Börsenbericht MDax
MDax-Werte laufen schlechter

Geringfügige Rückgänge verzeichnen die Anteilseigner im MDax nach Börsenschluss des Freitags. Die Liste der Tops wird angeführt von Aurubis, Gerresheimer und Südzucker.

FrankfurtDer MDax liegt derzeit bei 20.994 Punkten und damit 0,53 Prozent im Minus. Insgesamt sind 34 Prozent der Werte im Plus und 66 Prozent der Aktien im Minus. Ebenso verliert der SDax mit 0,40 Prozent, während der TecDax 0,34 Prozent gewinnt. Bisher erzielen im MDax die größten Handelsvolumina K+S mit 28,07 Millionen Euro Umsatz, Covestro mit 25,87 Millionen Euro und Deutsche Wohnen mit 22,06 Millionen Euro.

Am meisten gewinnen die Anteilscheine des Kupferherstellers Aurubis mit 1,83 Prozent, des Glasspezialisten Gerresheimer mit 1,60 Prozent und des Zuckerproduzenten Südzucker mit 0,89 Prozent Zuwachs. Am meisten verlieren die Anteilscheine des Automobilzulieferers Leoni mit 2,61 Prozent, des Automobilzulieferers Rheinmetall mit 2,22 Prozent und des Abfüllanlagenherstellers Krones mit 2,06 Prozent Rückgang.

Tops

Die Aktie des Kuperproduzenten Aurubis, die beim letzten Börsenschluss mit 47,03 Euro notierte, zeigt mit 1,83 Prozent Plus und einem aktuellen Kurswert von 47,89 Euro eine positive Entwicklung.

Um 1,6 Prozent aufwärts geht es heute mit dem Kurs von Gerresheimer. Aktuell gewinnt der Wert des Glasunternehmens klare 1,17 Euro im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 73,18 Euro. Zuletzt wird Gerresheimer mit 74,35 Euro gehandelt. Die DZ Bank hat den fairen Wert für Gerresheimer von 84 auf 90 Euro angehoben und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Der Megatrend hin zu personalisierten medizinischen Produkten und Dienstleistungen verschaffe einigen von ihm beobachteten Unternehmen interessante Umsatz- und Ertragsmöglichkeiten, schrieb Analyst Sven Kürten in einer Studie vom Freitag. Hierzu zählt er neben dem Verpackungsspezialisten Gerresheimer noch Qiagen, Sartorius sowie Fresenius und die Fresenius-Tochter FMC. Gerresheimer habe durch Portfolioveränderungen sein Finanzprofil für die Zukunft verbessert, und die Aktie sei attraktiv bewertet.

Die Anteilseigner von Südzucker können sich nicht richtig freuen, aber andererseits beruhigt sein. Bisher kann die Aktie unwesentlich zulegen. Aktuell erreicht der Anteilschein des Lebensmittelkonzerns den Stand von 23,16 Euro und verbessert sich damit im Vergleich zum letzten Schlusskurs um 0,89 Prozent.

Flops

Bergab um 2,61 Prozent geht es mit dem Kurs von Leoni. Aktuell verliert der Wert des Automobilzulieferers, der am vorigen Börsentag mit 31,94 Euro aus dem Handel gegangen ist, 84 Cent (2,61 Prozent). Zuletzt wird Leoni mit 31,10 Euro notiert. Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Leoni nach der Prognosesenkung auf "Neutral" mit einem Kursziel von 30 Euro belassen. Analyst Nikhil Bhat berücksichtigt den Einfluss des millionenschweren Betrugsfalls in einer Studie vom Freitag nun in seinem Bewertungsmodell.

Die Aktie des Rüstungskonzerns Rheinmetall gehört mit einem Minus von 2,22 Prozent zu den Verlustbringern des Tages. Im Vergleich zum Handelsschluss des Vortages von 64,01 Euro hat sie sich um 1,42 Euro auf 62,59 Euro verschlechtert.

Abwärts geht es heute mit dem Wert von Krones. Bis zur Stunde verliert der Wert des Abfüllanlagenherstellers klare 1,69 Euro und notiert mit 2,06 Prozent Minus im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 82,23 Euro. Zuletzt wird Krones mit 80,54 Euro gehandelt.

Analysten-Report

16.09.2016 Berenberg hebt Ziel für Hochtief auf 107 Euro - 'Hold'
Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für Hochtief von 104 auf 107 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Hold" belassen. Analystin Olivia Peters überarbeitete in einer Studie vom Freitag ihre Prognosen für den Baukonzern. Sie rechnet für den Zeitraum 2015 bis 2018 mit einem durchschnittlichen jährlichen Ergebnisplus (Ebita) von rund 5 Prozent. Da die Aktie trotz der moderaten Wachstumsaussichten in diesem Jahr bereits um mehr als 40 Prozent gestiegen sei, mangele es ihr an weiterem Aufwärtspotenzial, schrieb sie in einer Studie vom Freitag./edh/tav Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

16.09.2016 HSBC belässt K+S auf 'Reduce' - Ziel 15,50 Euro
Die britische Investmentbank HSBC hat die Einstufung für K+S auf "Reduce" mit einem Kursziel von 15,50 Euro belassen. Die Markterwartungen an die europäische Chemieindustrie dürften sich in puncto Umsatz- und Margenwachstum als zu optimistisch erweisen, schrieb Analyst Sriharsha Pappu in einer Branchenstudie vom Freitag. Er rechnet deshalb mit deutlich sinkenden Konsensschätzungen in den kommenden 12 bis 18 Monaten./edh/tav Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

16.09.2016 HSBC startet Lanxess mit 'Hold' - Ziel 46 Euro
Die britische Investmentbank HSBC hat Lanxess mit "Hold" und einem Kursziel von 46 Euro in die Bewertung aufgenommen. Die Markterwartungen an die europäische Chemieindustrie dürften sich in puncto Umsatz- und Margenwachstum als zu optimistisch erweisen, schrieb Analyst Sriharsha Pappu in einer Branchenstudie vom Freitag. Er rechnet deshalb mit deutlich sinkenden Konsensschätzungen in den kommenden 12 bis 18 Monaten. Lanxess verfüge nach der Gründung des Gemeinschaftsunternehmens Arlanxeo zwar noch über Verbesserungspotenzial, dieses sei aber beim gegenwärtigen Kurs nicht attraktiv bewertet./tav Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

16.09.2016 HSBC startet Covestro mit 'Reduce' - Ziel 40 Euro
Die britische Investmentbank HSBC hat Covestro mit "Reduce" und einem Kursziel von 40 Euro in die Bewertung aufgenommen. Die Markterwartungen an die europäische Chemieindustrie dürften sich in puncto Umsatz- und Margenwachstum als zu optimistisch erweisen, schrieb Analyst Sriharsha Pappu in einer Branchenstudie vom Freitag. Er rechnet deshalb mit deutlich sinkenden Konsensschätzungen in den kommenden 12 bis 18 Monaten. Die Bewertung der Covestro-Aktie sei nahezu ausgereizt, begründete er sein Verkaufen-Votum./tav Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.

Weitere Analysten-Reports finden Sie im Analystencheck.

Dieser Text wurde automatisiert mit Textomatic-Software unter Einbeziehung unveränderter Inhalte des Analystencheck erstellt.

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