Börsenbericht MDax
MDax-Werte laufen schlechter

Der MDax notiert nach Börsenschluss des Freitags geringfügige Rückgänge. Die besten Kursentwicklungen zeigen heute LEG Immobilien, Deutsche Wohnen und Vonovia.

FrankfurtZur Zeit steht der MDax bei 19.478 Punkten und hat damit 1,38 Prozent nachgegeben. Insgesamt sind 24 Prozent der Werte im Plus und 76 Prozent der Aktien im Minus. Sowohl der SDax mit 1,62 Prozent als auch der TecDax mit 0,73 Prozent verbuchen ebenfalls Verluste. Bisher erzielen im MDax die größten Handelsvolumina Vonovia mit 115,41 Millionen Euro Umsatz, ProSiebenSat.1 Media mit 26,26 Millionen Euro und Airbus Group mit 23,76 Millionen Euro.

Am meisten gewinnen die Anteilscheine des Vermieters LEG Immobilien mit 2,81 Prozent, des Immobilienunternehmens Deutsche Wohnen mit 1,33 Prozent und des Wohnungsunternehmens Vonovia mit 1,07 Prozent Kursgewinn. Am wenigsten freuen können sich die Anleger des Autozulieferers Elringklinger mit 4,84 Prozent, des Kreditinstituts Aareal Bank mit 4,73 Prozent und des Stahlunternehmens Salzgitter mit 4,38 Prozent Verlust.

Tops

Bergauf geht es heute mit dem Wert von LEG Immobilien. Bis zur Stunde gewinnt die Aktie des Immobilienkonzerns 1,92 Euro im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 68,40 Euro und macht damit deutliche 2,81 Prozent gut. Zuletzt wurde LEG Immobilien mit 70,32 Euro gehandelt.

Der Anteilschein des Vermieters Deutsche Wohnen gehört heute mit einer positiven Entwicklung von 1,33 Prozent ebenfalls zu den Hoffnungsträgern des Tages. Im Vergleich zum Schlusskurs des Vortages von 23,74 Euro kann sich das Papier des Wohnimmobilien-Konzerns um minimale 31,50 Cent auf 24,06 Euro verbessern.

Die Aktionäre von Vonovia können sich freuen. Bis zur Stunde erreicht der Anteilschein des Immobilienkonzerns den aktuellen Stand von 29,67 Euro und kann damit gleichermaßen im Vergleich zum vorigen Schlusskurs 1,07 Prozent zulegen.

Flops

Enttäuschung bei den Anlegern von Elringklinger. Aktuell fällt die Aktie des Autozulieferers auf den Stand von 20,85 Euro zurück und hat sich damit im Vergleich zum Vortag um klare 4,84 Prozent verschlechtert. Die Deutsche Bank hat ElringKlinger nach einer Konferenz auf der Automesse IAA auf " Sell" belassen. Es sei ein vorsichtiger Optimismus bezüglich China und Vertrauen in das Wachstum auf dem europäischen Markt spürbar gewesen, schrieb Analyst Christoph Laskawi in einer Branchenstudie vom Freitag. Zum Autozulieferer ElringKlinger schrieb er, dass Vorstandschef Stefan Wolf nicht viel Neues gesagt habe, das seine negative Sicht auf das Unternehmen hätte ändern können. Er sehe die Geschäftsentwicklung weiterhin skeptisch und halte die Jahresziele für ambitioniert.

Die Aktionäre von Aareal Bank können sich gleichermaßen nicht freuen. Bislang gibt der Wert des Kreditinstituts deutlich nach. Derzeit erreicht das Papier den aktuellen Stand von 31,96 Euro und hat sich damit im Vergleich zum letzten Schlusskurs um 4,73 Prozent verschlechtert. Die Commerzbank hat die Einstufung für Aareal Bank angesichts des überraschenden Chefwechsels auf " Buy" mit einem Kursziel von 43 Euro belassen. Da der bisherige Finanzvorstand den Posten übernehme, dürfte eine problematische Entwicklung des Immobilienfinanzierers nicht der Grund für den Rücktritt des langjährigen Vorstandsvorsitzenden Wolf Schumacher sein, schrieb Analyst Michael Dunst in einer Studie vom Freitag. Deswegen bestätigte er sein Anlageurteil und das Kursziel.

Nach unten um 4,38 Prozent geht es mit dem Kurs von Salzgitter. Aktuell verliert der Wert des Stahlkonzerns, der am vorigen Börsentag mit 26,36 Euro aus dem Handel gegangen ist, 1,16 Euro (4,38 Prozent). Zuletzt wird Salzgitter mit 25,20 Euro notiert.

Analysten-Report

18.09.2015 Goldman belässt Kuka auf 'Neutral' - Ziel 76 Euro
Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für Kuka auf " Neutral" mit einem Kursziel von 76 Euro belassen. Der Kursverfall im Investitionsgütersektor sollte anhalten, schrieb Analystin Daniela Costa in einer Branchenstudie vom Freitag. Denn die Ausgaben der Industriekunden in längerfristige Anlagegüter dürften 2016 erstmals seit 2009 wieder zurückgehen, wobei bis 2020 keine Trendwende in Sicht sei./edh/tav

18.09.2015 Equinet belässt Fraport auf 'Accumulate' - Ziel 61 Euro
Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Fraport nach einer hauseigenen Konferenzveranstaltung auf " Accumulate" mit einem Kursziel von 61 Euro belassen. Dank des zuletzt starken Passagieraufkommens könnte der Flughafenbetreiber seine Jahresprognose für den operativen Gewinn (Ebitda) bald anheben, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher in einer Studie vom Freitag. Die geplante Übernahme der 14 griechischen Regionalflughäfen werde vorsichtig betrieben, und alles in allem habe er einen positiven Eindruck von der Entwicklung beim Unternehmen./mzs/tav

18.09.2015 Deutsche Bank belässt ElringKlinger auf 'Sell'
Die Deutsche Bank hat ElringKlinger nach einer Konferenz auf der Automesse IAA auf " Sell" belassen. Es sei ein vorsichtiger Optimismus bezüglich China und Vertrauen in das Wachstum auf dem europäischen Markt spürbar gewesen, schrieb Analyst Christoph Laskawi in einer Branchenstudie vom Freitag. Zum Autozulieferer ElringKlinger schrieb er, dass Vorstandschef Stefan Wolf nicht viel Neues gesagt habe, das seine negative Sicht auf das Unternehmen hätte ändern können. Er sehe die Geschäftsentwicklung weiterhin skeptisch und halte die Jahresziele für ambitioniert./ck/das

18.09.2015 Goldman hebt Ziel für Norma Group auf 52 Euro - Weiter 'Neutral'
Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für die Norma Group von 50,50 auf 52,00 Euro angehoben und die Einstufung auf " Neutral" belassen. Der Kursverfall im Investitionsgütersektor sollte anhalten, schrieb Analystin Daniela Costa in einer Branchenstudie vom Freitag. Denn die Ausgaben der Industriekunden in längerfristige Anlagegüter dürften 2016 erstmals seit 2009 wieder zurückgehen, wobei bis 2020 keine Trendwende in Sicht sei. Norma sei jedoch weniger von dieser Kundengruppe abhängig. Zudem gehöre die Aktie des Autozulieferers zu den leicht unterbewerteten Sektortiteln./edh/das

Weitere Analysten-Reports finden Sie im Analystencheck.

Dieser Text wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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