Halten'
Die NordLB hat das Kursziel für Hochtief nach Jahreszahlen von 85 auf 93 Euro angehoben, aber die Einstufung auf " Halten" belassen. Der Baukonzern habe beim Nettogewinn die eigene Zielsetzung übertroffen, schrieb Analyst Frank Schwope in einer Studie vom Donnerstag. Beim Umsatz sowie beim Gewinn vor und nach Steuern sei er jedoch hinter den Markterwartungen zurückgeblieben./edh/gl

10.03.2016 Kepler Cheuvreux belässt Hugo Boss auf 'Hold' - Ziel 52 Euro
Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat Hugo Boss nach endgültigen Jahreszahlen auf " Hold" mit einem Kursziel von 52 Euro belassen. Die Resultate des Modekonzerns hätten angesichts der bereits veröffentlichten Eckdaten wenig Überraschungen enthalten, schrieb Analyst Jürgen Kolb in einer Studie vom Donnerstag. Besser als erwartet seien die beibehaltene Dividende und die für 2016 angepeilte stabile Bruttomarge. Allerdings sei die Geschäftsentwicklung im laufenden Jahr schwer zu prognostizieren. Dazu komme die Suche nach einem neuen Konzernchef./gl/tav

10.03.2016 Hauck & Aufhäuser belässt RTL auf 'Hold' - Ziel 84 Euro
Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung für RTL nach Zahlen zum vierten Quartal auf " Hold" mit einem Kursziel von 84 Euro belassen. Der Medienkonzern habe solide Resultate präsentiert, schrieb Analyst Christian Glowa in einer Studie vom Donnerstag. Der Ausblick für 2016 sei aber nicht gerade inspirierend ausgefallen./edh/das

10.03.2016 Equinet belässt Hannover Rück auf 'Sell' - Ziel 88 Euro
Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Hannover Rück nach Zahlen vorerst auf " Sell" mit einem Kursziel von 88 Euro belassen. Das vierte Quartal des Rückversicherers sei besser als erwartet verlaufen, doch dazu hätten offenbar mehrere positive Einmaleffekte beigetragen, schrieb Analyst Philipp Häßler in einer Studie vom Donnerstag. Er wünsche sich nun weitere Details, um die Kennziffern besser bewerten zu können./ajx/fbr

Weitere Analysten-Reports finden Sie im Analystencheck.

Dieser Text wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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